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Philosophisches Quartett

 
25.03. und 13.05.2012
Thea Dorn. Quelle: dpa
Thea Dorn

Porträt

Thea Dorn

Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin

Thea Dorn, 1970 in Offenbach am Main geboren, ist als Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin populär geworden. Ihren Künstlernamen wählte Christiane Scherer, wie sie eigentlich heißt, in Anspielung auf den Philosophen Theodor W. Adorno.

 
 
 
 

Zunächst begann Thea Dorn eine Gesangsausbildung, später studierte sie Philosophie und Theaterwissenschaften. Mit einer Arbeit über Selbsttäuschung legte sie in Berlin die Magisterprüfung ab. An der Freien Universität Berlin dozierte sie über Fragen der modernen Ethik und Ästhetik.

Buchcover Mädchenmörder. Quelle: Manhatten Verlag
Manhatten Verlag
Dorns jüngster Roman

Aufgeklärte Humanistin

Die Romane und Theaterstücke, die sie nach einer Reihe von Krimis schrieb, sind im wesentlichen kritisch analysierende Milieu-Schilderungen. So beschrieb sie in ihrem letzten 2008 erschienenen Roman "Mädchenmörder: Ein Liebesroman" die ungewöhnliche Beziehung des Opfers zum kaltblütigen Täter. Ihr erstes Sachbuch, das 2006 erschien und den Titel trägt "Die neue F-Klasse. Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird", versteht sie als einen Beitrag zu einer "neuen, ideologiefreien Geschlechter- und Feminismusdebatte".

 

Seit 2003 moderiert die Schriftstellerin Literatursendungen - "Literatur im Foyer" im SWR und neuerdings die deutsch-französische Talkshow "Paris-Berlin" in arte. Thea Dorn bezeichnet sich gelegentlich als aufgeklärte Humanistin, die auch in den christlichen Religionen "eine Sehnsucht nach Fundamentalismus" erkennt. Sie wurde unter anderem mit dem Raymond-Chandler-Preis ausgezeichnet.

 
 
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