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Philosophisches Quartett

 
25.03. und 13.05.2012
Gunnar Heinsohn. Quelle: Universität Bremen
Gunnar Heinsohn

Porträt

Gunnar Heinsohn

Überschreiter der Fachrichtungen

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn zählt zu den höchst anregenden, die engeren Fachdisziplinen immer wieder zu wissenschaftlichem Nutzen überschreitenden Gelehrten. Er wurde 1943 in Gynia/Polen geboren und studierte Soziologie, Wirtschaftslehre, Geschichte, Psychologie und Theologie an der Freien Universität Berlin.

 
 
 
 

Gunnar Heinsohn promovierte 1973 in Sozialwissenschaft und 1982 über ein wirtschaftstheoretisches Thema. Seine Publikationsliste umfasst mehr als vierhundert Eintragungen; von der Theorie des Familienrechts über "Privateigentum, Patriarchat, Geldwirtschaft - eine sozialtheoretische Rekonstruktion zur Antike", über den Ursprung von Monotheismus und Judenhass ("Was ist Antisemitismus?") bis zu seinem "Lexikon der Völkermorde" (1998).

 

Seit 1984 ist Gunnar Heinsohn Professor an der Universität Bremen. Schwerpunkte seiner Forschung bilden Geschichte und Theorie der Zivilisation. Seit 1993 leitet er dort auch das Institut für Xenophobie- und Genozid-Forschung. Zehn Jahre schon ist er Mitherausgeber der chronologiekritischen Zeitschrift "Zeitensprünge"; er veröffentlichte mehrere Bücher, die der ernsthaften Straffung der Chronologie gewidmet sind, aber auch der grundlegenden Revision schulwissenschaftlicher geschichtlicher wie ökonomischer Vorstellungen.

 
 
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