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Philosophisches Quartett

 
Prof. Dr. Karl Schlögel. Quelle: Europa-Universität Viadrina
Professor Karl Schlögel lehrt zurzeit an der Europa-Universität in Frankfurt/Oder.

Porträt

Karl Schlögel

Hochdekorierter Russland-Spezialist

Professor Dr. Karl Schlögel gilt als ausgemachter Kenner Osteuropas. Insbesondere über die Geschichte und Soziologie Russlands hat er ein reiches publizistisches Werk vorgelegt.

 
 
 
 

Karl Schlögel, geboren 1948 im schwäbisch-bayerischen Hawangen, studierte Philosophie, Geschichte, Soziologie und Slawistik an der FU Berlin. Er promovierte 1981 mit einer Arbeit über Arbeiterkonflikte in der poststalinistischen Sowjetunion und war als freier Autor und Übersetzer tätig. Nach zahlreichen Forschungsaufenthalten in den USA, in Osteuropa sowie an der Universitäten Moskau und Leningrad wurde er 1990 auf den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Konstanz berufen. Seit 1994 lehrt er dasselbe Fach an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.

Während seiner Studentenzeit in den siebziger Jahren war Schlögel aktiv in der KPD/AO; 2005 erhielt es das Bundesverdienstkreuz am Band. Darüber hinaus hat Schögel zahlreiche bedeutende Auszeichnungen und Preise erhalten, die wichtigsten darunter der Europäische Essaypreis Charles Veillon (1990), der Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs zu Berlin (1999), der Georg-Dehio-Preis des Deutschen Kulturforums (2004), der Sigmund-Freud-Preis für Wissenschaftsprosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2004) sowie der Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg (2005). Seine bislang letzte Veröffentlichung erschien im September 2008: "Terror und Traum. Moskau 1937".

 
 
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