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Der Deutsche Filmpreis

 
Der Deutsche Filmpreis, die Lola. Quelle: dapd
Die Goldene Lola ist der höchstdotierte deutsche Kulturpreis

Die Gewinner der Goldenen Lola

Verleihung des 61. Deutschen Filmpreises in Berlin

Vor versammelter Filmprominenz ist am Freitagabend in Berlin der Deutsche Filmpreis verliehen worden. Zum besten deutschen Film wurde die Tragikomödie "Vincent will Meer" von Regisseur Ralf Huettner gekürt. Heimlicher großer Gewinner aber ist Chris Kraus' Historiendrama "Poll" über die Schriftstellerin Oda Schaefer mit insgesamt vier Auszeichnungen.

 
 
 

Der Filmpreis in Silber ging an die Einwanderer-Komödie "Almanya - Willkommen in Deutschland", der in Bronze an das RAF-Drama "Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel. Als bester Dokumentarfilm wurde die 3-D-Produktion "Pina" über die verstorbene Choreografin Pina Bausch von Wim Wenders ausgezeichnet. Über den Preis als bester männlicher Hauptdarsteller konnte sich Florian David Fitz freuen, der für seine Rolle in dem Drama "Vincent will Meer" ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung für die beste weibliche Hauptrolle ging in diesem Jahr an Sophie Rois, die für ihre schauspielerische Leistung in Tom Tykwers Erotik-Beziehungsdrama "Drei" geehrt wurde.

 

Die Goldene Lola ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Die begehrte Lola-Auszeichnung wird in 16 Kategorien vergeben, über die Gewinner entscheiden die 1200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Zum bisher erfolgreichsten Film in der Geschichte der Preisverleihung avancierte "Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte". Der Spielfilm brachte es 2010 auf 13 Nominierungen und zehn Auszeichnungen.

 

Die Preisträger 2011:

 

Filmpreis in Gold
"Vincent will Meer" von Ralf Huettner

 

Filmpreis in Silber
"Almanya - Willkommen in Deutschland" von Yasemin Samdereli

 

Filmpreis in Bronze
"Wer wenn nicht wir" von Andres Veiel

 

Bester Dokumentarfilm
"Pina" von Wim Wenders

 

Bester Kinderfilm
"Chandani und ihr Elefant" von Arne Birkenstock, Helmut G. Weber

 

Bestes Drehbuch
Nesrin und Yasemin Samdereli ("Almanya")

 

Beste Regie
Tom Tykwer ("Drei")

 

Beste weibliche Hauptrolle
Sophie Rois für ihre Rolle in "Drei"

 

Bester männliche Hauptrolle
Florian David Fitz für seine Rolle in "Vincent will Meer"

 

Beste weibliche Nebenrolle
Beatriz Spelzini für ihre Rolle in "Das Lied in mir"

 

Bester männliche Nebenrolle
Richy Müller für seine Rolle in "Poll"

 

Beste Kamera/Bildgestaltung
Daniela Knapp ("Poll")

 

Bester Schnitt
Mathilde Bonnefoy ("Drei")

 

Bestes Szenenbild
Silke Buhr ("Poll")

 

Bestes Kostümbild
Gioia Raspé ("Poll")

 

Bestes Maskenbild
Kitty Kratschke, Heike Merker ("Goethe!")

 

Beste Filmmusik
Matthias Klein ("Das Lied in mir")

 

Beste Tongestaltung
Ansgar Frerich, Sabine Panossian, Niklas Kammertöns ("Pianomania - Die Suche nach dem perfekten Klang")

 

Ehrenpreis
Wolfgang Kohlhaase

 
 
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