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10. Februar 2012
 

SPORTextra

 

Archiv: Trauer um Robert Enke

Was ich noch loswerden wollte: für alle Fußballspieler wünsche ich mir jetzt, dass der DFb aus dieser Katastrophe Konsequenzen zieht und sich viel mehr in der psychologischen Betreuung der Spieler engagiert. Das ist bisher viel zu kurz gekommen. Da muss viel mehr getan werden! Und das dringend und sofort, damit weitere Katastrophen dieser Art durch andere Spieler verhindert werden können.

Der DFB hat es hier sehr an seiner Fürsorgepflicht für seine Spieler mangeln lassen und sollte deutlich mehr Herz für seine Spieler zeigen und deutlich früher auf Warnsignale hören!! Die Konsewuenz daraus ist, dass der DFB jetzt gut beraten wäre, mehr psychologische Unterstützungskräfte für die Spieler zu mobilisieren und das während der gesamten Saison.

Und an die Spieler appelliere ich: bitte nehmt solche Hilfen an!! Ihr müsst mit solchen Dingen nicht alleine fertig werden. Bitte lasst euch helfen!!

Gruß
Linuxhelfer


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...da muss man aber auch die Vereine mit in die Pflicht nehmen...schließlich sind das die Arbeitgeber der Fussballer! Und nicht nur einen Nationalspieler kann das treffen


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@linuxhelfer, @ alle co-user,

was ihr geschrieben habt, gilt nicht nur für den DFB und die Vereine, sondern für Sportler allgemein. Im Fußball wirkt die Problematik so extrem wegen seiner alle anderen Sportarten turmhoch überragenden Medienpräsenz und der daraus resultierenden Finanzkraft (die freilich im Vergleich zu anderen Ländern noch ausbaufähig wäre - siehe Premier League - aber das ist ein anderes Thema...), aber sie betrifft auch andere Sportler, gerade solche deren weitere Förderung von internationalen Erfolgen (etwa bei Olympischen Spielen) abhängt.
Die "Fälle" Enke und Hannawald zeigen ja, dass auch depressiv veranlagte Menschen willens und fähig sind, Spitzenleistungen zu bringen. Ein offenerer Umgang mit dem bisherigen Tabuthema 'Psychische Erkrankungen' wird den Betroffenen helfen, mit ihren Leiden und deren Behandlungen akzeptiert zu werden und daraus neue Kräfte zu schöpfen.

Linuxhelfer hat geschrieben:
> Was ich noch loswerden wollte: für alle Fußballspieler wünsche ich mir jetzt, dass der DFB aus dieser Katastrophe Konsequenzen zieht und sich viel mehr in der psychologischen Betreuung der Spieler engagiert. Das ist bisher viel zu kurz gekommen. Da muss viel mehr getan werden! Und das dringend und sofort, damit weitere Katastrophen dieser Art durch andere Spieler verhindert werden können.
> Der DFB hat es hier sehr an seiner Fürsorgepflicht für seine Spieler mangeln lassen und sollte deutlich mehr Herz für seine Spieler zeigen und deutlich früher auf Warnsignale hören!! Die Konsequenz daraus ist, dass der DFB jetzt gut beraten wäre, mehr psychologische Unterstützungskräfte für die Spieler zu mobilisieren und das während der gesamten Saison.
> Und an die Spieler appelliere ich: bitte nehmt solche Hilfen an!! Ihr müsst mit solchen Dingen nicht alleine fertig werden. Bitte lasst euch
helfen!!
> Gruß Linuxhelfer


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Man darf aber bei allem nicht vergessen, ob Sportler oder nicht, wenn der Kranke sich nicht öffnen will, wird es nicht machen. UNd ein Betreuer kann nicht hellsehen und auch nur vor den Kopf gucken.


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Was hat der Fußball mit Robert Enkes Krankheit zu tun? Rein garnichts!

Im Gegenteil: Ohne den Fußball hätte Enke sich vielleicht viel früher das Leben genommen.

Wenn laut diverser Statistiken jeder Fünfte in Deutschland schon mal unter einer schweren Depression gelitten hat, wäre es ja ein Wunder, wenn der Fußball davon frei wäre.

Es gibt auch Linkshänder und Skatspieler, die depressiv sind. Erwarten Sie von diesen Gruppierungen jetzt auch besondere Maßnahmen?!

UU


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