Jesus von Bethlehem als Erlöser von allen Sünden zu verkünden, ist Praxis kirchlicher, christlicher Methodik.
Demzufolge kommt dem Kreuz, dem Mord- und Folterwerkzeug der Römer, eine Funktion aus dem Erlöserthesen zu.
Wer hinterfragt ob das Konstrukt des christlichen Klerus das Kreuz als Plan Gottes der in "Erfüllung" Merkmale von grotesker Absurdität in sich birgt?
Musste also Gottes Plan zufolge das Kreuz der Römer jene Opfer bringen die in den von Römern beherrschten Welt "vollbracht" wurden?
Das Kreuz der Römer ist also dem Plan Gottes zufolge entstanden, damit viele Jahrzehnte nach dessen Errichtung der Verrat des Judas Jesus von Bethlehem an das Kreuz bringen konnte.
Diejenigen also, die den Plan Gottes erfüllten, wie der Judas und mit ihm das als "Gottesmörder stigmatisierte Volk der Juden ernteten für ihre Beiträge zur Erfüllung des Gottesplan keine Ehre, sondern wurden verhasst, als Sündenböcke für Pest und Missernten gefoltert und vergewaltigt und bis ins 20. Jahrhundert hinein geächtet.
Den maßgeblichen Erfüllungsgehilfen des Gottesplans wurde also keine Ehre zu teil, sondern unehrenhaft behandelt.
Eine perverse Logik der unsaubersten Art ist da im Angebot für die Gläubigen durch die sich die Frage stellt: Was kann man Menschen real als zu glauben zumuten, ohne dass der vielbeschriebene "Groschen" fällt wodurch klar wird, dass man betrügerischen Absichten aufgesessen ist.
Geht man also davon aus, dass der beschriebene alttestamenmtarische Gott sich schon manche ungläublichen Wahn hat einfallen lassen mit dem Städte zerstört, ein Vater zur Schlachtung seines Sohnes animiert wird(durch Engel Gottes) oder dass als Auserwählter der Inzestler und Säufer Lot in Frage kam bei dem schon die offizielle Lektüre der Schriften die unethische und antihumane Sichtweise der Dinge offenbar wird.
Alles kann man dann in die immer öfter angesagten Worte fassen: Man muss die "Heilige Schrift" nicht wörtlich nehmen und es ist halt "nicht jedem zugänglich" was Gott gemeint haben könnte mit all den Vorsehungen und Plänen. Das bleibt, wie könnte es dann anders sein, der Geistlichkeit vorbehalten, an deren Deutungshoheit ja offiziell nur wenig ausgesetzt wird.
Wenn man so will ist ja eigentlich Alles der Plan Gottes, die Etablierung Hitlers oder Stalins, das Artensterben der Klimawandel, natürlich, das ist der Ausweg aus der Verantwortung, die Ausrede für die Sünden, weil alles Gottes Wille ist. Die vergebung der Sünden als Wegbereitung für die Begehung neuer Sünden. Alles der Plan Gottes?
Und die Erlösung am Kreuz? Wer ist denn in Wahrheit erlöst von seiner, der menschlichen Verantwortung. Jedes weltliche Gesetz, jeder Richter würde zurückweisen, es als lächerlich empfinden , wenn sich heutzutage Menschen auf den Plan Gottes oder die Erlösung am Kreuz berufen, nach dem Motto, die Schuld hat doch der Mann aus dem Hause David, der Bethlehemer Jesus längst übernommen.
Ganz zu schweigen davon, dass das Mordwerk- und Folterwerkzeug der Römer auch nach dem Tode des Jesus weiter als das verwendet wurde wofür es erdacht worden war. Von ERlösung kann da beim Besten Willen nicht die Rede sein.
Mit freundlichen Grüßen