Da hatte man nun einmal eine super Gelegenheit, Übertragungen von "Zirkusveranstaltungen" den PRIVATEN zu überlassen aber nein, es muss mit aller Gewalt versucht werden diesen asozialen "Sport", genannt BOXSPORT auch noch mittels Fernseh-gebühren salonfähig zu machen.
Gibt es etwas Widerlicheres wie eine Tätigkeit als Sport zu deklarieren, dessen einziges Ziel es ist, seinen Gegenüber in vielerlei Hinsicht körperlich zu schädigen? Wie sonst sollte man einen Sieg erringen können? Regeln hin, Regeln her..... es ist eine von der Gesellschaft sanktionierte Körperverletzung.
Die Krone des ganzen war dann auch noch der "Frauenboxsport". Etwas, auf das die ganze zivilisierte Welt unbedingt gewartet hat.
Ein hoch auf die konsequente Umsetzung von Emanzipation, bäh!
Nimmt man dann noch wahr dass
- im Boxsport mafiöse Strukturen bestehen,
- sich wiederum Wenige auf Kosten Vieler die Taschen füllen,
- die Akteure, bis auf wenige Ausnahmen, kaum als Vorbilder
für unsere Jugend dienen können und sollten,
- unseren Kindern die Bedeutung des geflügelten Begriffes "......sich
durchs Leben schlagen" anhand schlechtester Beispiele "vor
Augen geführt" wird,
- die Verrohung der Sitten in unserer Gesellschaft von allen Medien
beklagt wird aber im Falle des Boxsportes dann das Faustrecht,
die Macht des Stärkeren über den Schwächeren, köperliche Gewalt
als Mittel zum Zweck quasi glorifiziert wird etc etc.,
kann man nur feststellen, dass es mit unserer "Zivilisation" nicht weit her ist.
Unsere ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN appellieren mit Boxübertra-gungen an die niedrigsten Instinkte im Menschen, gegen die eigentlich angegangen werden müsste.
Ein Hoch auf die Quote, dem großen Regulator im TV-Wesen.
Armes Deutschland