Die noch immer am Meeresboden sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko soll nun mit einem neuen Verfahren, dem "Static Kill" zum Versiegen gebracht werden. Auch der "Bottom Kill" steht noch bevor. Eine Grafik zeigt, wie die Methoden funktionieren.
Weltweit beuten Unternehmen die Ressourcen der Natur aus, ohne dafür angemessen zu bezahlen. Die größten 3.000 Konzerne verursachen jährlich Umweltschäden in einer Höhe von 1,7 Billionen Euro. Das hat die UNO in einer neuen Umweltstudie angeprangert.
Das Drama beginnt am 20. April: Die Bohrinsel "Deepwater Horizon" explodiert. Zunächst heißt es, kein Öl gelange ins Meer. Erst Tage später wird klar: Hunderttausende Liter Öl sprudeln täglich in den Golf von Mexiko. [Bilderserie]
Randy Boggs aus Alabama ist verzweifelt: Seine Boote kann er nicht mehr an Sportfischer vermieten, seit Wochen schon verdient er nichts. Für die Familie wird es eng. Keiner weiß, wie es weiter geht.
Gelangt Öl ins Meer, verkleben nicht nur Tiere und Pflanzen. Die Substanz wird zwar von Bakterien mit der Zeit abgebaut, aber die giftigen Zwischenprodukte gelangen über Fische in die Nahrungskette.
Die Ölpest an der Küste Louisianas bedroht hunderte Tierarten. heute.de zeigt die Vielfalt bedrohter Arten und Lebensräume. In einer interaktiven Grafik wird demonstriert, wie eng Spezies miteinander verbunden sind - und was deren Bedrohung für den Menschen bedeutet. [Interaktiv]