BLUganda: Ein Afrikatrip
Immer mit dabei: ein Team des ZDF begleitet. Der krasse Kontrast zwischen den Lebensverhältnissen mit und ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser ist eines der zentralen Themen der Reportage, die in zwei Teilen in ZDFkultur gezeigt wird.
Folge 1: Wasser und Hiphop
Trotz langer Anreise bleibt der Gruppe keine Zeit zum Ausruhen. Im Jeep geht es direkt aufs Land zu einem von Viva con Agua initiierten Trinkwasser-Projekt. Die Begrüßung der Dorfbewohner ist überschwänglich und herzlich. Sie stellen der Reisegruppe ihren sauberen Trinkwasserbrunnen und die dadurch verbesserten Lebensbedingungen vor. Szenenwechsel: das Fußballspiel der Viva con Agua-Allstars gegen ein ugandisches Team verspricht spannend zu werden, schließlich ist die Organisation aus dem FC St. Pauli heraus entstanden. Danach folgt Kontrastprogramm: der Besuch eines Dorfs ohne eigenen Brunnen und der damit verbundene beschwerliche Gang zum grau-grünen Wasserloch. Sichtlich getroffen und nachdenklich fahren Marteria, Maeckes, Rainer und Co. zurück in die Hauptstadt Kampala.Folge 2: Freestyle in Kampala
Die Musiker lassen die bisherigen Eindrücke auf sich wirken: Sie beginnen einen Song zu schreiben. Der Beat und einige Textbrocken sind fertig, bevor sie auf die ugandischen Rap-Brüder Sylvester und Abramz treffen und den gemeinsamen Song im Tonstudio aufnehmen. Danach ist Zeit für den Besuch einer Grundschule: der Brunnen ist kaputt, die 600 Kinder müssen ihr Wasser selbst mitbringen. Und das reicht bei Weitem nicht aus. Sofort ist klar: ein neues Projekt für Viva con Agua. Zuerst aber steht der Videodreh des neuen Songs auf dem Plan. Eine einmalige Erfahrung: improvisiertes Equipment und Stromausfälle kennen Marteria und Maeckes nicht. Höhepunkt der Reise ist ein Open Air-Konzert mit den deutschen und ugandischen Rappern. Das musikalische Ende eines Afrikatrips, der es in sich hat!Faktenbox
Wer oder was ist Viva con Agua?
Der Verein unterstützt weltweit Wasserprojekte der Welthungerhilfe und sammelt auf kreative Weise Spenden. Bekannte Künstler wie Gentleman, Bela B., Clueso oder Wir sind Helden – so wie Marteria und Maeckes – unterstützen den Verein, geben Benefiz-Konzerte und setzen sich für die Projekte von Viva con Agua ein. Über 400 Aktionen finden mittlerweile im Jahr statt, vom Pfandbechersammeln auf Festivals über Fußballspiele bis hin zu Kunstausstellungen.
Welche Verbindung haben die Künstler zum Projekt?
Die Rapper Marteria und Maeckes haben ihre Reiseeindrücke temeinsam mit den Musikern Abramz und Sylvester verarbeitet. Das Ergebnis war auf einem Konzert im Februar 2013 im Goethe-Zentrum in der ugandischen Hauptstadt Kampala zu hören.
Zeitgleich wurden in einer Ausstellung Fotos gezeigt, die die Arbeit der Orgasationen vor Ort dokumentieren, sowie Kunst von "Los Piratoz" und "strassenkoeter".
Wer ist nach Uganda gereist?
Die Viva-con-Agua-Reisegruppe bestand neben Marteria, Maeckes und Rainer Maria Jilg unter anderem aus dem Fotografen Paul Ripke sowie Michael Fritz und Marcel Eger von Viva con Agua.


