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12. Februar 2012
 

Sport

 
Verena Bentele. Quelle: dpa
Verena Bentele

Paralympics

Bentele holt ihr fünftes Gold

Souveräner Sieg im Langlauf-Sprint
- Platz eins im Medaillenspiegel

Verena Bentele hat zum Abschluss der Winter-Paralympics ihre fünfte Goldmedaille gewonnen. Die 28-Jährige siegte im Klassik-Sprint der sehbehinderten Langläuferinnen über einen Kilometer vor den Russinnen Michalina Lysowa und Ljubow Wasiljewa.

 
 
 
 

Für Bentele war es die zwölfte Goldmedaille bei Paralympics. Mit 13 ersten, fünf zweiten und sechs dritten Plätzen überbot das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) das Ergebnis von Turin 2006 klar.

 

Seinerzeit hatte es achtmal Gold sowie je fünfmal Silber und Bronze gegeben. Im Medaillenspiegel belegen die Deutschen Rang eins vor den einmal weniger erfolgreichen Russen, die allerdings insgesamt mehr Medaillen gewannen.

 

Höfle und Eskau verpassen Medaille

Frank Höfle hat im letzten Paralympics-Rennen seiner erfolgreichen Karriere seine 21. Medaille dagegen knapp verpasst. Der 42-Jährige beendete das Finale im Langlauf-Sprint der Sehbehinderten als Vierter und damit Letzter.

 

Auch Andrea Eskaus Traum vom "Sommer-Winter-Gold" ist an ihrem 39. Geburtstag geplatzt. Eskau schied im Halbfinale des Langlauf-Sprints aus. Im Falle eines Sieges wäre Eskau, die 2008 in Peking Gold mit dem Handbike gewonnen hatte, die zweite deutsche Athletin nach Reinhild Möller gewesen, die bei Sommer- und Winter-Paralympics Titel holt.

 

Trotzdem zufrieden

"Ich habe heute morgen schon gespürt, dass es schwierig wird. Ich habe gehofft, die Müdigkeit rauslaufen zu können, aber leider war ich im starken Halbfinale, und da hat es eben nicht gereicht", sagte Eskau: "Ich hätte natürlich gerne mehr gemacht. Aber insgesamt bin ich trotzdem total zufrieden mit diesen Spielen. Und jetzt wird erst einmal Geburtstag gefeiert."

 

Sein drittes Gold holte nach einer begeisternden Vorstellung Brian McKeever. Der blinde Kanadier, der im Olympia-Kader seines Landes stand, aber nicht zum Einsatz gekommen war, hängte seinen Guide und Bruder Robin ab und fing den mit Vorsprung gestarteten Schweden Zebastian Modin im Alleingang ab.

 
 
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