Frei.Wild
Anna Riek und Philipp Zimmermann
Doch den vier Musikern aus Südtirol wird vorgeworfen, sie transportierten in ihren Texten völkischen Nationalismus. Die Band selbst distanziert sich öffentlich von Neonazis, und der Sänger Phillip Burger, der vor der Gründung von "Frei.Wild" Mitglied einer rechtsextremen Band war, bezeichnet dies als Jugendsünde und fordert das "Recht auf eine zweite Chance".Was stimmt nun? aspekte hat die Erfolgsband in ihrer Heimatstadt Brixen in Italien getroffen, ein Konzert in Berlin besucht, mit den Fans gesprochen und die Liedtexte unter die Lupe genommen.Zum "Frei.Wild"-Beitrag vom 30.11.2012
Richtigstellung
"Zu unserer aspekte-Sendung vom 30.11.2012 erklären wir, dass der Journalist Thomas Kuban in dem Beitrag über die Band "Frei.Wild" falsch zitiert wurde. In unserem Text hieß es: "Der undercover recherchierende Journalist Thomas Kuban sieht sogar die Kriterien einer Nazi-Band erfüllt."
Tatsächlich hat Thomas Kuban in der Talkshow-Sendung "Günther Jauch" vom 28.10.2012 gesagt: "Und es gibt noch ein ganz neues Phänomen, das ist die Band Frei.Wild. Das ist eine Deutschrock-Band aus Norditalien, die schon seit Jahren nationalistische, völkische Texte macht und jetzt hat sie eine neue CD rausgebracht und bewegt sich damit klassisch in Rechtsrock-Gefilden. Sie arbeitet mit Anspielungen, wie sie in der klassischen Nazi-Szene auch verwendet werden, antisemitischer Natur, geschichtsrevisionistischer Natur. Sie haben beispielsweise ein Lied gegen Gutmenschen und Moralapostel, in dem sie ausdrücklich sagen, sie hassen die wie die Pest. Und jetzt muss man fragen: Was macht Neonazi-Musik aus? Ganz wesentlich ist der Nationalismus, ganz wesentlich ist der Hass gegen Andersdenkende. Frei.Wild hat das beides im Programm und tritt ab nächster Woche in Großstadthallen auf."
Wir bedauern, dass durch den aspekte-Beitrag ein falscher Eindruck entstanden ist."


