Szenenbild aus "Frohes Schaffen"
aspekte-Interview mit Konstantin Faigle
Dunja Stamer
Der Filmemacher Konstantin Faigle hat sich aufgemacht, den "Mythos Arbeit" als solchen zu hinterfragen. Er zeigt, dass Arbeit für uns mehr ist als Broterwerb - eine weltliche Ideologie, eine Religion mit absurden Glaubensgrundsätzen.Arbeit - nur eine absurde Idee?
Sein Dokumentarfilm "Frohes Schaffen" ist ein einziges Ausrufezeichen, klar, einseitig und kompromisslos. "Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral" lautet sogar der Untertitel. Was wäre, wenn Arbeit bloß eine absurde Idee wäre? Tatsächlich schafft es Faigle, nachhaltig Zweifel an dieser Idee zu säen.aspekte stellt den eindrucksvollen Dokumentarfilm vor und hat mit Konstantin Faigle auf dem Max Ophüls Filmfestival in Saarbrücken gesprochen, wo "Frohes Schaffen" diese Woche im Wettbewerb läuft.Mehr Infos
"Frohes Schaffen" läuft zurzeit auf dem Max Ophüls Filmfestival und startet bundesweit am 2. Mai in den Kinos.


