Brüste -Das Buch
Alles für die Quote - taz-Aktion 1980
von Anna Riek
All das zeigt: Der weibliche Busen ist schon seit langer Zeit eine Projektionsfläche für alle möglichen gesellschaftlichen und kulturellen Kräfte, Interessen und Gruppe. Die Frauen müssen damit leben, dass das von den Medien propagierte Idealbild der weiblichen Brust ständigen "konjunkturellen" Schwankungen unterliegt: Mal soll er flach sein, mal voluminös, aber auf jeden Fall ist der "reale Busen", wie die australische Feministin Germaine Greer in ihrem Klassiker „Der weibliche Eunuch“ schreibt, "nie genau richtig".ProQuote - 2012 ohne nackten Busen
Nicht durch das Freimachen des Oberkörpers, sondern durch das Freimachen der Köpfe von Vorurteilen wollen die Medienfrauen von ProQuote eine Gleichberechtigung erwirken. Nachzulesen in der taz-Sonderausgabe für die Quote am 17.11.2012 - siehe Infokasten rechts.
Brüste - facettenreich
Die Kulturgeschichte "Die Brüste. Das Buch" - es erscheint am 18. November bei Rogner und Bernhard - beleuchtet nun den Busen in all seinen kulturellen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Facetten und versucht, Frauen und Männer mit einem Organ zu "versöhnen", das nicht nur ein kulturelles Symbol ist, sondern zu den erregungsempfindlichsten Zonen des menschlichen Körpers gehört.Buch-Info
Die Brüste. Das Buch
Von Helmut Ziegler und Paula Lambert (Hg.)
Verlag: Rogner und Bernhard
Erscheint am 17. November 2012


