Ralf und Florian von Kraftwerk
Kraftwerk 2012
Ralf Hütter
Maren Beuscher und Stefanie Heidbrink
Seit ihren Anfängen in den 70er Jahren haben sie nichts am Konzept geändert: Futuristisch und nostalgisch zugleich setzen sich Kraftwerk mit dem Verhältnis Mensch/Maschine auseinander.Die 50er Jahre-Ästhetik ihrer Videos, gepaart mit dem alten Menschheitstraum, dass Maschinen unsere Arbeit verrichten, kalte Robotersprache und Zukunftsvisionen: Kraftwerk haben dem Traum vom technischen Fortschritt ein zeitloses musikalisches Denkmal gesetzt, mit ironischen Zwischentönen und Humor. "Da stehen erwachsene Männer und tun, als seien sie Roboter hinter ihren Apparaten – das ist ja an sich schon witzig, das nimmt ja niemand total ernst", sagt Markus Berges von der Band "Erdmöbel".Ihre Auftritte haben Kultstatus
Sie zelebrieren ihre technoide Künstlichkeit, erteilen dem Authentizitäts-Wahn vieler Musiker eine Absage. Kraftwerk ist Kunst, die Musiker Künstler, die wissen, wie man zum Mythos wird: Keine Interviews, sich rar machen – auch das hat sie in den Starhimmel katapultiert.Ihre Auftritte im vergangenen Jahr im MOMA in New York waren binnen kürzester Zeit ausverkauft und haben Kultstatus. Bei der Fortsetzung ihrer Auftrittsserie in den Kunstwerken in Düsseldorf Ende dieser Woche sieht es nicht anders aus. Der Mythos Kraftwerk funktioniert immer noch.Warum das so ist, welche Faszination von Kraftwerk ausgeht und warum eine ganze Generation von Musikern Kraftwerk bis heute in ihren Stücken zitieren, haben wir mit der Band Erdmöbel und dem Balanescu-Quartett besprochen. Zwei Bands, für die Kraftwerk mehr ist als ein Mythos.Konzerte des Balanescu Quartetts
Best-of-Programm "25 Years" inklusive Kraftwerk Adaptionen
- 15.04.13 Zürich (CH), Moods
- 16.04.13 Dornbirn (A), Spielboden
- 18.04.13 Mannheim, Feuerwache
- 19.04.13 Karlsruhe, Tollhaus
- 20.04.13 Ebensee (A), Kino Ebensee


