Sophie Hunger
Sophie Hunger
Sophie Hunger
Sylvie Kürsten und Annette Spohn
Auch wenn der Albumtitel, wie alles bei Hunger, intuitiv, spontan, ja beinah unbewusst entstanden ist, so trifft er das Wesen dieses 29-jährigen, viersprachig singenden und drei Instrumente spielenden Wunderkinds doch ganz gut: sie ist ein wenig scheu, lichtscheu.Unbekümmert und präzise
Sophie Hungers bedeutungsschwere Songs passen zum schummrigen Herbstlicht, ihre Jazz-Soul-Folk-Melanges bewegen sich eher in dunkleren, abseitigen Gefilden. So versetzt sich die Sängerin und Multiinstrumentalistin in den Kopf der Freiheitsstatue, singt davon, was diese wohl denken möge, wenn all die Leute sie fotografieren und sie - dieses Symbol der Freiheit - das alles bewegungslos und unfrei erdulden muss.Sophie Hunger betrachtet die Welt auf ihre Weise. Unbekümmert aber nicht naiv, präzise und doch spielerisch - so sind die Songs der Diplomatentochter, die mittlerweile in eigener Sache weltweit unterwegs ist. Mit ihrer Band spielt sie auf Jazz-Groß-Events wie Montreux oder Montreal vor ausverkauften Hallen. Silvie Kürsten traf sie für aspekte auf ihrer aktuellen Tour - in Berlin, wo sie fussballspielend über Atheismus, idiotischen Glauben an eine eigene Identität und über die Blue Note philosophiert.Infos
Tourdaten
22.11.12 Wien, Konzerthaus
03.12.12 Frankfurt, Mousonturm
04.12.12 Heidelberg, Karlstorbahnhof
Sophie Hunger-Song im aspekte-Abspann:
"First we leave Manhatten"


