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auslandsjournal  |  09.05.2012 

Die Themen der Sendung

Berichte aus aller Welt

Das auslandsjournal berichtet diese Woche unter anderem über den Wahlerfolg rechtsextremer Parteien in Griechenland und Japans Diskussion um Atomkraft. 

auslandsjournal-Logo / Quelle: ZDF
(Quelle: ZDF)

Hitlergruß in Hellas – Rechtsextreme Parteien in Griechenland auf dem Vormarsch

Der Hitlergruß gehört bei ihnen ebenso zum Alltag wie Bomberjacke und Glatze. Die griechischen Faschisten der Partei „Goldene Morgenröte“ haben mit ihrem Erfolg bei der Wahl am 6. Mai Aufsehen erregt. Sie kamen auf sieben Prozent der Stimmen und werden damit, sollte es nicht doch zu Neuwahlen kommen, 21 Plätze im neuen Parlament einnehmen.

Immer mehr Griechen haben die Sparpolitik der Regierung satt. Die Traditionsparteien der Konservativen und Sozialisten erlitten einen Stimmenverlust von 30 Prozent. Die Großen Gewinner sind die radikalen Parteien wie die rechte Vereinigung „Goldene Morgenröte“ mit ihrem „Führer“ Nikos Michaloliakos. Ihr Wappen erinnert an das Hakenkreuz und auch ihr Parteiprogramm bietet Zündstoff: Die rechtsextreme Gruppierung will für „Ordnung“ sorgen und fordert unter anderem das Wahlrecht nur für „reinrassige Griechen“. Für das auslandsjournal berichtet ZDF-Korrespondentin Antje Pieper aus Griechenland.

Japan schaltet ab – Nippons Atomindustrie am Scheideweg

Was in Deutschland bisher nur angekündigt wurde, ist in Japan seit dem Wochenende Realität: Das Land ist atomenergiefrei – zumindest vorübergehend. Doch während die Bevölkerung die Abschaltung des letzten Atomkraftwerks feiert, schiebt die Regierung Frust. Fieberhaft hatte sie versucht, diesen symbolträchtigen Moment zu verhindern. Nun will Ministerpräsident Yoshihiko Noda die Kraftwerke so schnell wie möglich wieder ans Netz bringen. Der Neustart soll in der Kleinstadt Oi an der Westküste erfolgen.

Doch viele Bewohner sträuben sich dagegen. Seit dem Unglück von Fukushima haben sie Angst vor einer weiteren Atomkatastrophe, fürchten sie um ihr Leben und die Zukunft ihrer Kinder. 14 der insgesamt 54 Atommeiler Japans stehen in der Präfektur Fukui. Allein fünf davon in Oi und einem Umkreis von kaum mehr als 70 Kilometern. In der ländlichen Region ist das Geschäft mit dem Atomstrom die einzig nennenswerte Industrie. Deshalb mischen sich zu den Protesten auch Zweifel und die Angst vor Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichem Abstieg.

Für das auslandsjournal berichtet ZDF-Reporter Martin Niessen über einen Ort am Scheideweg zwischen Japans Ausstieg aus und dem Wiedereinstieg in die Atomkraft

Weiteres Thema:

Kampf mit den Wellen – Im „außendienst“ an Bord eines Krabbenkutters

09.05.2012

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