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auslandsjournal  |  05.09.2012 

Die Themen der Sendung

Berichte aus aller Welt

Das auslandsjournal berichtet diese Woche unter anderem über die Auswirkungen des schwachen Euro auf den Tourismus in der Schweiz, das mörderischste Land der Welt in der Hand des Verbrechens und über Urlaub in Uniform im „außendienst“. 

auslandsjournal-Logo / Quelle: ZDF
(Quelle: ZDF)
Den Touristen zu teuer – Der Schwache Euro vertreibt Urlauber aus der Schweiz

Gegenüber dem kriselnden Euro steht der Schweizer Franken derzeit bestens da. Doch die Stärke der eigenen Währung hat für die Eidgenossen auch Schattenseiten. Der  Export sinkt, die Wirtschaft schrumpft und auch die Tourismusbranche hat bessere Zeiten erlebt. Denn vor allem für europäische Ausländer wird der Urlaub in der Alpenrepublik durch den schwachen Euro immer teurer. Viele Hotelbetten blieben diesen Sommer frei. Allein aus Deutschland wurden 15 Prozent weniger Übernachtungen gebucht. Der Strom der asiatischen Urlauber scheint dagegen ungebrochen. Für das auslandsjournal berichtet ZDF-Reporter Dominik Lessmeister über die Tourismusflaute in der Schweiz.

Das mörderischste Land der Welt – Honduras in der Hand des Verbrechens

Alle 74 Minuten wird in Honduras ein Mensch ermordet, statistisch gesehen. Etwa 7000 Morde gab es allein im vergangenen Jahr. Die Polizei hat der Kriminalität im Land mit der höchsten Mordrate der Welt schon lange nichts mehr entgegen zu setzen. Vor allem seit dem Militärputsch 2009 nimmt die Gewalt rapide zu. Das schlechte Beispiel der neuen Regierung hat Schule gemacht. Die Gewalt grassiert längst nicht mehr nur unter rivalisierenden Drogenkartellen und Jugendgangs, sondern trifft Unschuldige, sogar Kinder. Die Polizei ist in das Geflecht von Drogen und Gewalt verstrickt. Und mit stetig wachsender Korruption sinkt die Aufklärungsrate der Verbrechen. Wer mordet, kommt in Honduras fast immer davon.

Die wenigen Reichen verschanzen sich hinter hohen Mauern. Die Armen müssen in Vierteln hausen, in die sich die Polizei oft gar nicht mehr hineintraut. Verzweiflung und Armut treiben die Menschen dort in die Arme der Kartelle, Gangs und Dealer. Die Menschen in Honduras sehen sich vom Staat allein gelassen und eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. „So fühlt man sich hier in diesem Land, komplett schutzlos vor all diesen Verbrechen“, erzählt eine Mutter, deren Töchter vergewaltigt und erschossen wurden. „Und keinen interessiert es, keiner forscht nach.“ Für das auslandsjournal berichtet Heike Slansky über Armut und Gewalt in Honduras, dem gefährlichsten Land der Welt.

 

Urlaub in Uniform – Im „außendienst“ bei der israelischen Armee

Panzer putzen, Sandsäcke füllen oder Antennen für Funkgeräte reparieren – das ist harte Arbeit, oder: ein Ferienerlebnis. In Israel machen jährlich rund 4000 Freiwillige Urlaub in Uniform. Bei über 30 Grad schuften sie in einer Armee, die praktisch ständig im Kriegszustand ist. Ob durch das iranische Atomprogramm oder den Aufschwung islamischer Bewegungen nach den arabischen Revolutionen, das Land sieht sich chronisch bedroht.

Die Freiwilligen tragen natürlich keine Waffen. Sie werden keiner Kampfeinheit, sondern Versorgungs- und Nachschubposten zugeteilt. Der „Dienst für Israel“ ist für sie eine Frage der Überzeugung. Die Freizeitsoldaten kommen aus aller Welt, um ihren Beitrag zur israelischen Existenzsicherung zu leisten. Politische Debatten sind unerwünscht. Für das auslandsjournal ist ZDF-Reporter Andreas Stamm zur israelischen Armee gegangen. Im „außendienst“ macht er einen Tag Urlaub in Uniform – samt Einkleidung, Fahnenappell und Antennen flicken.

05.09.2012

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