auslandsjournal am 30. Januar 2013
In den USA sind Kinderschönheitswettbewerbe ein Milliardengeschäft. An den jährlich tausenden Wahlen im ganzen Land nehmen mehr als 250.000 Mädchen und junge Frauen teil. Der erste Wettbewerb geht auf das Jahr 1921 zurück. Es ist vor allem ein Geschäft für die Veranstalter, die Kosmetik- und Textilindustrie – mittlerweile gibt es sogar eine eigene TV-Serie für diese Wettbewerbe, der Startpreis: 399 Dollar. Heutzutage bringen Eltern teilweise Kleinkinder unter drei Jahren zu den Veranstaltungen mit – gesetzliche Einschränkungen oder ein Mindestalter gibt es nicht. Für viele Mädchen ist es ein Traum, sich zu schminken und zu verkleiden, andere verbinden mit dem Wettstreit physischen und psychischen Druck seitens ihrer Eltern. „Sie wird zu einer Porzellanpuppe. Ich verwandele sie in eine kleine Kreatur, die am Ende perfekt aussehen soll“, sagt Stacy über ihre Tochter Madison. Sie geht fast jede Woche zu solchen Wettbewerben.Für das auslandsjournal berichtet ZDF-Korrespondent Ulf-Jensen Röller über die Kinderschönheitswettbewerbe in den USA.
Die Netzwerk-Salafisten in Europa
Sie vertreten einen rückwärtsgewandten Islam, verteilen in deutschen Städten den Koran und patrouillieren in London als sogenannte Sittenpolizei. Mitte 2012 hat Bundesinnenminister Friedrich den Salafistenverein Millatu Ibrahim verboten, doch die Szene der Islamisten strukturiert sich in ganz Europa neu. Auch gibt es einige Hassprediger unter ihnen, die sich für den Heiligen Krieg des Dschihads in Übungscamps in Ägypten ausbilden lassen. Im Londoner Stadtteil White Chapel ist eine islamische Bürgerwehr aktiv – Muslim Patrol – die die Scharia für ganz Großbritannien durchsetzen will und gegen Betrunkene und zu knappe Kleider bei Frauen vorgeht. Das europäische Netzwerk wächst, die Gruppe aus London soll gute Kontakte zur deutschen Salafisten-Szene unterhalten.Für das auslandsjournal berichten Elmar Theveßen und Rainer Fromm über die radikalen Islamisten und ihren Motiven in Europa.außendienst als Rudelführerin
Kälte, Eis und Schnee: In Alaska geht seit jeher nichts ohne Hundeschlitten. Die so genannten Musher lenken das Gespann. Sie fahren Rennen und helfen beim Transport oder bei Polarexpeditionen. ZDF-Reporterin Sabrina Hermsen begleitet einen Tag den Hundeschlittenführer Andy, der seit 20 Jahren hier lebt. Bei minus 30 Grad übt sie sich als Rudelführerin – eine Aufgabe, die Vertrauen zwischen Tier und Mensch erfordert.Der Sendetermin
auslandsjournal am Mittwoch, den 30.01.2013, um 22.15 Uhr.


