auslandsjournal vom 7. November 2012
Chicago ist Obamas Heimat. Hier wurde seine Frau Michelle geboren, hier war er Senator. Unsere Reporter sind auch dort unterwegs. Wir treffen den deutschen Ex-Nationalspieler Arne Friedrich und begleiten ihn durch die Wahlnacht. Aus seinem Traumland ist inzwischen seine Wahlheimat geworden. Der ehemalige Hertha- und Wolfsburgspieler überlegt, auch nach dem Karriereende in den USA zu bleiben.West Virginia ist einer der sieben „Swing States“. Dort fallen die Entscheidungen zwischen Demokraten und Republikanern am knappsten aus, dort entscheidet sich letztlich die gesamte Wahl. Und dort geht der Wahlkampf bis zur letzten Minute. In West Virginia wirbt die Tea Party-Bewegung um die entscheidenden Stimmen für Mitt Romney. Für das auslandsjournal spezial begleitet Annette Hilsenbeck die Ultrakonservativen auf dem finalen Stimmenfang direkt vor der Wahl. Am Morgen danach wird sie sie wieder besuchen – und fängt ihre eigenen Stimmen ein.Die Wahl entscheidet sich an innenpolitische Themen. Vor allem die Arbeitslosigkeit in Zeiten der Krise und die amerikanische Einwanderungspolitik haben den Wahlkampf geprägt. Wird es in der Gesundheitspolitik eine Rolle rückwärts geben, wenn Romney an die Macht kommt? Und wie haben die Hispanics abgestimmt, die mit 52 Millionen Bürgern größte Einwanderergruppe der USA? Theo Koll fragt nach – zum Beispiel bei den Kunden eines spanischen Supermarktes in Washington D.C. und bei Christoph von Marschall. Der hat ein vielbeachtetes Buch über Obama geschrieben und ist im White House Press Corps, dem Pressezentrum der Regierung, vertreten.Wie wird das Wahlergebnis außerhalb der USA wahrgenommen und welche wirtschaftlichen und politischen Folgen wird die Wahl für die Welt haben? Das auslandsjournal fragt nach in Moskau, Kairo, Peking und Kabul.


