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Der Fernsehfilm der Woche   Sendung vom 11.01.2016 [Archiv] Böser Wolf - Ein Taunuskrimi

Nach dem gleichnamigen Roman von Nele Neuhaus

Ein totes Mädchen, das keiner vermisst, wird aus dem Main geborgen. Ein dunkles Geheimnis hat sie mit in die Fluten genommen. Ein Geheimnis, das es jetzt aufzuklären gilt. Das beliebte Ermittler-Duo Pia Kirchhoff (Felicitas Woll) und Oliver von Bodenstein (Tim Bergmann) graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität, bevor der Fall auch noch persönlich wird. "Böser Wolf" ist ein Taunuskrimi nach dem gleichnamigen Roman von Nele Nehaus, erschienen im Ullstein Verlag, Berlin. 

Taunuskrimis: Die Höhen und Tiefen

Ein Rückblick auf die ersten fünf Taunuskrimis: Die beruflichen und privaten Höhen und Tiefen der Kommissare Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein.

(11.01.2016)

Eines Morgens entdecken Jugendliche die Leiche eines 15-jährigen Mädchens am Mainufer. Die Leiche trieb schon seit einiger Zeit im Fluss, aber niemand hat die Tote als vermisst gemeldet. Die Obduktion ergibt, dass das Mädchen jahrelang brutal misshandelt und vergewaltigt wurde. Der bislang einzige Anhaltspunkt bei den Ermittlungen ist die Ähnlichkeit zu einem neun Jahre zurückliegenden Fall, der nie aufgeklärt werden konnte.

Der Fund der mysteriösen Mädchenleiche ist der Auftakt einer Reihe von Ereignissen. Nur wenige Tage später wird die bekannte Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann brutal vergewaltigt und schwer verletzt aufgefunden. Die Ermittler verdächtigen aufgrund einer Zeugenaussage Dr. Kilian Rothemund, dem ehemaligen Verteidiger der Road Kings, einer kriminellen Organisation aus dem Frankfurter Rotlicht- und Drogenmilieu. Rothemund wurde vor einigen Jahren als Kinderschänder überführt und lebt seit seiner Freilassung auf einem heruntergekommen Campingplatz unweit des Fundortes der Mädchenleiche.

Bei ihren Ermittlungen finden Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein heraus, dass Hanna Herzmann an einer hochbrisanten Enthüllungsstory gearbeitet hat. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie die Machenschaften eines skrupellosen Kinderpornorings an die Öffentlichkeit bringen wollte.

Als wenige Tage später die Leiche einer anderen Frau gefunden wird, müssen Kirchhoff und von Bodenstein feststellen, dass sich hinter den Funden mehr verbirgt, als anfangs gedacht. 

Interviews

Interview mit Nele Neuhaus

Der Stil von "Böser Wolf" ist so ganz anders als in Ihren vorigen Büchern. Empfinden Sie das auch so?

Ja, das empfinde ich auch so und das habe ich absichtlich so gemacht. Es ist dem ernsten Thema meines Buches geschuldet, dass "Böser Wolf" eher ein Thriller als ein klassischer Kriminalroman geworden ist, wobei es natürlich auch diesmal um die Tätersuche, das "Whodunit" geht. Im Gegensatz zu meinen anderen Taunuskrimis ist die düstere Geschichte eher "plot-driven", wie der Fachmann sagt. Und meinen Erzählstil habe ich in diesem Buch bewusst knapp gehalten, fast ein bisschen amerikanisch.

An "Böser Wolf" habe ich in einer für mich sehr schwierigen privaten Situation geschrieben, das Schreiben musste ich zwischendurch wegen einer Herzklappen-OP unterbrechen. Die existenziellen Ängste, die meine Charaktere durchleben, habe ich vielleicht deshalb so gut nachempfinden können. Und wie immer, wenn ich an einem Buch schreibe, läuft in meinem Kopf ein Film ab. Dieser Film war besonders böse und düster und so habe ich dann auch versucht, dem gerecht zu werden. Abgesehen davon ließ sich das Thema - Kindesmissbrauch, organisierte Kriminalität gegen Kinder - eben nicht so erzählen wie das bei den vorherigen Taunuskrimis möglich war. Es war für mich als Autorin ein Entwicklungsschritt, eine Herausforderung.

Wie sind Sie zu diesem Thema gekommen?

Wie fast immer kam das Thema zu mir, ich habe nicht danach gesucht. In den Zeitungen und Medien wurde damals viel über Fälle wie Dutroux in Belgien oder Fritzl in Österreich berichtet, außerdem sind die Zeitungen bedauerlicherweise immer wieder voll von Berichten über missbrauchte Kinder, die oft erst im Erwachsenenalter den Mut finden, darüber zu sprechen. Meistens tun sie das nicht und leben mit diesem Trauma. Zufällig wurde ich damals vom FeM Mädchenhaus in Frankfurt gefragt, ob ich eine Patenschaft für die Weihnachtsaktion "Schutzengel gesucht" übernehmen wollte.

Beim Gespräch mit der Leiterin und den Therapeutinnen des Mädchenhauses wurde mir bewusst, dass Missbrauch nicht nur in den Randgruppen unserer Gesellschaft stattfindet, sondern quer durch alle sozialen Schichten geht. Auch im wohlhabenden Vordertaunus passiert das viel häufiger als man sich vorstellen mag. Zusätzlich dazu hat mich ein realer und bis heute noch immer unaufgeklärter Fall aus dem Jahr 2001 inspiriert: der Fund einer misshandelten Mädchenleiche im Main bei Frankfurt.

Wie investigativ recherchieren Sie? Sind Sie mit der Geschichte nah an realen Fällen?

Die Geschichte von "Böser Wolf" habe ich mir ausgedacht, aber ich fürchte, dass Vieles von dem, was ich beschreibe und erzähle, sich genau so und ähnlich in der Realität abspielt. Ich habe Bücher gelesen, in denen Frauen erzählen, die als Kinder von Vater, Mutter, Verwandten und anderen Vertrauenspersonen missbraucht und Opfer ritueller Gewalt wurden, manchmal über Jahre hinweg. Es sind menschliche Tragödien von Ausmaßen, die man sich kaum vorstellen kann. Oft leiden diese Menschen ihr ganzes Leben lang unter diesen entsetzlichen Erlebnissen, ihre ganze Persönlichkeit ist in der Entwicklung gestört, nicht selten kommt es zu Persönlichkeitsspaltungen, einer Schutzreaktion der Seele. Die dissoziative Identitätsstörung ist auch ein Thema in "Böser Wolf".

Auch wenn ich für meine Recherche nicht persönlich mit Betroffenen gesprochen habe, so befürchte ich, dass ich mit meiner Geschichte sehr nah an realen Fällen bin. Ich habe viele Bücher zu den Themen Missbrauch, Inzest, Pädophilie, bipolaren Störungen gelesen, im Internet ausgiebig recherchiert. Es war die furchtbarste Recherche, die ich jemals gemacht habe und ich war froh, als die Arbeit an dem Manuskript beendet war. Es deprimiert mich zutiefst, dass dieses Thema so totgeschwiegen wird.

Bis heute engagiere ich mich für das FeM Mädchenhaus, wo Mädchen anonym therapeutische Hilfe bekommen können und in schlimmen Fällen sogar Zuflucht finden vor gewalttätigen Familienmitgliedern. Und immer wieder merke ich, wie betroffen die Leute reagieren, wenn ich um eine Spende oder Unterstützung bitte, sich dann aber ganz schnell abwenden. Das ganze Thema ist ihnen zu schmuddelig und zu unangenehm. Dieses Abwenden und Augenverschließen ist eine ebenso große Tragödie, denn es könnte vielen Kindern und Mädchen geholfen werden, wenn ihr Umfeld aufmerksamer und mutiger wäre.

Was ist für Sie das Besondere an diesem Buch?

"Böser Wolf" war mein schwierigstes Buch und das, was ich in der wohl schwersten und dunkelsten Phase meines Lebens geschrieben habe. Von den Umständen, unter denen ich es geschrieben habe, abgesehen, war es mein allererstes Hardcover und damit ein Experiment, denn meine Leser waren daran gewöhnt, dass es meine Bücher als Taschenbücher gibt.

Ich war sehr gegen den Schritt in das Hardcover-Segment, denn allein der Preis schreckt viele Leser ab. Dennoch war ich stolz, denn ein Hardcover ist wohl für jeden Autor die Königsklasse. Und als es "Böser Wolf" dann auch gleich von Null auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste schaffte und dort einige Wochen unangefochten blieb, war das schon etwas ganz Besonderes für mich. Ein Jahr später schaffte es das Buch auch auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste des Spiegels. Außerdem habe ich für "Böser Wolf" die Krimi-Mimi bekommen, einen Leserpreis, der auf der Leipziger Buchmesse verliehen wird. Was Kritiker und Feuilletons über meine Bücher sagen ist mir schon lange gleichgültig - wichtig sind mir einzig und allein meine Leser. Sie sind es schließlich, für die ich schreibe. Und meine Leser haben "Böser Wolf" für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Die Fragen stellte Malte Weber.

Interview mit Felicitas Woll

Wie ging es Ihnen beim ersten Lesen des Drehbuchs?

Wie es mir beim ersten Lesen ging, kann sich, glaube ich, jeder vorstellen. Dieses Thema ist so schrecklich. Aber es ist auch hier sehr wichtig und mehr als dringlich, immer wieder drüber zu sprechen. Wir neigen dazu, über schlimme Ereignisse nicht zu reden. Kinderpornographie ist schon lange kein Ereignis mehr, sondern ein großes Geschäft. Und diese Menschen, die diese Geschäfte machen, kommen aus allen Schichten unserer Gesellschaft. Mir ist es schwer gefallen, mich mit dem Thema filmisch zu beschäftigen, weil es mir als Mensch einfach nur den Atem nimmt.

Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an dem Zweiteiler "Böser Wolf"?

Dass es ein Zweiteiler ist. Und dass er sich mit einem Thema beschäftigt, welches man einfach nicht in Worte fassen kann. Aber Markus O. Rosenmüller, der Regisseur, hat eine sehr bewusste Sprache für diese Geschichte.

Welche Entwicklung ist Pia Kirchhoff innerhalb der Reihe gegangen?

Als Ermittlerin muss man versuchen, sich emotional soweit es geht, zurück zu halten. Pia hat durch eine persönliche Verbindung plötzlich eine ganz andere Beziehung zu dem Fall. Und sie kommt mit sich selbst in Konflikt, da sie sich selber oder anderen in ihrem näheren Umfeld nicht mehr traut.

Worin liegt für Sie als Schauspielerin der Unterschied zwischen 90-Minüter und einer Reihe?

Bei einer Reihe kann sich die Figur entwickeln über einen längeren Zeitraum. Bei einem 90-minütigen Film muss die Wandlung schneller gehen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Taunuskrimis?

Das Geheimnis ist, dass wir zwei tolle Kommissare haben. (lacht)

Die Fragen stellte Malte Weber.

Interview mit Tim Bergmann

Wie ging es Ihnen beim ersten Lesen des Drehbuchs?

Auch, wenn ich darauf vorbereitet war, ist ein Thema wie Kindesmissbrauch und Kinderpornographie nicht einfach und auch innerhalb einer Krimireihe etwas Besonderes. Aber als Schauspieler bin ich bereit, mich mit allen Themen auseinanderzusetzen, vor allem wenn sie leider Teil unserer Realität sind.

Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an dem Zweiteiler "Böser Wolf"?

Zum einen ist es innerhalb unserer Reihe zum ersten Mal ein Zweiteiler, und kein 90-Minüter, zum anderen ist die Auseinandersetzung mit einem so relevanten und brisanten Thema etwas Außergewöhnliches. So war es sicher auch schon für die Leser/innen der Nele Neuhaus Krimis. Sowohl im Roman, als auch im Film geht es um deutlich mehr als um die Aufrechterhaltung eines reinen Spannungsbogens.

Welche Entwicklung ist Oliver von Bodenstein innerhalb der Reihe gegangen?

Es gab bei der Entwicklung zum "Bösen Wolf" die Entscheidung vor allem dem Fall Raum zu geben. Daher ist die persönliche Entwicklung, sprich das Privatleben der beiden Kommissare, im Gegensatz zu den bisherigen Filmen in den Hintergrund getreten. Oliver von Bodenstein ist aber nicht nur aufgrund des Falls, der ihn allein schon als Vater mehr als sonst mitnimmt, in keiner besonders guten Phase seines Lebens. Er hat sich immer eine glückliche Ehe und vor allem auch eine glückliche Familie gewünscht. Davon ist nicht viel geblieben.

Worin liegt für Sie als Schauspieler der Unterschied zwischen 90-Minüter und Reihe?

Es liegt in der Natur einer Reihe, dass darin Figuren über einen längeren Zeitraum erzählt werden. Zum einen begleiten sie mich als Schauspieler dadurch länger und zum anderen besteht die Möglichkeit, wesentlich mehr über eine Figur zu erzählen und diese im besten Fall zu entwickeln.

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Taunuskrimis?

Sicherlich ist ein Teil des Erfolgs der große Erfolg der Romane. Nichts desto trotz haben wir natürlich auch Zuschauer, die die Romane nicht gelesen haben. Warum wer einschaltet, oder nicht, kann ich weder prophezeien, noch allgemein gültig erklären. Ich für meinen Teil kann nur meinen Beitrag dazu leisten, dass der Film so gut wird, wie möglich.

Die Fragen stellte Malte Weber.

 

11.01.2016

Sendungsinformationen

Montag 11.01.2016, 20:15 - 21:45 Uhr

VPS 11.01.2016, 20:15 Uhr


Länge: 90 min.

Krimi, Deutschland , 2015

Originaltitel: Böser Wolf - Ein Taunuskrimi

Altersfreigabe: 12

Wiederholung 

11.01.2016, 02:35 Uhr Nachtprogramm 

Weitere Informationen

Regie: Marcus O. Rosenmüller

Kamera: Stefan Spreer

Musik: Florian Tessloff

Drehbuch: Anna Tebbe


Darsteller 

Oliver von Bodenstein - Tim Bergmann
Pia Kirchhoff - Felicitas Woll
Kai Ostermann - Michael Schenk
Henning Kirchhoff - Kai Scheve
Staatsanwalt Frey - Harald Schrott
Kilian Rothemund - Alex Brendemühl
Florian Finkbeiner - David Rott
Josef Finkbeiner - Michael Mendl
Bernd Prinzler - Jürgen Tarrach
Michaela Prinzler - Karin Hanczewski
Hanna Herzmann - Jenny Elvers
Meike Herzmann - Jennifer Ulrich
und andere - 

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