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Deutscher Zukunftspreis  | 04.12.2013  Deutscher Zukunftspreis 2013

Bundespräsident verleiht Zukunftspreis für Ultrakurzpulslaser

Ultrakuzpulslaser für die Serienproduktion: Mit der konzentrierten Energie des Lasers lassen sich alle Werkstoffe schnell, präzise und in hoher Stückzahl wirtschaftlich bearbeiten. Die gemeinsame Forschungsarbeit von Bosch, TRUMPF und der Universität Jena hat ultrakurze Laserpulse von einem Mittel der Forschung zum erfolgreichen Werkzeug der Serienproduktion gemacht. 

Das höchst präzise Verfahren eröffnet vielen Branchen Wege zu neuen Produkten, die bislang nur äußerst schwierig oder gar nicht herzustellen waren. Viele sind bereits im Markt, darunter kraftstoffsparende Motoren und Heiztechniksysteme sowie besser verträgliche medizinische Implantate. Die immer dünner und fester werdenden Gläser von Smartphones lassen sich inzwischen kaum noch anders schneiden.


Breites Einsatzgebiet

Ultrakurzpulslasersysteme sind ein wesentlicher Wachstumsmotor. Hundertfach sind sie bereits im industriellen Einsatz. Branchen wie die Automobilindustrie, die Halbleiterfertigung, Industrietechnik, Photovoltaik und Elektroindustrie – alle entwickeln sie Anwendungen für Ultrakurzpulslaser. Es lässt sich allerdings noch längst nicht absehen, in welchen und wie vielen Bereichen dieses neue Werkzeug in den nächsten Jahren noch zum Einsatz kommen wird.


Das ZDF überträgt die Verleihung am Mittwoch, 4. Dezember 2013, 22.30 Uhr aus der Messe Berlin. Der mit 250.000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis ist der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation und wird seit 1997 für zukunftsweisende Ideen vergeben, die zur Marktreife entwickelt werden. Von Beginn an ist das ZDF als Medienpartner dabei. Durch das Programm führt ZDF-Journalistin Maybrit Illner.

Mehr Infos zu den nominierten Teams und ihren Forschungen:

Team I: Produzieren mit Laserblitzen

Prismenanordnung eines Lasers
Mit Laser bearbeitetes Bauteil (Quelle: Deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz)
Dr. rer. nat. Jens König, Dr. sc. nat. Dirk Sutter und Prof. Dr. rer. nat. Stefan Nolte: „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung – produzieren mit Lichtblitzen“.
Licht in Form energiereicher Pulse von Billionstelsekunden Dauer ermöglichen eine höchst präzise und zuverlässige Materialbearbeitung mithilfe von Laserstrahlung. Die Technologie wird bereits zur Fertigung vieler verschiedener Produkte eingesetzt.





Team II: Bye, Bye Pixel!

Gebogenes Kunststoff-Display
Gebogenes Kunststoff-Display (Quelle: Deutscher Zukunftspreis/ Ansgar Pudenz)
Dipl.-Ing. Rainer Pätzel, Dr. rer. nat. Ralph Delmdahl und Dr.-Ing. Kai Schmidt:
„Kristalline Schaltschichten für lebendige Displays – bye-bye, Pixel!“
Mit dem von den Forschern entwickelten Lasersystem lassen sich durch gepulstes ultraviolettes Licht großflächig dünne Schichten aus Polysilizium produzieren. Sie sind die Grundlage für die Fertigung hochauflösender mobiler Displays für Smartphones und Tablets sowie Fernsehern der neuesten Generation. Alle namhaften Hersteller setzen bereits auf diese Technologie.




Team III: Beleuchtung für die Welt

Leuchtdioden
Leuchtdioden (Quelle: Deutscher Zukunftspreis/ Ansgar Pudenz)
Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schnick und Dr. rer. nat. Peter J. Schmidt:
„Energiesparende Festkörperchemie - neue Materialien beleuchten die Welt“
Die beiden Forscher entwickelten Substanzen mit außergewöhnlichen Eigenschaften, die sich als Leuchtstoffe in weißen Leuchtdioden (LED) nutzen lassen. Sie machen diese Lichtquellen besonders effizient, langlebig und preiswert. Die neuartigen Lichtquellen, die inzwischen als Massenprodukt gefertigt werden, können der energiesparenden LED-Beleuchtung von Räumen oder Straßen zum Durchbruch verhelfen.

04.12.2013

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