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Die Jury der 49. Goldenen Kamera

Acht Juroren stimmen über die Besten der Besten ab

Die Jury der 49. Goldenen Kamera von "Hörzu" besteht aus drei Redaktionsmitgliedern der "Hörzu" sowie fünf Prominenten aus dem Medienbereich. Unter der Leitung von "Hörzu"-Chefredakteur Christian Hellmann befinden die Schauspieler Iris Berben und Til Schweiger, Erfolgsproduzent Nico Hofmann, Comedy-Queen Martina Hill, Moderatorin Sandra Maischberger, Julia Brinckman, stellvertretende Chefredakteurin, und Sabine Goertz-Ulrich, stellvertretende Ressortleiterin Aktuelles, über die Nominierungen. 

Die Jury der 49. Goldenen Kamera
Die Jury der 49. Goldenen Kamera (Quelle: Hözu)

Iris Berben

Iris Berben machte früh vor der Kamera auf sich aufmerksam: Schon als 18jährige spielt sie in Kurzfilmen der Hamburger Kunsthochschule, die bei den renommierten Oberhausener Kurzfilmtagen präsentiert werden. Bald darauf dreht sie unter der Regie von Rudolf Thome ihren ersten Kinofilm "Detektive". Nur ein Jahr später, 1969, hat sie in Klaus Lemkes "Brandstifter" ihr Fernsehdebüt. Ihre erste große Popularitätsetappe gewinnt Iris Berben Mitte der 70er Jahre mit ihren Auftritten als Chantal in Michael Pfleghars Serie "Zwei himmlische Töchter".

Nach zahlreichen Rollen für Kino und Fernsehen entwickelt sich 1985/86 die Serie "Sketchup" zu einem regelrechten TV-Highlight und für Iris Berben - diesmal an der Seite von Diether Krebs - zu einer weiteren Gelegenheit, ihr Comedy-Talent unter Beweis zu stellen. Zum absoluten Publikumsliebling avanciert sie schließlich in "Die Guldenburgs" - die Familiensaga aus Adelskreisen gehört bis heute zu den erfolgreichsten deutschen Fernsehserien und hielt die Zuschauer zwischen 1986 und 1990 in Atem.

Iris Berben
Iris Berben (Quelle: Hörzu)
Während Iris Berben gemeinsam mit Sohn Oliver und dem Regisseur Carlo Rola in den 90er Jahren ihre inzwischen wohl bekannteste Figur entwickelt, die Kommissarin Rosa Roth der gleichnamigen ZDF-Krimireihe, spielt sie außerdem in zahlreichen großen Kino- und Fernsehfilmen.

Die Jahrtausendwende bremst Iris Berben kein bisschen: Mit Filmen wie "Ein mörderischer Plan" (2000), "Fahr zur Hölle, Schwester" und "Wer liebt hat Recht" (beide 2001) bestätigt sie ihren Ruf als eine der profiliertesten und vielseitigsten deutschen Schauspielerinnen. Die starke Kämpferin (wie 2004 in "Die Patriarchin" oder 2007 in "Afrika, mon amour" stellt sie ebenso überzeugend dar wie die verletzte Ehefrau ("Silberhochzeit", 2005) oder die schöne, jedoch ständig alkoholisierte Verliererin ("Die Mauer", 2006). Und immer noch steht ihr Gesicht auch für eine der beliebtesten deutschen Fernsehkommissarinnen: Rosa Roth.

Iris Berben versteht in allen Rollen zu begeistern, und ihre schauspielerische Leistung wird nicht nur durch hohe Einschaltquoten belohnt, sondern auch durch zahlreiche Auszeichnungen wie Bambi, DIE GOLDENE KAMERA oder Romy, mit denen sie zum Teil sogar mehrfach geehrt wird. Im Juni 2011 erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk.

Martina Hill

Martina Hill sammelte nach dem Abitur während eines Praktikums beim Berliner Rundfunksender "Radio Eins" erste Erfahrungen als Sprecherin. Die Arbeit am Mikrofon bereitet ihr so viel Freude, dass sie sich für ein Schauspielstudium entscheidet. Dem Sender bleibt sie damals weiterhin treu und ist dort bis Ende 2011 täglich als "Station Voice" zu hören. 2003 steht sie dann das erste Mal für die ProSieben Komödie "Schwer verknallt" vor der Kamera. Ab 2004 kann sie als Ensemblemitglied der SAT1-Sketch-Comedy "Happy Friday" ihr komisches Talent unter Beweis stellen, ist aber auch in Krimiserien, wie "Soko Köln", "Der Dicke" oder Fernsehfilmen wie "Kunstfehler" zu sehen.

Martina Hill
Martina Hill (Quelle: Hörzu)
Seit 2006 gehört Martina Hill zum festen Ensemble der mehrfach preisgekrönten ProSieben Comedyserie "Switch reloaded". In sechs Staffeln kann die wandlungsfähige Berlinerin dort ausleben, was sie neben der Schauspielerei noch so leidenschaftlich gerne macht - Parodieren. Mit ihrer Parodie von Heidi Klum quietscht sie sich in die Herzen des deutschen Fernsehpublikums. Bei "Switch Reloaded" parodiert sie neben vielen anderen Fernsehgesichtern Daniela Katzenberger, Sonya Kraus, Gundula Gause, Renate Künast und Katja Burkard teilweise so täuschend echt, dass sie vom Original oft kaum zu unterscheiden ist.

Auch in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen ist die gelernte Schauspielerin jenseits der Parodie zu sehen. Wie zum Beispiel 2010 als gefährliche Doppelagentin in "Undercover Love" an der Seite von Anja Kling und Henning Baum oder 2012 als Biggi in der Verfilmung des Bestsellers "Resturlaub" von Tommy Jaud.

Seit 2009 steht Martina Hill immer freitags als Statistik-Expertin "Tina Hausten" an der Seite von Oliver Welke in der "Heute Show" (ZDF).

Als Synchronsprecherin und bekennender Fan von Animationsfilmen leiht sie 2011 für die deutsche Kinoversion von Disney's "Cars 2" mit viel Liebe dem pinken Sportflitzer "Holley Shiftwell" ihre Stimme und spricht 2013 in "Ich - einfach unverbesserlich 2" die quirlige Agentin "Lucy Wild".

Seit Februar 2012 ist sie mit ihrer eigenen Sketch Comedy "Knallerfrauen" in SAT1 zu sehen, wofür sie noch im selben Jahr mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wird. Gerade sind die Dreharbeiten für die Dritte Staffel beendet, die voraussichtlich ab Frühjahr 2014 in SAT1 zu sehen ist.

Mit "Switch Reloaded", der "Heute Show und als "Beste Schauspielerin" wird Martina Hill mehrfach mit dem Deutschen Comedy Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, der Österreichische Romy und dem Bambi ausgezeichnet.

Nico Hofmann

Nico Hofmann ist seit Januar 2013 Vorsitzender Geschäftsführer der UFA Fiction. 1959 in Heidelberg als Sohn zweier Journalisten geboren, steht er als Produzent und Regisseur für Filme, die außergewöhnliche Geschichten auf hohem handwerklichem Niveau erzählen.

Nico Hofmann
Nico Hofmann (Quelle: Hörzu)
Hofmann volontierte nach dem Abitur beim Mannheimer Morgen und studierte anschließend an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm "Land der Väter, Land der Söhne" (1987) erhielt den Bayerischen Filmpreis sowie den Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI.

1998 verabschiedete er sich von der Regie, um die Produktionsfirma teamWorx Television & Film GmbH zu gründen. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Player der deutschen Filmbranche. Event-Produktionen wie "Der Tunnel", "Die Flucht", "Stauffenberg" und "Mogadischu" machten teamWorx zum europaweiten Marktführer im Bereich Event-Fernsehen.

"Homevideo", der erste Film über das Thema Cybermobbing unter Jugendlichen, war das meistprämierte Fernsehspiel 2011, große Quotenerfolge feierte die Uwe Tellkamp Verfilmung "Der Turm". Der mit 14 Millionen Euro aufwändig produzierte Event-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" löste europaweit eine generationenübergreifende Debatte aus.

Nico Hofmann wurde für seine Leistungen als Produzent und Regisseur vielfach ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste im Bereich Fernsehfilm erhielt er 2006 den Hans-Abich-Preis der Akademie der Darstellenden Künste und für seine künstlerischen Leistungen wurde er zweifach mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt. Hofmann ist fünffacher Gewinner des Deutschen Fernsehpreises und zweimaliger Gewinner von BAMBI und GOLDENE KAMERA. 2007 erhielt er den Schillerpreis der Stadt Mannheim sowie den Romy-Preis in der Sparte "Bester Produzent".

Seit dem Frühjahr 2008 verantwortet er als Geschäftsführer und Filmproduzent zusätzlich die Aktivitäten der UFA Cinema. Hofmann produzierte u. a. die Verfilmungen "Hanni & Nanni" und Florian David Fitz' Regiedebut "Jesus liebt mich"; die Verfilmung von Noah Gordons weltweitem Bestseller "Der Medicus" ist das aktuelle Großprojekt der UFA Cinema.

Sandra Maischberger

Sandra Maischberger ist eine der glaubwürdigsten und beliebtesten Fernsehjournalistinnen Deutschlands. Neugier und Intelligenz gepaart mit Unnachgiebigkeit und journalistischem Instinkt prägen auch ihre Moderationen, Reportagen und Dokumentationen, in denen Sandra Maischberger Themen kompetent, kritisch und klar auf den Punkt bringt. "Journalismus ist meine Berufung", sagt sie, "denn Journalismus ist für mich lebenslanges Lernen".

Sandra Maischberger
Sandra Maischberger (Quelle: Hörzu)
Und gelernt hat sie viel, seit sie 1989 ihre ersten Erfolge mit der Jugendsendung "Live aus dem Schlachthof" (Bayerisches Fernsehen) feiert. 1991 folgt "Talk im Turm" (Sat.1) mit Erich Böhme, bevor sie 1992 durch ihre erste tägliche Interviewsendung, "0137" (Premiere), führt. Von 1993 bis 1994 moderiert und konzipiert sie das wöchentliche Format "Spiegel TV Interview" (Vox).

1996 moderiert sie für SPIEGEL TV die Sendung "Freitag Nacht" (Vox). Es folgen "Greenpeace TV" (RTL) und Arbeiten für das ZDF, den WDR und den Bayerischen Rundfunk.

Im Januar 2000 startet sie mit ihrer preisgekrönten Talkshow "Maischberger" (n-tv). Zudem wird sie geschäftsführende Gesellschafterin der Produktionsfirma Vincent TV, mit der sie als Autorin u. a. auch den preisgekrönten Film "Helmut Schmidt außer Dienst" (2007) produziert.

Seit 2003 prägt sie das ARD-Talkformat "Menschen bei Maischberger".

Aktuell arbeitet Sandra Maischberger an einem Kurzfilm über Berlin für die ARD-Reihe "16xDeutschland", an einem Doppelportrait über Ex-Kanzler Helmut Schmidt und Frankreichs ehemaligen Präsidenten Giscard d'Estaing für ARTE und an einem Film über Alfred Biolek im Auftrag des WDR.

Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie u. a. den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis (2000), den Deutschen Fernsehpreis (2000) und DIE GOLDENE KAMERA (2002).

Til Schweiger

Til Schweiger studiert nach dem Abitur zunächst einige Semester Germanistik, um Lehrer zu werden. Doch schon bald entdeckt er seine wahre Berufung - die Schauspielerei.

Til Schweiger
Til Schweiger (Quelle: Hörzu)
Nach drei Jahren Schauspielschule in Köln und ersten Engagements an lokalen Bühnen, wird er 1991 Teil des "Lindenstraßen"-Ensembles und übernimmt die Hauptrolle in der Komödie "Manta, Manta". Zum Superstar stieg Schweiger drei Jahre später auf: Unter der Regie von Sönke Wortmann spielt er in dem Kinohit "Der bewegte Mann".

1996 gründet er seine eigene Produktionsfirmafirma, "Mr. Brown Entertainment", und gleich der erste selbst produzierte Film, "Knockin' On Heaven's Door", wird ein voller Erfolg. 1998 verkörperte er in "Der Eisbär" einen Profi-Killer und debütierte als Regisseur.

2001 beginnt seine internationale Karriere. In "Investigating Sex" spielt er neben Neve Campbell und Nick Nolte, neben Angelina Jolie in "Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens". 2004 ist er in "King Arthur" neben Clive Owen und Keira Knightley in einer weiteren internationalen Produktion zu sehen.

Im Dezember 2007 erscheint sein Kinofilm "Keinohrhasen" und steht erstmals mit seinen vier Kindern Valentin Florian, Luna Marie, Lilli Camille und Emma Tiger vor der Kamera. Er schreibt auch hierfür das Drehbuch, führt Regie und produziert den Film. 2009 folgt die Fortsetzung von "Keinohrhasen", "Zweiohrküken".

2011 führt er in seinem Kinofilm "Kokowääh" Regie, produziert den Film und spielt an der Seite seiner jüngsten Tochter Emma die Hauptrolle. 2013 kommt "Kokowääh 2" in die deutschen Kinos.

Im Hamburger "Tatort" übernimmt er 2013 die Rolle des Ermittlers Nick Tschiller. Die Erstausstrahlung der "Tatort"-Folge "Willkommen in Hamburg" wird in Deutschland von 12,57 Millionen Zuschauern gesehen. Dies ist bis dahin die höchste Zuschauerzahl seit knapp 20 Jahren.

01.02.2014

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