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Überblick  | 29.09.2015  Sendung vom 29. September 2015

In der Sendung berichtet Frontal21 über das Studienplatz-Chaos zum Hochschulstart, wie Vermieter von Flüchtlingsunterkünften kräftig abkassieren, über Morde des jugoslawischen Geheimdienstes auf deutschem Boden und den Streit um das häufig eingesetzte Pflanzenschutzmittel Glyphosat, das im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. 

Ilka Brecht

Sendung verpasst?

Hier die komplette Frontal21-Ausgabe zum Nachschauen!

(29.09.2015)
33 Jahre Korruption

Die Zahl der Woche

Seit mindestens 33 Jahren ist die Fifa korrupt. 1982 gründet Adidas-Chef Dassler die TV-Rechtefirma ISL. Sie schmiert massenhaft, besticht den damaligen Fifa-Chef Joao Havelange und viele andere.

(29.09.2015)
US-Atombombe

nachgehakt

Frontal21 berichtete über Pläne der USA, neue Atombomben in Europa zu stationieren.Jetzt reagierte der Kreml im russischen Fernsehen auf den Frontal-21-Bericht.

(29.09.2015)
VW-Zeichen und darunter Text: Das konnte doch keiner ahnen.

Frontal21-Satire

VW holt quasi im Alleingang den deutschen Rückstand in der Softwareentwicklung auf und alles jammert. Alle, bis auf unsere Satiriker Doyé und Wiemers. Die finden das toll!

(29.09.2015)

Krebsgefahr durch Glyphosat? – Dubiose Rolle deutscher Behörden

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Um das meistverkaufte Pflanzenschutzmittel Glyphosat hat sich ein wissenschaftlicher Streit entbrannt. Während das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) den Einsatz von Glyphosat als unbedenklich einstuft, gehen Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO von einer „wahrscheinlich krebserregenden“ Wirkung des Stoffes aus. Die BfR-Einschätzung hat jedoch weitreichende Auswirkungen, denn sie ist die Grundlage für das Genehmigungsverfahren in der Europäischen Union. Und so wird Glyphosat auch weiterhin massenhaft als Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft eingesetzt, obwohl die Anzeichen für eine gesundheitsschädliche Wirkung eigentlich erdrückend sind.
Frontal21 berichtet über die massive Kritik von zahlreichen Wissenschaftlern an dem fragwürdigen Genehmigungsverfahren.

Chaos beim Hochschulstart - Tausende Studienplätze unbesetzt

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Deutschlandweit bleiben immer mehr Studienplätze unbesetzt, wie Umfragen ergaben, darunter auch eine von Frontal 21. Danach sind im vergangenen Wintersemester 2014/2015 bundesweit mehr als 21.000 Bachelor- und Masterstudienplätze nicht vergeben worden.
Damit ist die vor fünf Jahren eingeführte zentrale Datenbank zur Vergabe von Studienfächern in Deutschland gescheitert, so Bildungsexperten. Sie kritisieren eine mangelnde Teilnahme der Hochschulen, die komplizierte Anwendung und unausgereifte Software des Systems sowie die bis heute nicht geklärte Finanzierung.
So ist am „Dialogorientierten Serviceverfahren“ (DoSV) zu Beginn des aktuellen Wintersemesters nur knapp die Hälfte von 180 der in Frage kommenden Hochschulen vertreten. Außerdem sind in der zentralen Datenbank, die die Stiftung für Hochschulzulassung auf der Plattform „hochschulstart.de“ betreibt, nur elf Prozent aller zulassungsbeschränkten Studiengänge gelistet.
Frontal21 geht der Frage nach, warum die zentrale Vergabe von Studienplätzen noch immer nicht funktioniert.

Mord im Auftrag Jugoslawiens – Ex-Geheimdienstler vor Gericht

Am Oberlandesgericht München wird derzeit zwei führenden Mitarbeitern des ehemaligen jugoslawischen Geheimdienstes der Prozess gemacht.

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Sie sollen für den Mord an einem regimekritischen Exilkroaten verantwortlich sein, der 1983 in Wolfratshausen umgebracht wurde. Der Münchener Prozess wirft ein Schlaglicht auf ein düsteres Kapitel der westdeutschen Nachkriegsgeschichte: Systematisch ließ der jugoslawische Geheimdienst Regimekritiker auf deutschem Boden umbringen. Einer Untersuchung des kroatischen Parlaments zufolge wurden zwischen 1946 und 1989 in der Bundesrepublik 37 kroatische Emigranten ermordet.

Josip Broz Tito, bis zu seinem Tod 1980  jugoslawischer Staatschef, gab persönlich die Tötungsbefehle. Der Diktator bekämpfte politische Gegner gnadenlos, auch in Deutschland.

Die Bundesregierung war über die Mordserie informiert, protestierte aber nicht öffentlich. Im Gegenteil: Beim Staatsbesuch 1974 in der Bundesrepublik wurde Tito sogar das Bundesverdienstkreuz durch Bundespräsident Gustav Heinemann verliehen. Es war die Zeit der neuen Ostpolitik, der alles untergeordnet wurde.  Der jugoslawische Diktator war dem Westen nützlich.

Frontal21 über die späte Aufarbeitung einer der größten Mordserien in der Bundesrepublik Deutschland.

Geschäfte mit Flüchtlingsnot - Vermieter kassieren Kommunen ab

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Mit hohen Mieten und Knebelverträgen zocken Vermieter und Immobilienhaie Kommunen bei der Suche nach Flüchtlingsunterkünften ab. Denn viele Städte und Gemeinden in Deutschland stehen, wie etwa Magdeburg, unter Druck. So muss die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt in diesem Jahr rund 3500 Flüchtlinge aufnehmen und unterbringen. Doch günstiger Wohnraum ist knapp. Diese Notlage nutzen Eigentümer von Immobilien schamlos aus und verlangen Mietaufschläge beispielsweise von rund 60 Prozent. Auch im fränkischen Erlangen drängt ein Vermieter Studenten zum Auszug, damit er Flüchtlinge zur hohen ortsüblichen Miete mit einem Aufschlag einquartieren kann.
Frontal21 über miese Vermieter, die Kommunen abkassieren und Flüchtlinge gegen Studenten ausspielen.

29.09.2015

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