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Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen  Die Figuren der Serie: Wer ist wer?

Am Beginn der neuen ZDF-Serie "Herzensbrecher" steht ein tragischer Verlust, der dazu führt, dass eine Familie ohne die Mutter auskommen muss. In gewisser Weise sind Andreas Tabarius und seine Söhne damit heimatlos. Der verwitwete Pfarrer Andreas Tabarius nimmt infolgedessen eine vakante Stelle in einer evangelischen Gemeinde in Bonn an. Hier beginnt die Geschichte der fünf Herzensbrecher, die eine Familie aus männlicher Perspektive erzählt: Ein alleinerziehender Vater mit vier Söhnen, vom 20-jährigen Studenten bis zum sechsjährigen Kind. 

Jakob, Andreas, Johannes, Thomas, Lukas (Maurizio Magno, Simon Böer, Tom Hoßbach, Lukas Fabio Karlsc

Wer ist wer?

Die Figuren der Serie im Überblick

(02.11.2013)

Die Figuren der Serie

Andreas Tabarius

(Simon Böer)

Andreas ist Mitte 40, Pfarrer und steht der Bonner evangelischen Gemeinde "Heilandkirche" vor. Auf den ersten Blick verkörpert Andreas das Bild eines perfekten Kirchenmannes: Er ist charmant, menschlich, engagiert und familiär. Dazu noch attraktiv und sportlich, ein guter Zuhörer und kompetenter Gesprächspartner. Wer ihn besser kennt, weiß, dass das nur die eine Seite der Medaille ist. Denn bei allem guten Willen und vielen Dingen, die er richtig macht, ist es als alleinerziehender Elternteil mit Vollzeitjob nicht leicht, alles und jedem gerecht zu werden - auch weil er den Tod seiner Frau noch nicht verwunden hat. Als komplexe und heutige Figur meint er alles gut, sein Handeln und Denken ist klug und nachvollziehbar – und trotzdem kann und wird er nicht alles richtig machen.

Lukas Tabarius

(Gerrit Klein)

Lukas ist 20, hätte am liebsten eine richtige Studentenbude mit Kumpels, Mädchen und allem, was dazu gehört. Für ihn ist das ein sehr berechtigter Wunsch, und trotzdem weiß er, dass er seinen Vater mit den Brüdern noch nicht alleine lassen kann. Das führt immer wieder zu Spannungen in der Familie, denn Lukas sieht sich auf einer Ebene mit dem Vater – ein Konflikt, der erstmal nicht zu lösen ist. Neben seinem Medizinstudium ist es vor allem die Frauenwelt, die ihn beschäftigt. In erster Linie eine Reihe von netten jungen Damen, die für ihn bislang allerdings recht austauschbar sind, sehr zu Andreas’ Missfallen. Bis Lukas sich eines Tages wirklich verliebt und seinen ersten richtigen Liebeskummer durchleben muss.

Thomas "Tom" Tabarius

(Lukas Karlsch)

Tom ist 17 und steuert langsam auf das Abitur zu. Er hat große Affinität zu Zahlen und Wirtschaftsthemen, besteht auf Vinylschallplatten und guter Kleidung und ist insgesamt der
stillste Tabarius. Neben dem dominanten Lukas, dem pubertierenden Jo und dem süßen Jakob ist es als ruhigerer Mensch nicht leicht, sich zu behaupten. Also gerät Tom hin und wieder ins Hintertreffen – selbst für Andreas, der sich dann über die scheinbar berechnende Art seines Sohnes wundert, dann aber doch immer wieder eines besseren belehrt wird. Denn Tom muss sich wie jeder Teenager noch finden und steht am Ende selbst seinem Vater in puncto menschlicher Größe in nichts nach.

Johannes "Jo" Tabarius

(Tom Hoßbach)

Der Drittgeborene steckt mit seinen 13 Jahren mitten in der Pubertät und ist ein wahrer Rebell, der sich gegen seinen Vater auflehnt und sich oft mit ihm in die Wolle bekommt. Er steht sich mit seinen Launen oft selbst im Weg. Unsichtbar steht auf seiner Stirn: Wegen Umbau geschlossen! Jo und Andreas geraten immer wieder aneinander, denn Andreas weiß, wie gerne sich Jo vor der Verantwortung drückt. Jo hat, wie die meisten Jungs in seinem Alter, andere Dinge im Kopf als Schule und Küchendienst. Wenn Jo seine Hormone aber mal im Griff hat, kommt ein entzückender junger Mann zutage.

Jakob Tabarius

(Maurizio Magno)

Jakob ist mit sechs Jahren der Kleinste der Familie – und wäre natürlich gerne schon größer. Obwohl er manchmal dann doch noch gerne in Papas Bett schlafen will. Normalerweise besteht er aber darauf, mit den Großen Basketball zu spielen und auch ansonsten vorne mit dabei zu sein. Als Kleinsten trifft ihn der Verlust der Mutter am härtesten, auch wenn sein Vater und seine Brüder alles tun, um für ihn da zu sein. Und so ist der Junge, der es gelegentlich auch faustdick hinter den Ohren hat, besonders empfänglich für die nette neue Gemeindesekretärin Katharina, die immer ein freundliches Wort und ein Stückchen Schokolade für ihn hat.

Katharina Marquardt

(Annika Ernst)

Katharina ist eine hübsche und starke, fröhliche, schlagfertige Frau, energetisch, bodenständig und pragmatisch. Mit Kirche hat sie zunächst nichts am Hut, kann aber von ihrem kleinen und mit Liebe geführten Antiquitätenladen nicht leben und braucht dringend einen zweiten Job. Aus ihr wird wahrscheinlich niemals eine Gläubige werden, aber da sie Menschen mag und ein großes Herz hat, beginnt sie ihre Arbeit in der Heilandkirche richtig zu mögen – und den Pfarrer und seine Jungs auch. Mit ihrem unverstellten Blick auf Religion und Gemeindeleben und sehr viel gesundem Menschenverstand handelt und denkt sie oft christlicher, als sie sich selbst eingestehen würde. Und manchmal sogar mehr als ihr Chef, der immer mehr auf sie zählt, nicht nur wenn es um Sekretariatsaufgaben geht. Und auch Katharina muss sich schon bald eingestehen, dass ihr ohne Andreas etwas fehlen würde.

Constanze Abels

(Tamara Rohloff)

Constanze Abels ist die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, der zu allen wichtigen Dingen der Gemeinde und der Kirche gehört werden muss und die Entscheidungen mit trifft. Es ist das Zentrum ihres Lebens. Ihr Job, ihre Aufgabe – hier lässt sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Zum alten Pastor, der nach einem Herzinfarkt plötzlich verstarb, hatte sie ein inniges Verhältnis, manche sagen: ein Verhältnis. Der Neue ist ihr von Anfang an ein Dorn im Auge. Sie fürchtet um ihre Position. Außerdem ist ihr Andreas zu flott, zu selbstbewusst und hat einfach zu viele Ideen. Sie hält engen Kontakt zum Superintendenten der evangelischen Kirche und beliefert ihn mit Informationen. Dabei schreckt sie auch vor Intrigen und dem Verbreiten bösartiger Gerüchte nicht zurück. Ihr Ziel: Der Pastor und seine Blagen müssen wieder weg.

Christine Larsen

(Julia-Maria Köhler)

Christine Larsen ist Chorleiterin. Dabei wäre sie eigentlich am liebsten Ärztin geworden. Gereicht hat es schließlich für ein Psychologie-Studim und zwei Semester Musik. Abgerundet von einer Ausbildung zur Heilpraktikerin. Und um ihre Ehe ist es auch nicht gut bestellt. Aber wie fast alle Menschen mit komplizierten Lebensläufen hat sie viel gesehen und erlebt, und kann die Heilandkirche um eine erfrischende Perspektive bereichern - für manchen Geschmack etwas zu sehr.

Marc Wenkstern

(Lee Rychter)

Man würde denken, ein junger Theologe frisch aus der Ausbildung würde selbst Andreas Tabarius alt aussehen lassen. Aber der Neue in der Heilandgemeinde steht für eine recht klassische Interpretation des Glaubens und ist neo-konservativ par excellence. Sonntagsgottesdienst erst um 11 Uhr? Nicht mit ihm. Verstoß gegen die Friedhofsordnung? Undenkbar. Die zweite Geige spielen neben seinem liberalem Chef und dem störrischen Vorzimmerdrachen? Niemals - er wird alles tun, um auf den ersten Platz zu rücken.

02.11.2013, Quelle: ZDF
Herzensbrecher

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