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Engagement / Jugendmedienschutz  Kinder- und Jugendschutz im ZDF

Die Vermittlung von Medienkompetenz und der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen vor negativen medialen Einflüssen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit sind Kernanliegen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dies gilt insbesondere für den Umgang mit dem Internet. 

Kind am Tablet

Digitale Revolution im Kinderzimmer

Smartphones und Tablets gehören heute zum Kinderalltag wie früher Kassetten und Gameboys. Doch wann sind Kleinkinder groß genug für die Medienwelt? Experten erarbeiten einen Leitfaden für Eltern.

(17.04.2015)

Jugendmedienschutz im ZDF

Richtlinien ...

für den Jugendmedienschutz im ZDF finden Sie hier (PDF).

Kriterien ...

zur Sicherung des Jugendmedienschutzes finden Sie hier (PDF).

Studienergebnis der ZDF-Medienforschung ...

"Medien und Tabus" finden Sie hier (PDF).

Vorlage an den ZDF-Fernsehrat ...

"ZDF-Jugendmedienschutz in der Gemeinwohlbildung" finden Sie hier (PDF).

Das ZDF ist sich seit jeher dieser Verantwortung bewusst. Für das ZDF ist Jugendmedienschutz nicht nur die Anwendung geltenden Rechts, sondern Grundelement seiner gesamten Arbeit und ein Qualitätsmerkmal seiner Programme.Weit über das vom Gesetz vorgegebene Maß hinaus hat das ZDF eigene, sehr weit gehende Jugendschutz-Vorschriften für sich entwickelt, die im Programm konsequent umgesetzt werden. Jugendschutz ist, wie es der ehemalige ZDF-Intendant Markus Schächter einmal formulierte, "für das ZDF ein zentrales Element sozialer Verantwortung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks."

Strenge Jugendschutzrichtlinien

Der Fernsehrat des ZDF hat Jugendschutzrichtlinien verabschiedet, deren Einhaltung er streng überwacht. Allen für das Programm verantwortlichen Mitarbeitern sind diese Richtlinien ebenso Arbeitsgrundlage wie die so genannten "Kriterien zur Sicherung des Jugendschutzes bei der Beurteilung von Sendungen des ZDF".

Jugendgerechtes Programmangebot

Jugendschutz bedeutet für das ZDF aber nicht nur zu verhindern, dass jugendgefährdende Inhalte verbreitet werden. Mindestens ebenso wichtig ist es dem ZDF, für Kinder und Jugendliche Programminhalte anzubieten, die ihrer Vorstellungs- und Erfahrungswelt gerecht werden und die ihnen zugleich altersgerecht gesellschaftliche Werte und Normen vermitteln. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor ungeeigneten Fernsehangeboten kann am besten dadurch sichergestellt werden, dass ein für Kinder und Jugendliche geeignetes Programm ausgestrahlt wird.
Nicht nur Kinder brauchen Anleitung für den Umgang mit Medien, auch Eltern brauchen Hilfe, das richtige Angebot für ihre Kinder zu finden. Deshalb unterstützt das ZDF maßgeblich die Initiative "Schau hin!". Zusätzliche Aktionen wie die Förderung der "Stiftung Lesen" und Hochschulprojekte ergänzen das Engagement des ZDF für die junge Generation.

Beispiele ZDF-Engagement im Jugendschutz

Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht

Der Medienratgeber "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht" unterstützt Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken. Das ZDF ist einer von fünf Partnern dieser Initiative, die 2013 ihr zehnjähriges Bestehen feierte.

Auf www.schau-hin.info finden sich weiterführende Hinweise wie insgesamt umfangreiche Informationsmaterialien und Tipps von Schau hin!-Coach Kristin Langer zum Umgang mit TV, Smartphone, Internet und Computer. Einige der Materialien werden auch auf Türkisch angeboten. Dieses Informations- und Bildungsangebot des Medienratgebers zur Stärkung der Medienkompetenz wird mit Unterstützung eines wissenschaftlichen Beirats erarbeitet.

ARD und ZDF produzieren jedes Jahr gemeinsam einen TV-Spot, der zum Beispiel übermäßigen Medien-Konsum, falsche Rollenbilder oder die Gefährdung persönlicher Daten im Netz thematisiert. Der Spot ist jederzeit auf zdf.de in der Schau hin!-Mediathek abrufbar – ebenso wie zahlreiche ZDF-Berichte zum Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen.

Kindersoftwarepreis TOMMI

Seit 2003 ist das Kinder- und Jugendprogramm des ZDF offizieller Medienpartner des deutschen Kindersoftwarepreises TOMMI. Der Preis zeichnet neue deutschsprachige Computer- und Konsolenspiele und seit 2013 auch Spiele-Apps aus. Der TOMMI bietet Eltern und Kindern einen Leitfaden durch den Dschungel umfangreicher Spielesoftware für Kinder.

Kinder als Spieletester bedeutet, sie als Mediennutzer ernst zu nehmen und ihnen Gehör zu verschaffen. Beim TOMMI testet und bewertet eine Kinderjury die zehn besten deutschsprachigen Neuerscheinungen bei Computer-, Konsolenspielen und Spiele-Apps.

Der Kinderjury wird das nötige Grundwissen zur Beurteilung von Computer- und Konsolenspielen vermittelt. Dabei werden die Kriterien zur Bewertung auch Eltern und Kindern zu Hause transparent gemacht. Der TOMMI vermittelt Medienkompetenz in einem Bereich, der für Kinder immer wichtiger und für Eltern immer undurchschaubarer wird.

Spielerische Vermittlung von Medienkompetenz – das ist das erklärte Ziel des Kinder- Onlineportals ZDFtivi.de. Dort lernen Kinder verantwortungsbewusst, sicher und kompetent mit den Medien Fernsehen und Internet umzugehen. Sei es durch interaktive Lernanwendungen, den Einsatz von Bewegtbild oder dem Bereitstellen einer sicheren Social-Media-Community. Mit seinen Inhalten trägt ZDFtivi.de zur Meinungsbildung bei und regt Kinder an, ihre Meinung mit anderen auszutauschen. Mit der Medienpartnerschaft zum Kindersoftwarepreis TOMMI unterstützt das ZDF konsequent den spielerischen Ansatz zur Vermittlung von Medienkompetenz.

Das ZDF hat sich über die Jahre auch konzeptionell an der Weiterentwicklung des Kindersoftwarepreises beteiligt – mit dem Ziel, möglichst viele Kinder zu erreichen und Eltern darin zu unterstützen, ihre Kinder im Medienzeitalter zu fördern und zu begleiten. Der TOMMI wird von dem Family Media Verlag gemeinsam mit dem Büro für Kindermedien Feibel.de vergeben und seit 2002 jährlich auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Weitere Partner sind neben der Stiftung Lesen, die den TOMMISonderpreis Kindergarten & Vorschule vergibt, der Deutsche Bibliotheks-Verband und die Frankfurter Buchmesse.

www.kindersoftwarepreis.de

Der KiKA-Kinder-Nachhaltigkeitstag

Am 28. November 2014 fand zum viertel Mal der KiKA Kinder-Nachhaltigkeitstag statt. 30 junge Zukunftsmacher im Alter von zehn bis 15 Jahren trafen sich in Düsseldorf. Gemeinsam mit dem Sänger Andreas Bourani und Experten ging es in zwei Workshops rund um das Thema „Faire Kleidung“.
In den Workshops erfuhren die Kinder zum Beispiel viel über die Kampagne für Saubere Kleidung. Sie erfuhen, wo unsere Kleidung überhaupt herkommt, welche Bedingungen in den Herstellungsländern herrschen und welche Materialien und Chemikalien für die Herstellung verwendet werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung erarbeiteten Maike Schliebs vom Verein TransFair e.V. und Stefan Niethammer – der Inhaber des Onlineshops 3freunde - gemeinsam mit den Kindern Ideen für konkrete Aktionen und Maßnahmen. Durch die Workshops führten die KiKA-Moderatoren Linda Joe Fuhrich und Eric Mayer.

Der Kinder-Nachhaltigkeitstag ist eine einzigartige Plattform, auf der Kinder ihre Vorstellungen und Wünsche zum Thema Nachhaltigkeit erarbeiten und formulieren können.

Auf dem Bildschirm und im Netz wird der KiKA-Kinder-Nachhaltigkeitstag unter anderem von der ZDF-Kindernachrichtensendung "logo!", dem Wissensmagazin "Erde an Zukunft und in Form eines umfassenden Online-Angebots begleitet.

"logo!" - 25 Jahre ZDF-Kindernachrichten

Als am 9. Januar 1989 der Startschuss für die Kindernachrichten "logo!" fiel, war die Skepsis groß: Würde der Spagat gelingen, das komplexe Weltgeschehen für die Zielgruppe der Acht- bis Zwölfjährigen aufzuarbeiten, ohne sie intellektuell und emotional zu überfordern? Doch inzwischen ist logo! fest in der deutschen Medienlandschaft etabliert: als einzige tägliche Kindernachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Eine ZDF-Marke mit klarem Kern – 25 Jahre „logo!“ sind auch 25 Jahre Zeitgeschichte. Informieren, Hintergründe erklären, Ereignisse einordnen, Hilfestellung geben und die Zuschauer aktivieren: Diese Eckpunkte des logo!-Konzepts haben sich bei vielen großen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen bewährt und wurden stetig weiterentwickelt und professionalisiert. Kinder bekommen vieles vom Weltgeschehen mit, ohne Hilfestellung können sie das meiste aber nicht einordnen und verstehen. Das ist Aufgabe von logo!. Nicht zuletzt deshalb erhielt logo! im Jahr 2010 den Deutschen Fernsehpreis als beste Informationssendung im Deutschen Fernsehen. Die Begründung der Juroren: "logo! zeigt und erklärt Kindern Politik und Weltgeschehen, so dass auch Erwachsene etwas davon haben". Die Jury findet: "Gut, dass es logo! gibt!". Ausdrücklich wurde der Umgang der Kindernachrichtensendung mit Krisensituationen gelobt. logo! erhielt damit als erste Kindersendung einen Preis, der bislang Erwachsenenformaten vorbehalten war. Seit 1998 erklärt logo! auch online täglich die komplexe Nachrichtenwelt. Mit einem speziell auf die Ansprüche der Kinder zugeschnittenen Angebot erhalten die Nutzer auf logo! ergänzende Inhalte zur weiteren Information und Orientierung. Zusätzlich dazu bildet das Online-Angebot eine Plattform, auf der die Kinder sich vielfältig zu Wort melden können. Der Input der Nutzer und der direkte Dialog mit ihnen sind ein wichtiges Indiz dafür, dass die logo!-Themen und deren Umsetzung bei der Zielgruppe ankommen. Die Internetseiten bilden damit eine wertvolle Ergänzung zur täglichen TV-Sendung und werden als solche auch regelmäßig von den Usern genutzt.

In der Wahrnehmung der Acht- bis Zwölfjährigen ist logo! eine der bekanntesten Wissenssendungen für Kinder – dies hat 2013 eine Umfrage des Instituts iconkids & youth bestätigt, die im Auftrag der ZDF-Medienforschung durchgeführt wurde. Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in den Marktanteilen wider: logo! hat sich seit 2010 mit der Umstellung auf eine tägliche Ausstrahlung im KiKA (Montag bis Sonntag) noch stärker etabliert. 270.000 Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren sehen im Durchschnitt die Hauptausgabe am Abend, das entspricht einem Marktanteil von 20,2 Prozent (2013). Im Vergleich zu 2009 mit 220.000 Kinder-Zuschauern und einem Marktanteil von 15,5 Prozent bedeutet dies eine deutliche Akzeptanz-Steigerung. Damit behaupten sich die Kindernachrichten mit Erfolg gegen die meist fiktionale Konkurrenz kommerzieller Sender. Auch Online gehört logo! zu den meist abgerufenen Sendungen des ZDF-Online-Angebots für Kinder mit durchschnittlich 4,19 Millionen Sichtungen (2013).

Um dem medialen Nutzungsverhalten von Kindern Rechnung zu tragen, wird sich logo! auch in den kommenden Jahren stetig weiterentwickeln. Eine App zur mobilen Nutzung der Kinder-Mediathek auf Tablets und Smartphones soll Ende 2014 zur Verfügung stehen. Zugleich sollen die ZDFtivi.de-Angebote durch technische Überarbeitung zukünftig auf mobilen Geräten vollständig zu empfangen sein.

23.09.2014

Weitere Links zum Thema Engagement

ARD/ZDF-Stellungnahmen

Die ARD/ZDF-Stellungnahme zum 18. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (Stand: 15. Mai 2015) finden Sie hier.

Die ARD/ZDF-Stellungnahme zum Eckpunktepapier "Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatesvertrages" vom 10. Oktober 2014 finden Sie hier (PDF).

Die ARD/ZDF-Stellungnahme zum Eckpunktepapier "Vorschläge zum Jugendmedienschutz" vom 25. März 2014 finden Sie hier (PDF).

DOWNLOAD |

Wesentliches sichtbar machen

Der CSR-Bericht 2014 (PDF) [mehr]

Der Jugendschutzbeauftragte

Zur Sicherung des Jugendmedienschutzes hat das ZDF einen Beauftragten für den Jugendschutz berufen. Dieser besitzt die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und ist auf dem Gebiet des Jugendschutzes weisungsfrei.

Kontrolle über Programme und Online-Angebote

Der Jugendschutzbeauftragte ist zuständig für
- das Hauptprogramm des ZDF,
- die Zusatzangebote des ZDF gemäß § 11 b Abs. 3 Ziff. 2 Rundfunk-Staatsvertrag,
- die Telemedien des ZDF,
- die Programm- und sonstigen Inhaltszulieferungen des ZDF an ARTE Deutschland TV GmbH,
- die Programm- und Inhaltszulieferungen des ZDF zum KiKA einschließlich KiKA.online und KiKA.text,
- die Programm- und sonstigen Inhaltszulieferungen an PHOENIX.Ereignis- und Dokumentationskanal einschließlich PHOENIX.online und PHOENIX.text,
- das Mantelprogramm von PHOENIX.Ereignis- und Dokumentationskanal in jährlichem Wechsel mit dem Jugendschutzbeauftragten des Westdeutschen Rundfunks entsprechend dem Wechsel der Funktion des Sprechers der Geschäftsführung von PHOENIX.Ereignis- und Dokumentationskanal.

Berater der Programmgestalter

ZDF-Jugendschutzbeauftragte ist seit dem 1. September 2013 Karin Breckwoldt. Sie hat die Aufgabe, den Intendanten und die Programmmacher in allen Fragen des Jugendschutzes zu beraten. Sie ist insbesondere bei Fragen des Programmeinkaufs, der Programmherstellung, der Programmplanung und Programmgestaltung zu beteiligen. Sie steht im ständigen Erfahrungs- und Informationsaustausch mit den Programmbereichen, sie begleitet und betreut entweder auf Anforderung der Redaktionen oder aufgrund eigener Initiative einzelne Sendungen und Angebote und sie bearbeitet nicht zuletzt externe Anfragen und Beschwerden.

Sollten Sie weitere Fragen zum Jugendschutz im ZDF haben, können Sie sich selbstverständlich an die

ZDF-Jugendschutzbeauftragte
55100 Mainz

oder per E-Mail an breckwoldt.k(at)zdf.de wenden.

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