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Abenteuer Forschung spezial  | 21.12.2012  Der Weltuntergang - live

Zwischen Verschwörungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen

Für den 21. Dezember 2012 ist das Ende der Welt angekündigt – der Weltuntergang! Auslöser für die enorme Resonanz dieses Datums ist tatsächlich ein Ende: das Ende des Kalendersystems der Maya. Manch einer fürchtet, mit diesem Datum sei der Weltuntergang vorherbestimmt. So wird alles, was an ungewöhnlichen Himmelserscheinungen um diesen Zeitpunkt zu erwarten ist, als Zeichen gedeutet. 

Harald Lesch im Studio von Leschs Kosmos

Leschs Kosmos

Harald Lesch stellt die Szenarien für den Weltuntergang auf den Prüfstand: welche sind unwahrscheinlich, ein bisschen wahrscheinlich – oder sehr wahrscheinlich?

(03.12.2012)
Comic: Verpasste Weltuntergänge

Ein Comic-Kalender der verpassten Weltungergänge.

(21.12.2013)
Christoph Süß am Berg Bugarach

In Südfrankreich gibt es scheinbar eine Möglichkeit, dem Untergang zu entkommen. Hier wird man gerettet - von netten Aliens.

(21.12.2012)

Die Wissenschaft sieht dagegen neue Verschwörungstheorien sprießen. Dies ist Anlass für das Moderatorenteam Professor Harald Lesch und Querdenker Christoph Süß, Weltuntergansszenarien auf ihren wissenschaftlichen Gehalt hin abzuklopfen. Mit einer einstündigen Live-Sendung wirft das Abenteuer-Forschung-Team einen augenzwinkernden Blick in alle Welt und wird mit Schalten nach Frankreich, Mexiko und China den Weltuntergang, oder was davon übrig bleibt, verfolgen.

Ausgrabung in Mexiko
Die Prophzeiung beruht auf Berechnungen der Maya. (Quelle: imago)

Wie funktioniert der Maya-Kalender?

Die Sterndeuter der Maya waren ihrer Zeit weit voraus: Mit bloßem Auge beobachteten sie den Lauf der Sterne und Planeten und leiteten davon verschiedene Kalendersysteme ab, die uns bis heute beschäftigen. Eines davon ist der Sonnenkalender, der genau wie unser Jahreskalender 365 Tage misst. Nach ihm richteten die Maya Aussaat und Ernte. Mit einem zweiten Kalender ­­- 260 Tage lang - legten die Maya ihre Kulthandlungen fest. Auch heute noch benutzt man in Mittelamerika dieses alte Zählsystem, um die besten Termine für Hochzeiten oder Taufen zu finden. 

Legt man diese beiden Kalender übereinander, soll sich der Tag des Weltuntergangs offenbaren: 52 Umdrehungen braucht es, bis Sonnen- und Kultkalender sich wieder an ihren Anfängen treffen. Das setzt einen dritten, 400 Jahre dauernden Kalenderzyklus in Gang. Alle 52 Jahre zählt dieser große Kalender eine Einheit weiter. Stehen alle drei Kalender wieder gleichzeitig auf Anfang, dann soll es so weit sein: Der Zeitpunkt der Apokalypse ist da. Was dann geschieht, bleibt ein Rätsel. Doch ausgerechnet uns soll es nun treffen. Denn dieses geniale Werk zählt exakt bis zum 21.12.2012.

Professor Harald Lesch
Professor Harald Lesch

Was steckt hinter den Theorien?

"Abenteuer Forschung spezial" am Freitag, den 21. Dezember 2012 nimmt den Untergangs-Hype, der durch die Maya-Prophezeiung ausgelöst wurde zum Anlass, um Apokalypsetheorien nach ihrem Wahrheitsgehalt zu durchleuchten und nach den Hintergründen ihrer Entstehung und ihrer erstaunlichen Wirkungen zu fragen.

Professor Harald Lesch wird den gesunden Menschenverstand der Zuschauer herausfordern. Er wird nach einer Erklärung dafür suchen, weshalb unerklärliche – oder scheinbar unerklärliche – Phänomene eine so große Anziehungskraft auf den Homo sapiens haben, der zwar "vernunftbegabt", aber nicht notwendigerweise "vernünftig" ist.

Wie wird die Welt untergehen?

Wie wahrscheinlich ist eine Planetenkollision, ein Polsprung, eine Sintflut? Werden wir am Tag X von Außerirdischen abgeholt, oder wird die Erde stattdessen in eine neue Dimension gehoben? Die Erwartungen für den 21. Dezember sind so bunt und divers wie die Menschen selbst. Einige bereiten sich auf das Schlimmste vor: Sie lassen sich Bunkerplätze reservieren, machen Überlebenstrainings und rüsten sich mit Lebensmitteln aus.

Christoph Süß besuchte ein Dorf in Südfrankreich, das am Tag der Katastrophe der einzig sichere Ort auf unserem Planeten sein soll. Was hat dieser kleine, verschlafene Ort, was andere nicht haben? Einen Berg. Einen magischen Berg, der ein Geheimnis bergen soll. Manche vermuten im Innern sogar eine Art Raumbasis mit Außerirdischen. Jedenfalls ziehen die Mythen um den Lichterberg anscheinend nicht nur Außerirdische an, sondern - vor allem in letzter Zeit - allerlei Fans.

Live dabei beim Untergang

Korrespondenten werden von den "Brennpunkten" rund um die Welt berichten. Eine Live-Übertragung von den Maya-Tempeln in Mexiko wird enthüllen, was passiert, wenn die 13 Kristallschädel der Maya in einer geheimnisvollen Zeremonie vereinigt werden, und Augenzeugen in Südfrankreich werden von der Invasion der Außerirdischen und ihrer Anhänger berichten.

Philosoph und Kabarettist Christoph Süß konfrontiert Gastgeber Harald Lesch mit seiner Sicht der Dinge und fordert seine streng wissenschaftlichen Analysen heraus. Die Ingredienzien versprechen informative und unterhaltsame 60 Minuten – sofern nicht doch der Weltuntergang dazwischen kommt …

21.12.2012

#AmletztenTagderWelt

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