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ML mona lisa  | 29.08.2015  "Gesicht zeigen"

Prominente Stimmen

In einer ML-Aktion “Gesicht zeigen“ sprechen Prominente wie Fußballspieler Gerald Asamoah, der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye, Regisseurin und Filmemacherin Nina Kusturica, Musiker und Musikproduzent Leslie Mandoki, Schauspieler Armin Mueller-Stahl und Autorin und Menschenrechtlerin Auma Obama darüber, warum Flüchtlinge unsere Unterstützung jetzt brauchen. 

Auma Obama

"Gesicht zeigen" - Prominente Stimmen

Prominente wie Gerald Asamoah, Uwe-Karsten Heye, Nina Kusturica, Leslie Mandoki, Armin Mueller-Stahl und Auma Obama sprechen darüber, warum Flüchtlinge unsere Unterstützung jetzt brauchen.

(29.08.2015)
Gerald Asamoah

Trailer "Gesicht zeigen"

Schauspieler Armin Mueller-Stahl, Fußballspieler Gerald Asamoah, Menschenrechtlerin Auma Obama und der ehemalige Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye beziehen Position.

(29.08.2015)
Mohammed

Ohne Eltern im fremden Land

Sie werden in der Hoffnung auf ein besseres Leben um die halbe Welt geschickt. Und oft genug liegen die Hoffnungen der ganzen Familie auf ihren kleinen Schultern.

(29.08.2015)

Gerald Asamoah
Gerald Asamoah (Quelle: ZDF)
Gerald Asamoah

Der Fußballspieler stammt aus Ghana. Er war erst zwei Jahre alt, als seine Familie nach Deutschland kam. Dadurch habe er die Chance bekommen, etwas aus seinem Leben zu machen. Für die ablehnende Haltung mancher Mitmenschen hierzulande hat er kein Verständnis: “Ich empfinde Wut, dass manche Leute die Flüchtlinge nicht akzeptieren. Den Menschen geht es schlecht und wir haben die Chance, ihnen zu helfen. Die Frage ist ja, wo sollen die hin?“

 

 

 

Uwe-Karsten Heye
Uwe-Karsten Heye (Quelle: ZDF)
Uwe-Karsten Heye

Der ehemalige Regierungssprecher stammt aus Ostpreußen und steht für ein weltoffenes Deutschland. Mit dem Verein “Gesicht Zeigen!“ unterstützt er untern anderem Projekte und Aktionen, die Vorurteile abbauen und das Miteinander fördern. Als eines der reichsten Länder der Welt, habe Deutschland eine humane Verpflichtung, Menschen aufzunehmen in einer Situation, in der 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind. „Es kann nicht sein, den reichen Norden noch reicher zu machen“, sagt Heye: “Und gleichzeitig noch mehr Mauern zu errichten, um den armen Süden abzuhängen, und damit die Fluchtbewegung auszulösen.“

 

Nina Kusturica
Nina Kusturica (Quelle: ZDF)
Nina Kusturica
Die Filmemacherin stammt aus Bosnien-Herzigowina, 1992 flüchtete sie mit ihrer Familie nach Österreich. “Wenn man in einem anderen Land Schutz sucht, plötzlich woanders ist, ein neues Leben in Sicherheit beginnen will“, sagt die 40-Jährige, „ist es natürlich Freude, dass man den Krieg überlebt hat, dass man nicht mehr dem Horror des Krieges ausgeliefert ist, oder den Krisen, vor denen man flieht.“

 

 

 

 

Leslie Mandoki
Leslie Mandoki (Quelle: ZDF)
Leslie Mandoki
Der Musiker und Musikproduzent stammt aus Ungarn. Von der damaligen kommunistischen Regierung verfolgt, flüchtete Mandoki 1975 nach Deutschland. “Keine Toleranz für Intoleranz“, so lautet sein Motto: “Wir haben gerade deshalb am vergangenen Wochenende, am 40. Jahrestag meiner Flucht, in Budapest ein großes Konzert gegeben, wo viele meiner Freunde aus Los Angeles, aus New York, aus London, viele Weltstars gekommen sind. Wir haben ein Konzert für Toleranz gegeben, weil ich auch mit meiner Lebensgeschichte ein klein wenig daran erinnern wollte, wie wichtig Freiheit ist, wie wertvoll das ist. Dieser Gedanke von Freiheit und Toleranz, das muss im Herzen verbunden werden.“

 

Armin Mueller-Stahl
Armin Mueller-Stahl (Quelle: ZDF)
Armin Mueller-Stahl
Der Schauspieler stammt aus Ostpreußen, kam nach diversen Stationen 1980 aus der ehemaligen DDR nach Westdeutschland, lebt nun in den USA. Nicht zuletzt aufgrund der häufigen Ortswechsel sei Heimat für ihn weniger ein Ort, sondern mehr zu einem Gefühl geworden, sagt der 74-Jährige. In der Flüchtlingssituation bezieht er klar Stellung: “Diese ganzen Schrecklichkeiten, Absurditäten, die in der Welt geschehen, hängen damit zusammen, dass Leute eine Heimat nicht haben, einen Beruf nicht haben, ein Leben nicht leben können, wie sie es sich vorstellen. Warum sollen wir nicht diesen Menschen helfen, die es verdienen. Ich halte das für eine moralische Pflicht.“

 

Auma Obama
Auma Obama (Quelle: ZDF)
Auma Obama
Die Autorin und Menschenrechtlerin aus Kenia ist Gründerin von “Sauti Kuu“ – Kiswahili für “Starke Stimmen“ – einer Stiftung, die Kindern und Jugendlichen in aller Welt Perspektiven geben und in allen Bereichen des sozialen Lebens fördern möchte. Jungen Menschen soll dazu verholfen werden, trotz aller schwierigen Herausforderungen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und mitzubestimmen, was daraus wird, und nicht zu Flüchtlingen zu werden. Die Situation der Flüchtlinge sei schwierig, sagt die Auma Obama: “Man kann Menschen nicht wie Vieh an einen Ort bringen und sagen: Solange wir die füttern, ist es okay. Das Problem ist, sie verlieren ihre Würde. Sie sind nur noch Bettler, nur noch abhängig. Und das soll nicht sein. Sie sollen auch arbeiten können. Das ist Sache der Politik.“

 

Wenn  Sie helfen wollen:

Spendentafel
Spendenaufruf (Quelle: ZDF)

29.08.2015, Quelle: ZDF

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