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Sendung vom 15.03.2015 [Archiv] Griechenland um jeden Preis

Aber kein Geld für unsere Kinder und Rentner

Die Verlängerung des Hilfsprogramms an Griechenland ist beschlossen und wir können wohl davon ausgehen, dass wieder Geld aus auch Deutschland in die maroden Staatskassen der Griechen fließt. Und es ist auch davon auszugehen, dass wir dieses Geld nie wiedersehen. Und gleichzeitig macht Minister Schäuble den Geldsack zu. Natürlich nicht, bevor er noch einmal ganz generös das Kindergeld um vier beziehungsweise sechs Euro erhöht und eine stufenweise Vollbesteuerung der Renten ankündigt hat. Ist das noch gerecht? 

Dass sich bei einer solchen Geld- und Hilfspolitik die deutschen Bevölkerung sehr irritiert zeigt, ist durchaus verständlich. Unterstützen wir Griechenland um jeden Preis? Auch auf Kosten unserer Kinder und Rentner? Wo bleiben die Deutschen selbst? Müssen wir uns immer hintenan stellen und zahlen nur für andere? Darüber und noch mehr diskutiert Peter Hahne mit seinen Gästen.

Carsten Schneider

Carsten Schneider, SPD

Der Erfurter Bankkaufmann wurde 1976 geboren und ist seit 1995 Mitglied der SPD. Nachdem er 1999 Mitglied im Landesvorstand der SPD Thüringen wurde, war er von 2005 bis 2013 haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und ist nun seit 2014 stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Thüringen.

Carsten Schneider geht davon aus, dass im Sommer ein drittes Hilfprogramm für Griechenland kommen wird. Für ihn wäre jedoch ein Austritt Griechenlands aus dem Euro die teuerste Lösung.

Prof. Dr. Max Otte

Prof. Max Otte

Max Otte wurde 1964 in Plettenberg geboren und hat zwei Kinder. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und machte seinen Abschluss an der Princeton University als Master of Arts in Public Affairs. Von 1998 bis 2000 war er Assistant Professor für internationale Wirtschaft und internationales Management am Department of International Relations der Boston University. Seit 2011 unterrichtet er als angestellter Universitätsprofessor quantitative und qualitative Unternehmensanalyse am Zentrum für Entrepreneurship und angewandte Betriebswirtschaftslehre der Universität Graz.

Finanzexperte Prof. Otte sagt, es gehe gar nicht um Griechenland oder den Euro: "Es profitieren weder Europa noch die griechischen Bürger oder die Bevölkerung der Geberländer wie Deutschland von den Abermilliarden an Euro, die hier wieder lockergemacht werden. Es profitieren allein die Banken, die sich diesmal mit griechischen Anleihen verzockt haben. Also noch mal: Wir haben keine Euro-Krise. Es gibt eine neue Bankenkrise."

15.03.2015

ZDFmediathek: Peter Hahne

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