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planet e. um 15.00 Uhr  Sendung vom 28.09.2014 [Archiv] Hightech - Die dunkle Seite

Smartphones, Flachbildschirme, Elektroautos und Windkraftanlagen: Keines dieser Hightech-Produkte würde ohne die Metalle der Seltenen Erden funktionieren. Gewinnen aber lassen sich die Metalle mit den Super-Eigenschaften bisher nur unter Inkaufnahme erheblicher Umweltbelastungen. Und die steigen dramatisch an. 

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Handys für alle, saubere Sonnenenergie oder Wasserstoff betriebene Fahrzeuge: Neue Technologien versprechen faszinierende Möglichkeiten - vor allem, wenn es um Umweltschutz geht. Für die neuen Produkte werden auch Rohstoffe gebraucht, die in der Vergangenheit eher unbedeutend waren, wie z.B. die Metalle der Seltenen Erden. Daneben bleiben altbekannte Rohstoffe weiterhin begehrt zur Herstellung unserer Hightech-Produkte. Abbau und Produktion sind nicht immer so umweltfreundlich, wie man es sich für nachhaltige Produkte wünschen würde. Klicken Sie sich durch die "Rohstoffe für die Zukunft".

(25.09.2014)

Jahrtausende schlummerten sie in der Erde, niemand ahnte, dass es sie überhaupt gibt. Heute sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil von vielen Geräten, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Seltene Erden, das sind 17 Metalle, deren Gewinnung erhebliche Nachteile mit sich bringt. Sie ist kostspielig, verschmutzt die Umwelt, erzeugt radioaktiven Müll und zerstört Landschaften. Denn die Metalle können nicht einfach abgebaut werden wie Kohle - sie treten immer im Verbund mit anderen Erzen und Mineralien auf. Um Seltenerdmetalle zu gewinnen, werden diese Verbindungen hoch erhitzt und mit Salz- und Schwefelsäure und anderen aggressiven Chemikalien getrennt.

Sendezeit

Sonntag, 28.9.14 um 15.00 Uhr

Trotz der negativen Folgen für die Umwelt will und kann derzeit niemand auf sie verzichten. Die digitale Kommunikation per Mobilfunk und sozialen Netzwerken wäre deutlich erschwert, ebenso die Energiewende. Wissenschaftler forschen weltweit - auch in Deutschland - unter Hochdruck nach Möglichkeiten, die Hightech-Metalle in unseren Lieblingsprodukten zu ersetzen oder sie wenigstens intelligent zu recyceln und sauberer zu fördern.

Abhängigkeit von China

China ist Weltmarkführer in der Förderung der Seltenen Erden. Hier gibt es auch die größten Umweltverschmutzungen. Für Verbesserungen ist keine Zeit, denn China will seine Weltmarkherrschaft noch möglichst lange ausüben und andere Länder abhängig machen. Und tatsächlich sind andere aufgewacht: In Kalifornien wurde gerade die drittgrößte Seltenerd-Mine der Welt wiedereröffnet - mit neuester Technik und angeblich hohen Umweltstandards.

 

Suche nach Alternativen

  • "In nahezu allen erneuerbaren Energien spielen die Seltenen Erden eine große Rolle. Man kann das zusammenfassen mit dem Slogan: Erneuerbare Energien benötigen nicht erneuerbare Metalle."

    Michael Bau, Jacobs Universität Bremen

  • "Der Bedarf an Rohstoffen ist da und es gibt auch noch Rohstoffe an Land. Aber: Der Abbau findet in Ländern statt, in denen Menschen unter sehr unwürdigen Bedingungen arbeiten. All solche Schen könnten natürlich beim Tiefseebergbau vermieden werden."

    Andrea Koschinsky, Jacobs Universität Bremen

  • "Es gibt eine Vielzahl an Hightech- und Greentech-Abfällen. Wir wissen also, dass auch bei der Produktion von endverbrauchsfähigen Magnten eine ganze Menge Abfall anfällt. Und mit diesem Abfall haben wir begonnen, Recyclingverfahren zu entwickeln für Magneten, um schlussendlich zu reinen, separierten Seltenerd-Verbindungen zu gelangen, die dann wieder der Wirtschaft zurückgeführt werden."

    Wolfram Palitzsch, Loser Chemie

  • "Wenn die Produzenten begreifen, dass ich mit diesem Gerät auch Werte weggebe, Rohstoffe, die mir gehören als Produzent, die ich wieder einkaufen muss, dann kriege ich einen Kreislauf hin, eine Wertstoffwirtschaft."

    Stefan Gäth, Fraunhofer Institut Würzburg

"planet e." folgt den Spuren der Seltenen Erden um den halben Globus und zeigt, welche unbekannten Auswirkungen der Boom der Hightech-Produkte hat.

 

Hightech - Die dunkle Seite

Ein Film von: Christian Schidlowski
Kamera: Christian Schidlowski / Danny Vincent
Schnitt: Uwe Warnecker
Redaktion: Franz Fitzke / Manfred Kessler
Leitung der Sendung: Volker Angres

28.09.2014

ZDFmediathek: planet e

  • planet e

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