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Plötzlich Krieg? - Ein Experiment  Sendung vom 28.10.2015 [Archiv] Einmal Krieg und zurück

Alle Infos zum zweiteiligen Social Factual "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment"

"Plötzlich Krieg?- Ein Experiment" ist ein Hybridformat aus Sozialexperiment und Spielshow. Auf der Experimentebene wird die Entstehung von Konflikten und Kriegen abgebildet – auf der Showebene die Konsequenzen: Die Aggression, der Kampf, der Krieg.Das Novum: : Es wird alles gezeigt. Jeder einzelne Schritt der Produktion wird offen gelegt und somit ein vollständiger Blick hinter die Kulissen gewährt. 

Moderator Jochen Schropp und Konflikt-Experte Christopher Lesko v.l.

Blick hinter die Kulissen

Moderator Jochen Schropp und der Leiter des Experiments, Christopher Lesko, in der Schaltzentrale von "Plötzlich Krieg?"

(Quelle: ZDF/Thomas Ernst)
Christopher Lesko im Gespräch mit Jochen Schropp

Das Interview

Konfliktexperte Christopher Lesko spricht mit Jochen Schropp über "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment"

(27.10.2015)

Das Experiment teilt sich in drei Phasen auf:
Gruppenbildung, Krieg und Frieden, die innerhalb von fünf Tagen durchlaufen werden.

Tag 1 & 2: Gruppengefühl und Vertrauen aufbauen

In dieser ersten Phase des Experiments sollen die beiden Teams unabhängig voneinander als Gruppen zusammenfinden und Vertrauen aufbauen. Damit dies gelingt, müssen sie an den ersten beiden Tagen verschiedene Aufgaben gemeinsam meistern und in einem ersten Wettkampf in der Showarena antreten. Noch wissen die beiden Gruppen nichts von der Existenz der jeweils anderen Gruppe. Sie sind in erster Linie mit sich beschäftigt. Davor machen jedoch erste Spekulationen nicht Halt. Gibt es noch eine andere Gruppe? Oder sogar mehrere?

Der Chat zur Sendung

Am 28. Oktober könnt Ihr ab 22.30 Uhr dem Konfliktexperten Christopher Lesko, Teilnehmern des Experiments und Senderverantwortlichen Fragen stellen.

Nach Spiel 1, dem "Minenfeld", in dem jede Gruppe zeitversetzt und unabhängig voneinander für sich zum Zwecke der Vertrauensbildung spielt, werden die Teams in einiger Entfernung am feindlichen Camp vorbeigeführt. Die Ahnung wird zum konkreten Verdacht: Es gibt eine andere Gruppe. Unsicherheit und Unbehagen breiten sich aus. Was wollen die?

Die Schauplätze des Experiments

Die Camps

Einstellungen aus Camp ROT

Die beiden Gruppen werden in zwei unterschiedlichen Trakten eines ehemaligen Staatssicherheits-Krankenhauses untergebracht – außer Sicht- und Hörweite voneinander.

Es gibt jeweils einen Innen- und einen Außenbereich. Die Einrichtung ist spartanisch, aber bequem. An die Camps angrenzend sind zwei Kommunikationseinheiten platziert - ein Raum, über den Christopher Lesko, der Leiter ds Eperimentes, Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen kann.

Die Schaltzentrale

Redakteure und Techniker in der "Schaltzentrale"

Zwischen den beiden Camps liegt der Dreh- und Angelpunkt, von dem aus das Geschehen beobachtet und gelenkt wird. Die Schaltzentrale ist der Hauptsitz des Experimentleiters und Coachs Christopher Lesko. Zusammen mit Moderator Jochen Schropp beobachtet er via Überwachungskameras die Vorgänge in den Camps und in der Spielarena. Zudem kann er über einen Lautsprecher Informationen, Regeln und Ansagen direkt in die Camps hineinsprechen. Auch die Kommunikationseinheiten werden von hier aus angesteuert.

Die Showarena

Jochen Schropp mit Megaphon

Moderator Jochen Schropp lässt hier die Gruppen in spielerischen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Er schlüpft damit in eine Doppelrolle. Zum einen ist er der Reporter, der den Zuschauer durch die gesamte Sendung und zusammen mit Christopher Lesko durch die einzelnen Phasen des Experiments führt. Zum anderen ist er der klassische Game-Show-Moderator in der bunten Welt der Spiele.

Tag 3: Es gibt noch ein anderes Team!

Erst an Tag 3 kommt die Gewissheit: Es gibt ein anderes Team – und ja, das ist der Gegner. Die Gruppen erfahren, dass sie im Wettkampf gegeneinander stehen. In verschiedenen Aufgaben werden sie nun auf Experimentebene gegeneinander aufgebracht. In den Spielen auf Showebene wird diese Aggression für den Zuschauer klar sichtbar und offen im Schlagabtausch ausgetragen. Von Aufgabe zu Aufgabe und Spiel zu Spiel wird der Konflikt gesteigert.

Beim "Kräftemessen", dem zweiten Spiel, treten die beiden Gruppen zum ersten Mal in der Showarena direkt gegeneinander an. In diesem Spiel geht es um die Verteidigung des eigenen Territoriums. Beide Gruppen stemmen sich mit aller Kraft gegen eine mobile Wand. Jedes Team versucht, sein Territorium zu behalten und Raum zu gewinnen. Sie verschieben quasi die Landesgrenzen. Die Wand fungiert nicht nur als Grenzlinie, sondern auch als Sichtschutz, so dass die Gruppen einander nur spüren, aber nicht sehen. Das Spiel kostet Kraft und schürt die Wut auf den Gegner.

Tag 4: Ein klares Bild vom "Feind"

Gesteigert wird diese Wut beim nächsten Spiel, der "Wasserschlacht“. Hier geht es um Ressourcen. Jedes Team hat Wasserquellen, die es verteidigen muss, denn der Gegner versucht Wasser zu klauen. In diesem Spiel stehen sich die Teams nun zum ersten Mal Auge in Auge gegenüber. Beide Gruppen kämpfen mit harten Bandagen, zum Teil sogar mit unfairen Mitteln. Die Aggression steigert sich, der Konflikt ist etabliert, die Teilnehmer empfinden die gegnerische Gruppe als Feind.

Die zweite Phase beginnt: der Krieg. Die Gruppen erklären via Videobotschaft einander den Krieg – sie machen eine klare Kampfansage. Von "Vernichtung" ist die Rede.

Coach, Casting & Teilnehmer

Coach und Experimentleiter

Christopher Lesko, Experte für Gruppendynamik, fungiert in "Plötzlich Krieg?" als Experimentleiter und Coach. Er wendet Methoden der historischen und aktuellen Kriegsführung an und ordnet die daraus in den Gruppen entstehenden Mechanismen für den Zuschauer ein. Medienmanipulation, Sabotage und Propaganda sind die Kernthemen, die aufzeigen, wie einfach es ist, zwei einander völlig unbekannte Gruppen von Menschen innerhalb kürzester Zeit in einen kriegsähnlichen Zustand zu versetzen – und auch wieder Frieden zwischen den verfeindeten Parteien zu stiften.

Das Casting

Zu Beginn der Sendung werden die Teilnehmer auf der Straße gecastet und anschließend von unserem Experten einem Persönlichkeitstest unterzogen. Die Gruppen bestehen aus jeweils vier Männern und zwei Frauen, die einander nicht kennen und nicht genau wissen, worauf sie sich einlassen. Lediglich das Thema "Konflikte" ist ihnen bekannt, nicht aber der Ablauf und das Ziel des Experiments. In jeder Gruppe befindet sich zudem ein verdeckt agierender, vom Experimentleiter Christopher Lesko eingeschleuster "Maulwurf". Die Aufgabe der beiden "Maulwürfe" ist es, die Gruppe von innen heraus zu manipulieren. Die Anweisungen zum konkreten Handeln erhalten die beiden über die Kommunikationseinheit (ein Raum, über den Christopher Lesko Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen kann). 

Team ROT

Team ROT

Stehend von links:

Alexander, 33 Jahre alt, studiert Chinastudien M.A., wohnt in Berlin

Steffen (Maulwurf), 37 Jahre alt, IT-Manager, wohnt in Paderborn

Sven, 32 Jahre alt, Maschinenführer, wohnt in Seevetal Meckelfeld
Sitzend von links:

Jennifer, 28 Jahre alt, Selbstständige Eventmanagerin, Tanz- und Fitnesstrainerin, wohnt in Hamburg

Nikita, 23 Jahre alt, Kaufmann für Marketingkommunikation, wohnt in Berlin

Katja, 24 Jahre alt, studiert Modedesign, wohnt in Hamburg


Team BLAU

Team Blau

Stehend von links:

Glenn, 40 Jahre alt, Einzelhandelskaufmann, wohnt in Hamburg

Cindy, 37 Jahre alt, Kellnerin, wohnt in Mockrehna

Andrea, 33 Jahre alt, Künstlerin, wohnt in Bayern

Sitzend von links:

Patrick, 29 Jahre alt, Bachelorstudent der Sozialen Arbeit, wohnt in Berlin

Roger (Maulwurf), 54 Jahre alt, Unternehmensberater, wohnt bei Hannover

Cihat, 26 Jahre alt, Projektentwickler, wohnt in Hamburg

Tag 5: Das Gemetzel

Auf dem Höhepunkt des Aggressionspotentials angekommen, ziehen die beiden Gruppen in das finale Spiel. Das "Gemetzel" , eine Art Rugby mit vereinfachten Regeln. In diesem Spiel entlädt sich die aufgestaute Wut. Die Protagonisten überschreiten die Grenzen und gehen physisch auf einander los. Der Krieg ist ausgebrochen.

Nach dem "Gemetzel" bekommen die beiden Gruppen eine Verschnaufpause. Sie verbringen Zeit ganz für sich in ihren Camps. Die Show ist beendet. Was bleibt, ist das Sozialexperiment – und das geht in die finale Phase.

Die Phase Drei beginnt mit der Friedensverhandlung. Christopher Lesko führt beide Gruppen erneut zusammen. In einem gemeinsamen Coaching bringt er die Teilnehmer wieder "auf Kurs" und leitet den Friedensprozess ein. Im Anschluss zeigt er den Protagonisten die Schaltzentrale und klärt die Teilnehmer darüber auf, was in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen geschehen ist.

Chatevent: ZDFneo-Chat

Diese Anwendung benötigt Frameunterstützung.

28.10.2015

Sendungsinformationen

Mittwoch 28.10.2015, 21:45 - 23:15 Uhr

Länge: 90 min.

Deutschland , 2015

Weitere Informationen

Moderation: Jochen Schropp

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