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Preise und Auszeichnungen

2013

Die ZDF-Korrespondenten Klaus Prömpers und Christoph Röckerath erhalten den RIAS-Medienpreis

(05.06.2013)

Filmfestival in Brüssel: Preisregen für ZDF/ARTE-Koproduktion "Michael Kohlhaas"

Die Koproduktion "Michael Kohlhaas" der Filmredaktion ARTE des ZDF triumphierte bei der Preisverleihung des 11. Brussels Film Festival (19. bis 26. Juni 2013). Die internationale Jury zeichnete die deutsch-französische Koproduktion "Michael Kohlhaas“ mit dem Goldenen Iris Award als Besten Film aus. Der französische Regisseur Arnaud des Pallières hat die Handlung der Kleist‘schen Novelle von Brandenburg in die archaische Landschaft der Cevennen verlegt und mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle ein Werk von ungeheurer visueller Wucht geschaffen.

Darüber hinaus erhielt der Film, der seine Weltpremiere beim diesjährigen Festival von Cannes hatte, drei weitere Preise, den Cinelab Award für die Beste Bildgestaltung, den Cineuropa Award und den Preis des belgischen Fernsehens RTBF für den Besten Film. „Michael Kohlhaas“ ist eine Koproduktion von Les Films d’Ici (Paris) und Looks Filmproduktion (Berlin) mit ARTE France und ZDF/ARTE (Redaktion: Alexander Bohr). Ein Sendetermin auf ARTE steht noch nicht fest.

Weitere Preise im Juni

Filmfest Brüssel: "Shell"

Als bester Erstlingsfilm wurde auf dem 11. Brussels Film Festival (19. bis 26. Juni2013) die britisch-deutsche Koproduktion "Shell" von der Jury mit dem White Iris Award ausgezeichnet. Der Debütfilm des jungen schottischen Regisseurs Scott Graham erzählt die Geschichte einer problematischen Vater-Tochter-Beziehung an einer entlegenen Tankstelle in der Einsamkeit der schottischen Highlands.

"Shell" wurde außerdem mit dem Fedex Cinephile Award ausgezeichnet, wobei die Jury zusätzlich eine lobende  Erwähnung für die großartige schauspielerische Leistung der jungen Hauptdarstellerin Chloe Pirrie aussprach. Der Film ist eine Koproduktion von Brocken Spectre (Glasgow) und Flying Moon (Berlin) mit ZDF/ARTE (Redaktion: Alexander Bohr). Ein Sendetermin auf ARTE steht noch nicht fest.

RIAS-Medienpreis für Prömpers und Röckerath

RIAS-Medienpreis für ZDF-Korrespondenten  Klaus Prömpers und Christoph Röckerath

Am Montag, 24. Juni, wurden im Berliner Rathaus Schöneberg von Kulturstaatsminister Bernd Neumann die RIAS-Medienpreise 2013 vergeben. Der erste Filmpreis ging an die ZDF-Korrespondenten Klaus Prömpers und Christoph Röckerath für ihren Dokumentarfilm „Armes, reiches Amerika. Auf der Park Avenue durch New York“.

„In eindrucksvollen Bildern zeigen die Autoren Klaus Prömpers und Christoph Röckerath nicht nur die reiche Park Avenue in der Mitte Manhattans, sondern auch den heruntergekommenen Teil der nördlichen Park Avenue mit ihren Bettlern und Straßengangs in der Bronx. Der Beitrag verdeutlicht eines der Hauptprobleme Amerikas, den riesigen Unterschied zwischen Arm und Reich. Die außergewöhnlichen Bilder werden untermauert mit sorgfältig recherchierten Geschichten von Bewohnern dieser berühmten Straße New Yorks, auf der unglaublicher Reichtum genauso zu finden ist wie Elend, Not und Verbrechen. Die Dokumentation von Klaus Prömpers und Christoph Röckerath besticht durch hervorragende Kameraführung und einfühlsame Gespräche“, urteilte die Jury. Der Dokumentatarfilm „Armes, reiches Amerika“ wurde am 31. Oktober 2012 in der Reihe „ZDFzoom“ ausgestrahlt.

Die RIAS Berlin Kommission vergibt jährlich TV- und Radio-Preise, einen Preis für Neue-Medien sowie den RIAS Fellow Award. Ausgezeichnet werden Hörfunk-, Fernseh- und Internetproduktionen, die im besonderen Maße zur Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika beigetragen haben.

"Die Kathedrale": Beste 3D-Dokumentation

"Die Kathedrale" als beste 3D-Dokumentation ausgezeichnet

„Die Kathedrale – Die Baumeister des Straßburger Münsters” (Redaktion: Peter Allenbacher) hat auf dem Festival DIMENSION 3, das vom 18. bis 21. Juni 2013 in Paris stattfand, in der Kategorie „Documentaire“ den Preis für die beste 3D-Produktion gewonnen. Das Dokudrama, eine Koproduktion von ZDF und ARTE, erzählt von den Männern, die über Jahrhunderte hinweg an der Westfassade des Münsters gearbeitet haben. Dieses Westwerk gehört zu den architektonisch gelungensten Zeugnissen der Hochgotik. Die Dokumentation wurde am 15. Dezember 2012 im Rahmen eines 3D-Abends auf ARTE ausgestrahlt. 3D soll das Bauwerk und seinen Skulpturenschmuck für den Zuschauer räumlich erfahrbar machen.

Magnolia Award für "Das Adlon"

Magnolia Award für "Das Adlon. Eine Familiensaga"

Der dreiteilige ZDF-Fernsehfilm "Das Adlon. Eine Familiensaga" wurde am 15./16. Juni 2013 in Shanghai mit dem Magnolia Award ausgezeichnet. Das Familienepos erhielt beim 19. Shanghai TV Festival die begehrte Auszeichnung als "Bester Mehrteiler". Das Shanghai TV Festival zählt zu den prestigeträchtigsten TV-Festivals in Asien und ist das größte Festival seiner Art im ostasiatischen Raum.

"Nach dem 'Romy' ist dies die zweite internationale Auszeichnung für unser 'Adlon'", so ZDF-Fernsehspielchef Reinhold Elschot, "und dass wir mit diesem großen Film nicht nur vor unserem heimischem Publikum, sondern auch vor einer internationalen Jury bestehen, erfüllt uns mit großer Freude."

Regie-Legende Uli Edel inszenierte das von Oliver Berben produzierte historische Epos über das weltbekannte Berliner Hotel - prominent besetzt mit den Schauspielern Josefine Preuß, Heino Ferch, Marie Bäumer, Burghart Klaußner, Ken Duken und Wotan Wilke Möhring. Rodica Döhnert schrieb das Drehbuch.

"Das Adlon. Eine Familiensaga" war der Jahresauftakt 2013 im ZDF-Programm und erreichte im Schnitt mehr als 8,5 Millionen Zuschauer. Der Film entstand als Koproduktion der "moovie - the art of entertainment" mit dem ZDF und wurde von den Länderförderungen in Bayern, Berlin-Brandenburg und Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Preisregen für "The Act of Killing"

Internationaler Preisregen für ZDF-Koproduktion „The Act of Killing“

„The Act of Killing“ von Joshua Oppenheimer wurde erneut mit vier Preisen ausgezeichnet. Beim renommierten Sheffield Doc/Fest erhielt die ZDF-Koproduktion (in Zusammenarbeit mit ARTE, Redaktion: Sabine Bubeck-Paaz) sowohl den Hauptpreis und den Zuschauerpreis. Beim RAI International Festival des ethnographischen Films bekam der Dokumentarfilm den Basil Wright Filmpreis und beim Biografilm Festival in Bolgna den Hauptpreis. In Burma beim Human Rights Human Dignity International Film Festival übergab die Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi persönlich den nach ihr benannten Preis.

Joshua Oppenheimers Film, in dem indonesische Massenmörder ihre eigenen Gräueltaten inszenieren, sorgt seit seiner internationalen Premiere bei der diesjährigen Berlinale weltweit für filmische und politische Diskussionen. Er hilft aber auch in Indonesien selbst, das Tabuthema in die öffentliche Erinnerung zu rufen und den Dialog darüber beginnen. Todesschwadronen und Gangster hatten nach dem Militärputsch 1965 über eine Million so genannte Kommunisten getötet. Bis heute bleiben diese Taten ungesühnt. Die Familien der Opfer leben teilweise in nächster Nachbarschaft mit den Tätern von damals. „Der Akt des Tötens“ wird Anfang 2014 auf ARTE gezeigt.

"Die Rohstoff-Jäger" fangen urban mining award

planet e.: "Die Rohstoff-Jäger" fangen urban mining award

Die Umweltdoku „Die Rohstoff-Jäger“ aus der Reihe „planet e.“ wurde am Mittwoch, 12. Juni, mit dem urban mining award in der Kategorie Publizistik ausgezeichnet. Der Film von Stefan Lütke-Wissing zeigt, welche verborgenen Schätze in unseren Städten schlummern und wie moderne Rohstoff-Jäger systematisch Städte durchkämmen, um die begehrten Rohstoffe zu finden. Der ZDF-Film habe in vorbildlicher Weise unsere Städte als gigantische Rohstoffquellen thematisiert und einem großen TV-Publikum näher gebracht, hieß es in der Begründung der Jury. Volker Angres, Leiter der Umweltredaktion, nahm den Preis entgegen.

Vergeben wird die Auszeichnung vom urban mining Verein, einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Unternehmern mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit genutzten Ressourcen jeglicher Art in allen Bereichen zu fördern.

"SCHAU HIN!": Ausgezeichnetes Engagement

SCHAU HIN! ist am Mittwoch, 12. Juni 2013, in der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München mit dem SignsAward ausgezeichnet worden. SCHAU HIN!-Sprecherin Susanne Rieschel (ZDF) nahm zusammen mit Andrea Baur (Das Erste) den Preis in der Kategorie Engagement entgegen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass SCHAU HIN! genau den Tenor, Inhalt und die Ausrichtung des Awards verkörpert – und dies in moderner, zeitgemäßer Form, sowohl mit prominenten Botschaftern, mit Werbespots wie auch digital kommuniziert.

Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken. 

"Araf - Somewhere in Between": Hauptpreis

Hauptpreis beim Filmfestival in Split für "Araf – Somewhere in Between"

Die ZDF/ARTE-Koproduktion „Araf – Somewhere in Between“ (Redaktion: Meinolf Zurhorst) von Yesim Ustaoglu wurde auf dem „Festival of Mediterranean Film“ im kroatischen Split (8. bis 15. Juni) mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Die Regisseurin dieser Liebesgeschichte zwischen einer Raststättenangestellten und einem Trucker widmete den Preis in ihrer Dankesrede den Demonstranten in ihrer türkischen Heimat. Der Film zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die zwischen Tradition und Moderne gespalten ist und tritt ein für das Recht auf Selbstbestimmung.

Hamburger Krimipreis

Hamburger Krimipreis für ZDF-Justizthriller "Das Ende einer Nacht“

Am Dienstag, 4. Juni 2013, wurde Regisseur Matti Geschonneck für seinen ZDF-Film "Das Ende einer Nacht" mit dem Hamburger Krimipreis 2013 ausgezeichnet. Der Preis ehrt Regisseure von Krimiproduktionen, die eine neue und unverwechselbare Darstellung des Genres bieten. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Nach dem ebenfalls prämierten Film "Liebesjahre" war das spannende Justizduell zweier starker Frauen (Barbara Auer und Ina Weisse als Richterin und Verteidigerin) die zweite Zusammenarbeit von Matti Geschonneck und Autor Magnus Vattrodt.

"Wir freuen uns sehr, dass die exzellente Qualität dieses außergewöhnlichen und gewagten Films sowohl die Zuschauerinnen und Zuschauer wie die Preisrichter überzeugt hat", so ZDF-Fernsehspielchef Reinhold Elschot, "weitere Filme des Erfolgs-Duos Geschonneck/Vattrodt werden schon bald zu sehen sein."

"Das Ende einer Nacht" und sein Regisseur wurden bereits mehrfach prämiert: unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera und dem Grimme-Preis. Barbara Auer und Ina Weisse erhielten unter anderem den Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerinnen und den Günther-Rohrbach-Preis.

"Das Ende einer Nacht" ist eine Produktion der Network Movie für das ZDF; Produzent ist Wolfgang Cimera, Producerin Andrea Rullmann, die Redaktion im ZDF lag bei Reinhold Elschot und Stefanie von Heydwolff.

Weitere Preise im Mai

Kinder- und Jugendprogramm erfolgreich

Goldener Spatz: Kinder- und Jugendprogramm mehrfach ausgezeichnet

Beim Deutschen Kinder-Medien-Festival "Goldener Spatz 2013" am Freitag, 31. Mai 2013, in Erfurt und Gera hat das ZDF drei Preise gewonnen. Ausgezeichnet wurden die Spieleshow "Party Check", die Siebenstein-Innengeschichte "Die Nacht der Elefanten" und das Onlinespiel "Die Wilden Kerle - Das Spiel: Werde Meister in der 8. Dimension".

In der Kategorie Unterhaltung gewann "Party Check: Folge 1" die begehrte Auszeichnung. Bei der KiKA LIVE-Spielshow haben drei Mädchen und drei Jungen in verschiedenen Action-Spielrunden die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen. Der Kinderjury gefiel die Idee sehr gut, Jugendliche mit kleinen kreativen Spielchen zusammenzubringen und das Publikum in der Show einzubeziehen.

Ein "Goldener Spatz" für Innovation wurde an die ZDF-Siebenstein-Innengeschichte "Die Nacht der Elefanten" verliehen. Die liebevoll gestaltete Umsetzung zeigt, wie die Figuren am Nähtisch entstehen und allmählich Leben annehmen. Das Material dieser Legetrick-Animation sind bunte Stoffe, Knöpfe, Nadeln und Fäden. Regisseurin Sandra Schießl erhält die Auszeichnung für ihr Werk. "Es ist ein Film, der Kinder wie erwachsene Zuschauer dazu ermutigt, in unserer medialen Welt der vorgefertigten Bilder unserer eigenen Phantasie zu vertrauen", begründet die Fachjury ihre Entscheidung.

In diesem Jahr hat das "ZDF tivi" Onlinespiel "Die Wilden Kerle - Das Spiel: Werde Meister in der 8. Dimension" die Jury in Inhalt, Gestaltung, Sicherheit, Technik, Grafik/Sound, Interaktivität, Unterhaltung, Spielanreiz, Spielidee bis hin zum Gesamteindruck überzeugt. Es erhält den "Goldenen Online-Spatz" für das beste Onlinespiel. Die Kinderjury betont: "Das Spiel macht sehr viel Spaß, da man immer wieder vor neuen Herausforderungen steht, weil man unter anderem seine Spieler trainieren, Testspiele bewältigen und Ligen gewinnen muss."

Der "Goldene Spatz" ist das größte Kinder-Medien-Festival in Deutschland. Es bietet einen Überblick über deutsche Kinderfilme und -fernsehbeiträge sowie Onlineangebote und wird jährlich von der Deutschen Kindermedienstiftung veranstaltet.

Bayerischer Fernsehpreis: Neun Blaue Panther

Bayerischer Fernsehpreis: Neun Blaue Panther für das ZDF

Preisregen für das ZDF beim 25. Bayerischen Fernsehpreis: Mit insgesamt neun Blauen Panthern nahmen Schauspieler, Moderatoren und Macher von ZDF-Produktionen am 17. Mai 2013 die meisten Trophäen aus Nymphenburger Porzellan mit nach Hause: Je eine ging an die fünf Hauptdarsteller des erfolgreichen historischen Dreiteilers "Unsere Mütter, unsere Väter", an Oliver Welke für die "heute-show", Robert Atzorn ("Der Fall Jakob von Metzler"), Nachwuchsstar Alicia von Rittberg  ("Und alle haben geschwiegen") und Prof. Dr. Guido Knopp für die Geschichtsreihe "Weltenbrand".

ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler: "Wir freuen uns über die besonders hohe Anzahl an Auszeichnungen beim Bayerischen Fernsehpreis in diesem Jahr. Die prämierten Produktionen - übrigens überwiegend Filmstoffe, die auf wirklichen Geschehnissen beruhen - sind der Beweis dafür, dass eine hohe Qualität und ein großer Zuschauererfolg sehr gut miteinander vereinbar sind."

Prof. Dr. Guido Knopp nahm den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie "Information" für "Weltenbrand" aus den Händen seines langjährigen ZDF-Kollegen Wolf von Lojewski entgegen. Mit der zeitgeschichtlichen Dokumentationsreihe hatte Knopp erstmals eine umfassende Gesamtschau der Jahre 1914 bis 1945 skizziert.

Wenig später stand Preisträger Knopp dann erneut auf der Bühne. Als Laudator überreichte er den Sonderpreis des Abends an die Schauspieler Volker Bruck, Tom Schilling, Miriam Stein, Katharina Schüttler und Ludwig Trepte für den ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter“.

Oliver Welke wurde in der Kategorie "Unterhaltung" für die bereits vielfach prämierte "heute-show" ausgezeichnet. Da er wegen seiner eigenen Satiresendung nicht nach München kommen konnte, nahm sein Außenreporter Lutz van der Horst die Trophäe entgegen.

Als bester männlicher Darsteller in Fernsehfilmen wurde Robert Atzorn für seine herausragende Darstellung im vieldiskutierten Entführungsdrama "Der Fall Jakob von Metzler" prämiert.

Der mit 10 000 Euro dotierte Nachwuchspreis ging an Alicia von Rittberg. Die 19-jährige Münchnerin spielte die Hauptrolle in dem ZDF-Fernsehfilm "Und alle haben geschwiegen" über die Zustände in kirchlichen Kinderheimen der 50er und 60er Jahre.

"Kindheit im Knast" gewürdigt

Am 15. Mai wurde Juliane Hielscher für ihren Film "Kindheit im Knast – Familienleben in der JVA Frankfurt" mit dem Medienpreis des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte ausgezeichnet. Den ausgezeichneten Beitrag strahlte ZDFinfo am 4. Oktober 2012 aus (Redaktion: Jochen Leibig). Der Film berichtet über Frauen, die dank der Arbeit des Vereins "Mutter-Kind-Heim Preungesheim" zusammen mit Kindern ihre Strafe absitzen, wie also unter schwierigen Bedingungen des Strafvollzugs eine kinder- und familienfreundliche Umgebung geschaffen wird.

"Die langen hellen Tage_In Bloom": Preisregen

Mehrfach ausgezeichnet: "Die langen hellen Tage/In Bloom"

Der Spielfilm "Die langen hellen Tage/In Bloom" hat nach dem C.I.C.A.E.-Preis des Internationalen Verbandes der Filmkunsttheater bei der Berlinale im April drei weitere Auszeichnungen erhalten: Beim Internationalen Filmfestival in Hongkong erhielt er den "Young Cinema Competition Award" und den Preis der Internationalen Filmkritik FIPRESCI. In Wiesbaden gab es zudem den Hauptpreis beim goEast-Festival.

Die Jurys waren vor allem davon begeistert, "wie die einfache Geschichte vom Erwachsenwerden gleichzeitig so viel über die alltägliche Gewalt und Angst in Georgien in den Chaoszeiten erzählt – all dies auf eine poetische Weise".

"Die langen hellen Tage/In Bloom" ("Grzeli nateli dgeebi") ist der erste gemeinsame Film des deutsch-georgischen Regie-Duos Nana Ekvtimishvili und Simon Groß. Der Film ist eine Koproduktion mit Polare Film, Arizona Films, ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE. Die Redaktion im ZDF hat Christian Cloos, bei ZDF/ARTE Doris Hepp.

Filmfest Istanbul

Filmfest Istanbul

Der Film "Lifelong" ("Hayatboyu"), der die Geschichte eines Künstler-Ehepaares erzählt, hat beim Filmfestival in Istanbul den Preis für die Beste Regie (Aslí Özge) und den Preis für die beste Kamera (Emre Erkmen) in der Sektion Nationaler Wettbewerb gewonnen. "Lifelong" ist eine Koproduktion von ZDF/ARTE (Redaktion: Holger Stern) und hatte seine Premiere auf der diesjährigen Berlinale.

Axel-Springer-Preis für ZDFzoom-Reporter

ZDFzoom-Reporter erhalten Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Die ZDF-Redakteure Michael Strompen und Jo Schück sind am Mittwochabend, 8. Mai, in Berlin mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet worden. Mit ihrem ZDFzoom-Beitrag "Hopfen und Malz verloren" belegten sie in der Kategorie Fernsehen den ersten Platz. In ihrem Film, der am 8. Juni 2012 im ZDF zu sehen war, schildern Strompen und Schück, wie gut Deutschlands Bier wirklich ist.

In ihrer Laudatio zu dem Zoom-Beitrag sagte die Jury-Sprecherin und Leiterin des Hauptstadtbüros, Bettina Schausten: "Was zunächst im Gewand eines verbrauchernahen Service-Films daherkommt, entwickelt sich rasch zu einem exzellenten Stück Wirtschaftsjournalismus." Die Komposition des Beitrags erfülle die bekannten Vorgaben des eingeführten Doku-Formats "ZDFzoom", lasse sich von ihnen aber nicht einengen, sondern gestalte und präge sie mit. Temporeich, kenntnisreich, lehrreich – kurzum: modernes dokumentarisches Fernsehen.

Insgesamt zeichneten vier unabhängige Jurys zwölf Beiträge in den Kategorien Fernsehen, Print, Hörfunk und Internet aus. Der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten wird an Autoren bis 33 Jahre vergeben. Die Stifter des Preises - die Axel Springer AG und die Erben des Unternehmensgründers - wollen den journalistischen Nachwuchs fördern und zu besonderen Leistungen anspornen.

Seit zwei Jahren steht "ZDFzoom" in der Fernsehlandschaft für erfolgreiche investigative Arbeit. Es gibt kein Thema, das die Redakteure des Formats nicht  heranzoomen. Die Redaktion arbeitet über Ressortgrenzen hinaus. Dabei werden innenpolitische Themen ebenso wie außen- oder wirtschafts- und finanzpolitische Themen aufgegriffen, aber auch bildungspolitische Belange, Umweltprobleme oder aktuelle gesellschaftliche Phänomene hinterfragt.

Weitere Preise im April

"Circles_Kreise" ausgezeichnet

Preise für ARTE-Koproduktion "Krugovi/Circles"

"Krugovi/Circles" von Srdan Golubovic wurde nach dem Preis der Ökumenischen Jury auf der Berlinale und dem Spezialpreis im World-Cinema-Wettbewerb des Sundance-Filmfestivals mit drei weiteren Preisen ausgezeichnet. Auf dem Internationalen Filmfestival von Sofia gewann der Film den Publikumspreis und sowohl auf dem Internationalen Filmfestival von Bari als auch auf dem goEast-Festival in Wiesbaden erhielt Regisseur Srdan Golubovic den Preis für die beste Regie.

"Circles/Kreise", eine Koproduktion der Filmredaktion ARTE (Redaktion: Meinolf Zurhorst), basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Bosnienkrieg, erzählt aber eine in der Gegenwart angesiedelte universelle Geschichte von Schuld, Vergebung und Zivilcourage.

Sechs Grimme-Preise fürs Zweite

Sechs Grimme-Preise fürs Zweite

Am 12. April wurden die Grimme-Preise 2013 feierlich vergeben – sechs davon gingen an das ZDF. In der Kategorie "Fiktion" wurde der Fernsehfilm der Woche "Das Ende einer Nacht" mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Justizthriller ist schon mehrfach gewürdigt worden, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis 2012 und der Goldenen Kamera. Ausgezeichnet wurden Regisseur Matti Geschonneck, die Schauspielerinnen Ina Weisse und Barbara Auer sowie Drehbuchautor Magnus Vattrodt.

Ebenfalls in der Kategorie "Fiktion" erhielt das Entführungsdrama "Der Fall Jakob von Metzler" einen Grimme-Preis 2013. Der am 24. September 2012 ausgestrahlte Film erzählt das Drama um die Entführung und Ermordung des elfjährigen Frankfurter Bankierssohns Jakob von Metzler vor elf Jahren. Den Grimme-Preis erhielten Regisseur Stephan Wagner, Schauspieler Robert Atzorn sowie Drehbuchautor Jochen Bitzer.

In der Kategorie "Information & Kultur" wurde die Regisseurin und Autorin Annekatrin Hendel für die ZDF/ARTE-Produktion "Vaterlandsverräter" ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms, der auf ARTE am 20. März 2012 zu sehen war, steht der Arbeiterschriftsteller Paul Gratzik, der 20 Jahre lang IM bei der DDR-Staatssicherheit war, aber ab Mitte der 80er Jahre die Mitarbeit verweigerte und sich selbst enttarnte.

Ein weiterer Grimme-Preis in der Kategorie "Information & Kultur" ging an die ZDF/ARTE/rbb-Produktion "Lebt wohl, Genossen!". Den Sechsteiler über den Untergang der Sowjetdiktatur strahlte ARTE ab dem 24. Januar 2012 aus. Den Grimme-Preis erhielten Andrei Nekrasov und György Dalos für das Buch sowie  Christian Beetz und Georg Tschurtschenthaler für die Produktion.

Mit einem Grimme-Preis Spezial in der Kategorie "Information & Unterhaltung" wurde Bettina Braun (Buch/Regie/Kamera/Schnitt/Produktion) für ihre Dokumentar-Trilogie "Was lebst du? – Was du willst – Wo stehst du?" geehrt. Die filmische Langzeitbeobachtung des Alltags junger Muslime in Deutschland wurde von der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel und ZDF/ARTE koproduziert.  "Was lebst du?" war am 14. November 2005 im ZDF zu sehen, "Was du willst" strahlte ARTE erstmals am 23. Juni 2009 aus, "Wo stehst du?" zeigte das ZDF am 30. April 2012.

Den Grimme-Preis in der Kategorie "Sonderpreis Kultur des Landes NRW" gewann Regisseur und Drehbuchautor Shaheen Dill-Riaz für die ZDF/3sat-Produktion "Der Vorführer" aus der Reihe "Fremde Kinder". 3sat strahlte den Dokumentarfilm am 5. November 2012 aus. Die Redaktion im ZDF hatte Nicole Baum.

"Dance Academy" erfolgreich

TV Week Logie Awards für "Dance Academy"

Die zweite Staffel der deutsch-australischen Jugendserie "Dance Academy" wurde am 7. April bei den 55. TV Week Logie Awards nach 2011 erneut mit dem Preis für das "Most Outstanding Childrens Program" ausgezeichnet. Die Serie wird produziert von Werner Film Productions in Zusammenarbeit mit dem ZDF, ZDF Enterprises, ABC Australia und ACTF Australia.

Weitere Preise im März

Bundesverdienstkreuz für Gundula Gause

Am 13. März 2013 wurde die "heute-journal"-Co-Moderatorin Gundula Gause mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Bundespräsident Joachim Gauck verlieh ihr das Verdienstkreuz am Bande in Schloss Bellevue.

In der Begründung hieß es: "Die ZDF-Moderatorin engagiert sich seit vielen Jahren in zahlreichen Ehrenämtern. Unter anderem ist Gundula Gause seit 2003 Schirmherrin des Afrikatages des katholischen Missionswerkes missio. Gundula Gause steht zahlreichen Institutionen und sozialen Einrichtungen als Kuratoriumsmitglied zur Verfügung. Sie bringt sich bei der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ein, und auch die bundesweite Aktion 'Woche des Sehens' stand im Jahr 2012 zum wiederholten Mal unter der Schirmherrschaft von Gundula Gause. Darüber hinaus engagiert sie sich bei der 'Stiftung Lesen' als Lesebotschafterin."

Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich.

Weitere Preise im Februar

Die Goldene Kamera 2013

Die Goldene Kamera 2013

Im Februar 2013 wurde die Goldene Kamera, eine Auszeichnung der Hörzu und des Verlagshauses Axel Springer, zum 48. Mal und in 13 Kategorien verliehen. Das ZDF wurde mit Preisen für die beste Information, die beste Unterhaltungsshow und den besten Fernsehfilm bedacht: es gewann mit Claus Kleber die Goldene Kamera für den besten Anchorman, mit Markus Lanz die Auszeichnung für "Wetten, dass ..?" als beste Unterhaltungsshow und mit Barbara Auer und Ina Weisse den Preis für "Das Ende einer Nacht" als besten Fernsehfilm.

ZDFkultur ausgezeichnet

German Design Award in Gold für bestes Kommunikationsdesign

ZDFkultur hat den German Design Award in Gold für das beste Kommunikationsdesign erhalten. Die feierliche Verleihung fand am Freitag, 15. Februar, in Frankfurt statt.

Der German Design Award gilt in der deutschen Branche als "Oscar" der Designpreise, da hier in erster Linie Produktdesign ausgezeichnet wird und die Konkurrenz dementsprechend groß ist. Er wird jährlich im Umfeld der Konsumgütermesse Ambiente vom Rat für Formgebung verliehen. Insgesamt umfasst der German Design Award zehn verschiedene Kategorien von Bereichen des täglichen Lebens bis hin zu digitalen Medien. In jeder Kategorie werden neben dem Gold-Gewinner auch zehn weitere Preisträger prämiert.

 Mit dem Erhalt dieses Preises schliesst ZDFkultur eine Erfolgsgeschichte ab, die ihres Gleichen sucht. Kein anderer TV-Sender der jüngeren Geschichte hat innerhalb so kurzer Zeit fast alle nationalen wie internationalen Design- bzw. Marketingpreise gewonnen. (Red Dot Award, BDA Los Angeles, EBUconnect, Art Directors Club, Eyes & Ears of Europe, etc.). 

 Der Schwerpunkt im On-Air Design von ZDFkultur liegt im spielerischen Umgang mit Kultur, ohne dem eigenen Anspruch "unterhalten, informieren, bilden" untreu zu werden. In den "Do it Yourself Idents" sind unter dem Slogan "Sieh‘ dich wach!" Installationen und Aktionen zu sehen, die sich phantasievoll kulturellen Themen widmen. Selbstgebaute Konstrukte, zweckentfremdete Alltagsgegenstände, überraschende und humorvolle Szenen zeigen, wie der jeweilige Initiator bzw. Künstler Kultur lebt.

Berlinale

Das kleine Fernsehspiel gewinnt zwei Auszeichnungen

Der Film "Zwei Mütter" hat bei der 63. Berlinale den "DFJW-Preis Dialogue en perspective", den Preis des deutsch-französischen Jugendwerkes, gewonnen, der in der Sektion Perspektive Deutsches Kino verliehen wird. Anne Zohra Berrached erzählt in ihrem Festivalbeitrag von Katja und Isa, einem lesbischen Paar, das durch seinen Kinderwunsch in den Dschungel deutscher Bürokratie und in eine eigenartige Welt von Reproduktionsdienstleistern gerät.

Der Film überzeuge "sowohl durch seine filmästhetische Form als auch seine inhaltliche Tiefe und Authentizität", urteilte die Jury, und weiter: "Der Regisseurin gelingt es auf intelligente Weise zwischen den beiden klassischen Genres des Dokumentar- und Spielfilms eine weitere Perspektive zu eröffnen, in der beide Formen ihren Platz finden und ineinander übergehen."

"Zwei Mütter" ist eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg mit Unterstützung von ZDF/Das kleine Fernsehspiel. Die Redaktion im ZDF hat Burkhard Althoff.

Außerdem wurde in Berlin "In Bloom / Die langen hellen Tage" ("Grzeli nateli dgeebi"), ein Film des deutsch-georgischen Regie-Duos Nana Ekvtimishvili und Simon Groß, mit dem C.I.C.A.E.-Preis des Internationalen Verbandes der Filmkunsttheater ausgezeichnet. Der Film erzählt von Eka und Natia, 14 Jahre alt und beste Freundinnen, im Chaos des postsowjetischen Georgien 1992 in Tiflis. Als Natia von einem Verehrer eine Pistole geschenkt bekommt, ist Eka tief beeindruckt von diesem Liebesbeweis. Doch als Natia von einem anderen Verehrer entführt und zur Ehefrau erklärt wird, beginnt auch für Eka eine Odyssee ins Erwachsenwerden.

"In Bloom" ist eine Koproduktion mit Polare Film, Arizona Films, ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE. Die Redaktion im ZDF hat Christian Cloos, bei ZDF/Arte Doris Hepp.

Zwei Preise für ARTE

Zwei Preise gewann der Film "The Act of Killing" von Joshua Oppenheimer (Redaktion: Sabine Bubeck-Paaz): den Preis der ökumenischen Jury in der Sektion "Panorama" sowie den PanoramaPublikumsPreis Dokumentarfilm. Der Film arbeitet einen politischen Massenmord auf: Nach dem indonesischen Militärputsch 1965 wurden von Paramilitärs und Kriminellen innerhalb eines Jahres über eine Million vermeintlicher Kommunisten umgebracht. Die Morde wurden nie geahndet, und die Täter haben heute noch Macht und Einfluss. Stolz demonstrieren sie ihre effizienten Tötungsmethoden. Der schmale Anwar Congo und der rundliche Herman Koto sind begeistert, als die Regisseure sie bitten, die Szenen ihrer Morde für diesen Film zu inszenieren. Doch schließlich bringt das Filmprojekt die Männer zum Reden und zum Nachdenken über ihre Taten. Ein Sendedatum steht noch nicht fest.

Emmy Kids Awards und Kidscreen Award

Am 8. Februar wurden in New York zum ersten Mal die Internationalen Emmys für Kinderprogramme verliehen: die Emmy Kids Awards. In der Kategorie Kids: Animation wurde das ZDFtivi-Format "Die fantastische Welt von Gumball" mit einem Emmy Kids Award ausgezeichnet. Wenige Tage zuvor gewann die Animationsserie bereits den Kidscreen Award auf dem gleichnamigen Branchentreff "Kidscreen Summit". In der Kategorie "Kinderprogramme" erhielt sie den Preis für die beste Animationsserie 2013.
Gumball ist ein abenteuerlustiger blauer Kater, der sein untrügliches Gespür für tragische Missgeschicke durch unheilbaren Optimismus wettmacht. Ironisch und mit viel Tempo erzählt die Animationsserie die Alltagsgeschichten um den ideenreichen Gumball, der mit seinen ungewöhnlichen Freunden im idyllisch-bizarren Städtchen Elmore lebt. Das vielfach preisgekrönte Cartoon-Abenteuer zeichnet sich aus durch die Kombination aus 2D- und 3D-Animation vor realen Hintergründen. Produziert wurde die Serie von Cartoon Network Studio Europa zusammen mit Dandelion Studios, Boulder Media und Studio Soi in Ludwigsburg. Seit dem 2. Februar ist die neue Animationsserie mit 36 Episoden immer samstags in ZDFtivi zusehen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde in New York das Web-Angebot der Serie "Dance Academy", eine deutsch-australische Koproduktion. Der Preis ging an Werner-Film-Productions, ZDF, ZDF Enterprises, ABC Australia, ACTF Australia und die australische Company Hoodlum.

Sundance Film Festival und Berlinale

Der Film "Krugovi"/"Circles" von Srdan Golubovic gewann zunächst auf dem von Robert Redford gegründeten Sundance Film-Festival Ende Januar den Spezialpreis der Jury im World Cinema Wettbewerb. Anschließend sicherte sich der serbisch-deutsch-französisch-slowenisch-kroatische Film Mitte Februar auf der Berlinale zudem den Preis der ökumenischen Jury in der Sektion "Forum". "Krugovi"/"Circles" ist eine Koproduktion von ZDF/ARTE und ARTE France Cinéma. Die Redaktion im ZDF hat Meinolf Zurhorst.
"Krugovi"/"Circles" erzählt von den Wunden, die der Bosnien-Krieg hinterlassen hat. Es geht um Rache, Wiedergutmachung und Versöhnung: Der serbische Soldat Marco versucht zu schlichten, als drei Kameraden den muslimischen Ladeninhaber Haris anpöbeln. Seine mutige Tat kostet ihn das Leben. Zwölf Jahre später ist der Krieg vorbei, aber die alten Wunden bleiben offen. Marcos Vater restauriert eine Kirche, und Bogdan, ein Sohn von Marcos Mörden, fragt nach Arbeit. In Belgrad ringt Marcos Freund Nabobs, ein bekannter Chirurg, mit sich, ob er einen von Marcos Mördern operieren soll. Und Haris, der inzwischen verheiratet in Deutschland lebt, versucht, seine Schuld zurückzuzahlen, als Marcos Witwe bei ihm Zuflucht sucht.

Preise im Januar

Filmfest Max Ophüls Preis

Für seine Hauptrolle im Thriller "In der Überzahl" der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel hat Max Mauff den Preis als bester Darsteller beim 34. Filmfestival Max Ophüls Preis erhalten. Das Festival fand Ende Januar 2013 in Saarbrücken statt.
Der Film erzählt, wie ein jugendlicher Amokläufer (Max Mauff) einen dänischen Geschäftsmann (Ulrich Thomsen) in dessen Auto entführt. Das darauf folgende Psychoduell auf Leben und Tod ist geprägt von endlosen Landstraßen, von Anhaltern, Pinkelpausen und immer neuen Machtspielen. In der Jurybegründung heißt es: "In Carsten Ludwigs Film 'In der Überzahl' lässt Max Mauff den Amokläufer mit erschreckender Selbstverständlichkeit als fast normalen Jugendlichen erscheinen, mit dem man beinahe Mitleid bekommt, obwohl er Ungeheuerliches verbrochen hat. Sein glückseliges Lächeln aus dem Seitenfenster lässt einen frösteln. Ein Bild, das man nicht vergisst."
"In der Überzahl" (Buch und Regie: Carsten Ludwig) ist eine Produktion der Cine Plus Filmproduktion (Katja Kuhlmann und Jörg Schulze) im Auftrag von ZDF/Das kleine Fernsehspiel (Redaktion: Burkhard Althoff). Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Das Filmfest Max Ophüls Preis gilt als wichtigstes Forum für den deutschen Nachwuchsfilm.

05.06.2013

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