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ZDF Unternehmen  Presse und Positionen

Porträt ZDF-Intendant Thomas Bellut

Bellut:"Stehe zu den Satire-Sendungen"

Die Affäre um den Moderator Jan Böhmermann hat aus Sicht des ZDF keinen Einfluss auf die Satire-Programme des Senders.

(11.04.2016)
ZDF-Ballchair vor Sendezentrum / Typical für Presse und Postionen

ZDF Presse und Positionen

(Quelle: ZDF)

14. April 2016

ZDF-Stellungnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft Mainz.

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Pressemitteilungen zum Unternehmen 2016

23.05.16: Frauke Pieper-Heintz wird neue ...

Porträt ZDF-Datenschutzbeauftragte Frauke Pieper-Heintz

Frauke Pieper-Heintz wird neue ZDF-Datenschutzbeauftragte

Vorgänger Christoph Bach wird Stellvertretender Justitiar

Dr. Frauke Pieper-Heintz wird zum 1. Juni 2016 neue Datenschutzbeauftragte des ZDF. Ihr Vorgänger Christoph Bach wechselt auf die Position des Stellvertretenden Justitiars. Der ZDF-Verwaltungsrat bestätigte am Mittwoch, 18. Mai 2016, diese Vorschläge von ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut. Bach folgt auf Gregor Wichert, der seit 1. April Stellvertretender Verwaltungsdirektor des ZDF und Leiter der Hauptabteilung Personal ist.

Frauke Pieper-Heintz ist seit August 2013 Leiterin der Stabsstelle Produktionsmanagement in der Programmdirektion des ZDF. Zuvor war die Juristin unter anderem Referentin in der Intendanz und in der Programmdirektion. Christoph Bach, der seit 1989 als Jurist in der Intendanz arbeitet, hatte das Amt des Datenschutzbeauftragten Anfang 2000 zusätzlich zu seinen Aufgaben im Justitiariat übernommen.

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21.03.16: Neubesetzungen in ZDF-Führungspositionen

Porträt Gregor Wichert

Der ZDF-Verwaltungsrat hat am Freitag  dem Vorschlag von Intendant Dr. Thomas Bellut zugestimmt, Gregor Wichert zum Stellvertretenden Verwaltungsdirektor zu berufen. Er tritt dieses Amt zum 1. April 2016 an und übernimmt gleichzeitig auch die Leitung der Hauptabteilung Personal.

Wichert war zuletzt Stellvertretender Justitiar des Senders. Bellut würdigte den professionellen Sachverstand, die persönliche Einsatzbereitschaft und die Kreativität, die Wichert in seiner bisherigen Funktion unter Beweis gestellt habe.  Er habe sich damit im Unternehmen, aber auch außerhalb des Hauses ein hohes Maß an persönlicher Achtung und Autorität erworben.

Der bisherige Leiter der HA Personal, Christian Campe, wechselt zum gleichen Datum in die Leitung der Clearingstelle. Der Bereich ist dem Programmdirektor unterstellt, arbeitet aber grundsätzlich auch für alle anderen Direktionen.  Er ist Teil des internen Kontrollsystems und hat die Aufgabe, die programmliche und journalistische Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit des Programms vor einer Einflussnahme Dritter zu schützen.

Der bisherige Leiter der Clearingstelle, Dr. Arnd Grötz, wechselt zum 1. April als Beauftragter für Programmbouquetfragen in die Intendanz. Die Funktion wurde neu geschaffen, weil die bevorstehende Integration der Direktion Europäische Satellitenprogramme (ESP) auch den Aufgabenbereich des Intendanten erweitert. Die für die Partnerprogramme 3sat und ARTE im ZDF zuständige Direktion wird im Rahmen einer Organisationsreform bis  April 2017 in die Strukturen der übrigen ZDF-Direktionen integriert. Ab 2017 ist der Intendant der zuständige Direktor für ARTE. Der Partnerkanal Phoenix ist ihm bereits zugeordnet.

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04.03.16: ZDFinfo erreicht immer mehr ...

ZDFinfo erreicht immer mehr junge Zuschauer
ZDF-Intendant Bellut: Digitalkanal ist erfolgreiche Ideenschmiede

ZDFinfo gewinnt immer mehr junge Zuschauer: 2015 erreichte der Digitalkanal in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,1 Prozent - ein Plus von 0,2 Prozentpunkten. Bei allen Zuschauern stieg der Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent Marktanteil. Im vergangenen Jahr schalteten ZDFinfo durchschnittlich jeden Tag 3,00 Millionen Zuschauer ein.

"Trotz zunehmender Fragmentierung des Fernsehmarktes und einem veränderten Medienverhalten überzeugt ZDFinfo mit seinem hintergründigen öffentlich-rechtlichen Programmangebot", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Berlin. Der junge Informationskanal sei eine erfolgreiche Ideenschmiede für eigenproduzierte Dokus und Reportagen ebenso wie für zielgruppenorientierte Präsentationsformen.

Die Zahl an Reportagen und Dokumentationen in ZDFinfo wächst stetig: 2015 verbuchte der Digitalkanal über 430 Lizenzankäufe vom internationalen Markt, 200 Auftrags- und Koproduktionen sowie mehr als 30 Eigenproduktionen.

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04.03.16: PHOENIX zum fünften Mal in Folge ...

PHOENIX zum fünften Mal in Folge mit Spitzenplatz unter den Informationskanälen

PHOENIX, der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF, hat 2015 mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent seinen Spitzenplatz unter den Informationskanälen zum fünften Mal in Folge behauptet. "PHOENIX hat die großen Herausforderungen des Jahres - zum Beispiel Ukraine-Krise, Griechenland-Krise, Flüchtlinge, IS-Terror - gemeistert. Das Konzept des Kanals, auf Ereignisse flexibel zu reagieren und die Programmgestaltung anzupassen, hat sich erneut bewährt", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Berlin.

Bei der Erfüllung des speziellen Programmauftrags und der Bewahrung der hohen Programmqualität leiste die enge Verzahnung und Zusammenarbeit linearer und digitaler Redaktionen einen wichtigen Beitrag, sagte Bellut.

Um der stetig an Intensität und Umfang wachsenden Ereignisdichte gerecht zu werden, hätten sich ARD und ZDF auf seinen Vorschlag hin entschlossen, den seit Sendergründung über die reguläre Fortschreibung hinaus nicht angepassten Etat für PHOENIX um zwei Millionen Euro jährlich zu erhöhen, betonte der ZDF-Intendant vor dem Fernsehrat. Die notwendige Aufstockung komme allerdings erst 2017 zum Tragen.

Seit Oktober 2015 ist PHOENIX auch als 24-Stunden-Livestream im Internet sichtbar. Bereits seit mehreren Jahren in Folge stellt der Kanal den erfolgreichsten deutschsprachigen Youtube-Kanal informationsorientierter Sender: Die Video-Sichtungen steigerten sich von 12,5 auf rund 20 Millionen bei rund 10 000 eingestellten Videos. Ebenso erfolgreich ist PHOENIX in den sozialen Medien: Die Facebook-Likes stiegen von 65 000 auf 83 000, die Twitter-Follower von 30 000 auf zirka 43 000. Auch technisch ist PHOENIX auf dem neuesten Stand: Im Sommer 2015 wurde die Umstellung auf HD-Technik abgeschlossen.

Eine Kernkompetenz von PHOENIX stellte auch 2015 mit zirka 410 Stunden die Parlaments- und Parteitagsberichterstattung dar, davon 325 Stunden live aus dem Bundestag. Dem Thema Flüchtlingskrise räumte PHOENIX Programmflächen von über 329 Stunden ein. Auch zum
Jahresbeginn 2016 war das Thema Flüchtlinge bereits eine der großen Herausforderungen an den Informationskanal. Weiter stehen für 2016 auf dem Programm: die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt im März sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im September. Weitere Schwerpunkte werden unter anderem die US-Präsidentschaftswahl und der Jahrestag 40 Jahre RAF und Deutscher Herbst sein.

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24.02.16: Der Welterklärer mit der Latzhose ...

Peter Lustig

Der Welterklärer mit der Latzhose ist tot
ZDF trauert um langjährigen "Löwenzahn"-Moderator Peter Lustig

Sein Markenzeichen war die blaue Latzhose, Millionen von Zuschauern wurden mit ihm erwachsen. Gestern, am Dienstag, 23. Februar 2016, ist der langjährige "Löwenzahn"-Moderator Peter Lustig im Alter von 78 Jahren in der Nähe von Husum im Kreise seiner Familie gestorben.

Programmdirektor Norbert Himmler: "Tüfteln, Forschen, Entdecken - das war die Welt von Peter Lustig. Über 25 Jahre war er eine Institution im deutschen Kinderfernsehen und das Gesicht der ZDF-Kultsendung 'Löwenzahn'. Peter Lustig erzählte den Kindern allwöchentlich spannende Geschichten, erklärte interessante Experimente und kam zu außergewöhnlichen Erkenntnissen - ohne sich je bei den Kindern anzubiedern. Wir werden den Mann, der Kinder und Erwachsene immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen geführt hat, in lebendiger Erinnerung behalten."

Geboren 1937 in Breslau übte der gelernte Rundfunkmechaniker und studierte Elektrotechniker die unterschiedlichsten Berufe aus. Als Techniker bei AFN war er verantwortlich für die Aufnahme der berühmten Kennedy-Rede mit dem Zitat "Ich bin ein Berliner". Später wechselte  er als Tonmeister vom SFB auf den Mainzer Lerchenberg. Für die Kindersendereihe "Pusteblume" holte ihn das ZDF 1979 vor die Kamera. 1980 in "Löwenzahn" umbenannt wurde die Sendung zum Dauerbrenner im deutschen Fernsehen. Mit Latzhose und Nickelbrille, im blauen Bauwagen im imaginären Bärstadt lebend, erklärte Peter Lustig Generationen von Kindern die Welt und beantwortete Fragen aus Natur, Technik und Umwelt. Doch er war nicht nur "Löwenzahn"-Protagonist, sondern von Anfang an auch Autor und Texter der Sendung.

Neben "Löwenzahn" erforschte Peter Lustig im ZDF auch inder Sendereihe "mittendrin" (1993-1997) die Umwelt, erklärte und synchronisierte in der Reihe "Raumschiff Erde" (1998) das Weltall und lieh einem Naturforscher in "Mammutland" (2004) seine Stimme. Der Grimme-Preisträger (1980 und 1982) schrieb außerdem Kinderbücher und Fachbücher.

Nach seinem Abschied vom Bildschirm nach 25 Jahren "Löwenzahn" im Herbst 2005 wurde Peter Lustig im Jahr 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Das ZDF würdigt Peter Lustig am Sonntagmorgen, 28. Februar 2016, in seiner Kinderprogrammstrecke sowie mit einer Löwenzahn-Nacht von Samstag, 27. Februar, auf Sonntag, 28. Februar 2016.

Ansprechpartnerin: Lisa Miller
Telefon: 089 - 9955-1962
Presse-Desk: Telefon: 06131 - 70-12108
pressedesk@zdf.de

28.01.16: ZDF-Chefredakteur: Angriff auf ...

ZDF-Chefredakteur: Angriff auf Reporter und Kameraleute ist Angriff auf Pressefreiheit

ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey hat den Angriff auf Journalisten bei einer AfD-Demonstration am Mittwochabend in Magdeburg scharf verurteilt. „Angriffe auf Reporter und Kameraleute sind Angriffe auf die Pressefreiheit“, sagte Frey. Er forderte die AfD auf dafür zu sorgen, dass die Sicherheit von Journalisten bei Demonstrationen gewährleistet ist.

Bei der Demonstration in Magdeburg waren mehrere Journalisten mit Pfefferspray angegriffen worden, darunter auch ein Kameramann des ZDF. Er filmte die Kundgebung, als ein Mann ihn und das Kameraobjektiv mit Pfefferspray besprühte. Der Kameramann erlitt Haut- und Atemwegsreizungen. Es wurde Anzeige erstattet.

Der Vorfall in Magdeburg ist nicht der erste Übergriff auf Journalisten. Im November 2015 war die Leiterin des ZDF-Studios in Potsdam, Britta Hilpert, bei einer AfD-Kundgebung in Potsdam von Demonstranten attackiert worden. Die Polizei musste einschreiten.

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22.01.16: ZDF-Verwaltungsrat verlängert ...

ZDF-Verwaltungsrat verlängert Vertrag von Programmdirektor Dr. Norbert Himmler

Der ZDF-Verwaltungsrat hat am Freitag, 22. Januar 2016, in Berlin auf Vorschlag von Intendant Dr. Thomas Bellut den Vertrag von Programmdirektor Dr. Norbert Himmler bis zum 31. März 2022 verlängert. Himmler leitet die Direktion bereits seit dem 1. April 2012. ZDF-Intendant Bellut: "Norbert Himmler leistet eine hervorragende Arbeit und genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Branche. Die von ihm verantworteten Programme tragen entscheidend zum Gesamterfolg des ZDF bei."

Norbert Himmler wurde 1971 in Mainz geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Mainz promovierte er in München 1999 zum Dr. phil. Von 1998 bis 1999 absolvierte er im ZDF ein Redaktionsvolontariat. Anschließend war er als Redakteur in der Hauptredaktion Innenpolitik tätig. 2002 war er Programmreferent des Chefredakteurs. Ende 2002 wurde ihm die Leitung der Planungsredaktion übertragen. Von 2008 bis 2009 war Norbert Himmler Leiter der damals neuen Hauptredaktion Spielfilm/Dokukanal, von 2009 bis 2012 Leiter der Hauptredaktion Spielfilm/ZDFneo.

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30.12.15: Neujahrsansprache /arabische Untertitel

ZDF zeigt Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin online mit arabischen Untertiteln

Untertitelte "heute"-Nachrichten ab Januar 2016

Das ZDF bietet die Neujahrsansprache von Kanzlerin Angela Merkel in diesem Jahr auch mit arabischen und englischen Untertiteln an, die über das mobile Angebot "ZDFarabic/ZDFenglish" zeitnah nach der TV-Ausstrahlung am 31. Dezember, 19.15 Uhr, abrufbar sind. Die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten Joachim Gauck ist bereits mit arabischen und englischen Untertiteln verfügbar.

Das Webangebot für Flüchtlinge wird auch 2016 weiter ausgebaut: Ab Montag, 4. Januar 2016, werden täglich auch die "heute"-Nachrichten um 17.00 Uhr im Regelbetrieb mit arabischen und englischen Untertiteln versehen. Auf der Website finden sich bereits Sendungen von "logo!", den Kindernachrichten des ZDF, und ausgewählte Beiträge aus anderen Formaten.

Am 7. Dezember 2015 hat das ZDF sein mobiles Angebot "ZDFarabic/ZDFenglish" gestartet. Die Website für Flüchtlinge ist für Smartphones optimiert und in zwei Sprachversionen verfügbar. Das Videoangebot soll deutsche Politik, Kultur und wichtige Themen für die Orientierung im Land vermitteln. Mit arabischen und englischen Untertiteln will das ZDF möglichst viele Geflüchtete erreichen. Die Webadressen lauten arabic.ZDF.de und english.zdf.de.

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Alles zu den Programmen der ZDF-Senderfamilie und seinen Machern finden Journalisten im ZDF Presseportal unter presseportal.zdf.de
Sofern Sie noch nicht angemeldet sind, können Sie hier einen Zugang beantragen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung "Presse und Information" helfen Journalisten auch gerne persönlich weiter. Sie erreichen die "Presse und Information" des ZDF unter:

E-Mail: pressedesk@zdf.de

Tel:  +49 (0) 6131 - 70  -12121
Fax: +49 (0) 6131 - 70  -12413

04.12.2012

Presse und Information |

presseportal.zdf.de

Alle Pressemitteilungen, Pressemappen und ... [mehr]

Weiterführende Informationen

Positionen

Ältere Positionspapiere der Jahre 2011 bis 2014 finden Sie hier.

30.12.2015
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung (PDF).

8.10.2015
Stellungnahme des ZDF zur Konsultation der EU zur Richtlinie 2010/13/EU über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) (PDF).

07.09.2015
Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes der Bundesregierung und der Fraktionen CDU/CSU und SPD zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten (PDF).

31.07.2015
Das ZDF und die Geschäftsführung von ZDF Enterprises weisen Vorwurf der Intransparenz zurück.

30.07.2015
Stellungnahme von ARD und ZDF zur Beauftragungsnorm
(§ 11g RStV) für das Junge Angebot (PDF).

16.06.2015
Der Bundesgerichtshof hat sich am 16. Juni 2015 mit der Frage befasst, ob öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten an Kabelnetzbetreiber für die Einspeisung ihrer Fernseh- bzw. Radioprogramme in das Kabelnetz ein Entgelt zu zahlen haben (Urteile KZR 83/13 und KZR 3/14). Dabei wurde über Parallelverfahren von SWR und BR entschieden. Sobald die Urteilsgründe vorliegen, wird das ZDF Auswirkungen auf die eigenen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Kabelnetzbetreibern prüfen.

Das ZDF begrüßt, dass der BGH die Forderung der Kabelnetzbetreiber, die gekündigten Einspeiseverträge fortzusetzen, abgelehnt hat und eine Verpflichtung zum Abschluss solcher Verträge grundsätzlich verneint. Auch ist vom BGH ausdrücklich die Möglichkeit eröffnet worden, dass eine unentgeltliche Einspeisung angemessen sein kann. Dem entspricht die Marktsituation mit anderen Plattformbetreibern im In- und Ausland.

Ungeachtet dessen steht das ZDF auch weiterhin für Gespräche über die zukünftigen Geschäftsbeziehungen zur Verfügung. Bereits in der Vergangenheit gab es mit den klagenden Kabelunternehmen außergerichtliche Verhandlungen, in denen das ZDF konkrete Vorschläge vorgelegt hat. Bedauerlicherweise wurden diese Gespräche seitens der Kabelunternehmen unterbrochen und stattdessen die Gerichte bemüht. Das ZDF würde es begrüßen, wenn das Urteil des BGH nun Anlass gibt, diese Gespräche fortzuführen.

18.02.2015
Die Rundfunkkommission der Länder wird demnächst über eine Reduzierung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beraten. Die öffentliche Diskussion darüber ist bereits eröffnet. Das ZDF spricht sich ebenso wie die Werbewirtschaft nachdrücklich für den Erhalt der Werbung aus.

Das ZDF geht nicht davon aus, dass die kommerziellen Sender von einem Werbeverbot für ARD und ZDF in großem Ausmaß profitieren würden, schon deshalb nicht, weil über diese Sender bestimmte Zielgruppen gar nicht erreicht werden. Vielmehr dürfte es so sein, dass die werbetreibende Wirtschaft ihre Budgets entweder reduziert oder in Online-Werbung umleitet. Der Online-Werbemarkt wird von wenigen großen amerikanischen Unternehmen dominiert. Diese dürften die eigentlichen Profiteure eines Werbeverbotsverbots für ARD und ZDF sein. Im angehängten Papier finden Sie eine ausführlichere Darstellung der Position des ZDF zum Thema Werbung.

Das Positionspapier finden Sie hier.

19.02.2015
Angemessene und faire Vertragsbedingungen für Autoren und Produzenten

Mit anliegender Stellungnahme möchte das ZDF zur Versachlichung der Diskussion um angemessene Vertragsbedingungen im Bereich der Dokumentation und darüber hinaus beitragen.

Das ZDF ist nach wie vor und unverändert mit über 500 Millionen Euro jährlich einer der größten Einzelauftraggeber der Auftragsproduzenten. Dass auch das ZDF Sparzwängen unterliegt ist bekannt, dies führt jedoch nicht zu sinkenden Investitionen im Bereich Dokumentationen.

Am 10. Februar 2015 teilte der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) in einer Pressemeldung mit, dass die Mitgliederversammlung des Verbands einstimmig beschlossen habe, die seit 2012 bestehende Eckpunkte-Vereinbarung über Vergütungsregeln bei Auftragsproduktionen mit dem ZDF und der Produzenten Allianz zu kündigen, weil „das ZDF den vom VDD gewünschten Nachbesserungen der Vereinbarung nicht nachgekommen“ sei. Zu den Hintergründen hat sich das VDD-Vorstandsmitglied Prof. Peter Henning gegenüber dem Branchendienst DWDL.de am 10. Februar geäußert:

Prof. Henning behauptet, dass im Rahmen der GVR mit ProSieben/Sat.1 ein Honorar für Drehbuchautoren in Höhe von 30.500 € pro Serienfolge vorgesehen sei, während es beim ZDF auch für etablierte Autoren maximal 24.000 € seien, und behauptet weiter, die Differenz mache deutlich, dass beim ZDF nicht von einer "angemessenen Vergütung" gesprochen werden könne.

Hierzu stellt das ZDF fest:

Bei dem von Prof. Henning erwähnten Honorar aus der Vereinbarung mit ProSieben/Sat. 1 handelt es sich jedoch grundsätzlich um eine Buy-out-Vergütung mit „Bestsellerregelung“. Diesem Buy-out-Modell stellt er das vom VDD mit dem ZDF und der Allianz Deutscher Produzenten vereinbarte Korbmodell gegenüber, berücksichtigt jedoch nur die Vergütung für den 1. Korb. Damit werden „Äpfel mit Birnen“ verglichen, da der 1. Korb nur einen limitierten Zeitraum abgilt und bei späterer Nutzungen Folgevergütungen fällig werden.  Richtigerweise - wobei die strukturellen Unterschiede ohnehin einem derartigen Vergleich nicht gerecht werden -  ließe sich allenfalls das ProSieben/Sat.1-Honorar mit der Gesamtkorbvergütung in Relation setzten. Nach dem 3. Korbmodell erhält der Autor insgesamt als Regelvergütung pro Serienfolge (45‘) 32.000 € (brutto). Hinzu kommt eine Erlösbeteiligung bei der kommerziellen Verwertung. Die von Prof. Henning behauptete Differenz ist insoweit nicht festzustellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Publikationen

Das ZDF in leichter Sprache

11. September 2015
Gutachten zum geplanten Jungen Angebot von ARD und ZDF (PDF).

10. September 2015
50 Jahre ARD/ZDF-Studie Massenkommunikation (Pressemappe)

Juni/Juli 2015: ZDF-Intendant Thomas Bellut in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Das Vertrauen in Qualitätsmedien besteht". Zum Artikel und ausgewählten Daten der besprochenen Studie der "Forschungsgruppe Wahlen" geht es hier.

"Wesentliches sichtbar machen. Gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Verantwortung des ZDF" (2013-2014). (PDF)

Die "Regelung über den Zugang für Wissenschaft und Forschung zum Archivgut der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und des Deutschen Rundfunkarchivs" finden Sie hier. (PDF)
Die dazugehörigen Ansprechpartner zum Archivzugang für Wissenschaft und Forschung finden Sie hier.(PDF)

ARD/ZDF-Onlinestudie 2013. (PDF)

"Mit Perspektive für alle. Gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Verantwortung des ZDF (2011-2012)". (PDF)

Bilanz der Selbstverpflichtungserklärung des ZDF 2011-2012. (PDF)

Prüfungsergebisse des Rechnungshofs Rheinland-Pfalz für die Haushaltsjahre 2005 bis 2009. (PDF)

Studie: "Jugendmedienschutz aus Sicht der Eltern". (PDF)

Dokumentation der Wette "Power Jump", Task Force "Wetten, dass?" (PDF)

Wissenschaftliche Expertise zum Unfall in der "Wetten, dass..?"-Sendung vom 04.12.2010, von Prof. Dr. G.-P. Brüggemann. (PDF)

"Für das große Ganze. Gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Verantwortung des ZDF (2009-2010)". (PDF)

"Der Wert des ZDF für die Menschen in Deutschland" (PDF)

ZDF-Chronik

Das Jahr im Rückblick: Wichtige Ereignisse des ZDF-Jahres können Sie hier nachlesen.

Programmprofile und -kosten

Eine Übersicht über die Programmprofile und -kosten finden Sie hier.

Pressemitteilungen zum Unternehmen 2013-2015

Die Pressemitteilungen zum Unternehmen der Jahre 2013-2015 finden Sie hier.

ZDF-Jahrbücher 2002 - 2014

Die verfügbaren Online-Jahrgänge reichen derzeit bis in das Jahr 2002 zurück.

Wenn Sie Fragen zum ZDF-Jahrbuch oder zu bestimmten Inhalten haben, dann schreiben Sie bitte an jahrbuch@zdf.de.

Bisherige Online-Jahrbücher: 

ZDF-Jahrbuch 2014 2013 2012, 2011, 2010 , 2009 , 2008 , 2007 , 2006 , 2005 , 2004 , 2003 , 2002

Medienpolitische Herausforderungen

Was bedeutet der „Second Screen“ und das veränderte Sehverhalten der Jugendlichen für die Zukunft des (linearen) Fernsehens? Welche Digitalstrategie verfolgt das ZDF? Wie wichtig ist die Netzneutralität für das ZDF? Wie wichtig ist Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und für den Wettbewerb im dualen System? Wie kann die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erhöht werden?

Einige Fragen neben zahlreichen weiteren, denen das ZDF in dem Positionspapier "Medienpolitische Herausforderungen" (Stand: 4. Februar 2015) nachgeht.

Rede der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Im Rahmen der Berlinale fand am 11. Februar 2015 die Veranstaltung "ZDF@Berlinale" statt. Die Begrüßungsrede der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer können Sie hier (PDF) nachlesen (es gilt das gesprochene Wort).

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trailer.zdf.de

Image- und Programmtrailer [mehr]

Wissen Sie schon, ...

Link zu Wussten Sie-Rubrick der ZDF Presse

Hintergründiges, nicht Alltägliches, Historisches, Grundlegendes und Neues zum ZDF finden Sie auch hier

Porträt Alexander Stock, Leiter der ZDF-Kommunikation

Leiter der Unternehmenskommunikation ist Alexander Stock.
Ihn erreichen Sie unter:

Tel:  +49 (0) 6131 - 70 - 12110
Fax: +49 (0) 6131 - 70 - 13799

Porträt ZDF-Pressesprecher Jörg Berendsmeier

Leiter der "Presse und Information" ist
Jörg Berendsmeier.
Ihn erreichen Sie unter:

Tel:  +49 (0) 6131 - 70 - 12124
Fax: +49 (0) 6131 - 70 - 16884

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