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Grundlagen  Regeln und Finanzen

Neben rechtlichen Vorschriften wie den Rundfunkstaatsverträgen, bilden interne Vorschriften und Leitlinien wie die Selbstverpflichtungserklärung die Basis unseres Handelns. 

ZDF-Ballchair auf den Treppen des Nachrichtenstudios
(Quelle: ZDF)

Der Rundfunkstaatsvertrag sieht die Abgabe von Selbstverpflichtungserklärungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im zweijährigen Turnus vor.

Was ist die KEF?

Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs ...

Die "Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten" (KEF) hat bei der Ermittlung des Finanzbedarfs die Aufgabe, unter Beachtung der Programmautonomie der Rundfunkanstalten deren Anmeldungen fachlich zu überprüfen und den Finanzbedarf festzustellen. Die Überprüfung bezieht sich darauf, ob sich die Programmentscheidungen im Rahmen des rechtlich umgrenzten Rundfunkauftrages halten und ob der aus ihnen abgeleitete Finanzbedarf im Einklang mit den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ermittelt worden ist.

Die Kommission erstattet den Landesregierungen mindestens alle zwei Jahre einen Bericht, in dem sie die Finanzlage der Rundfunkanstalten darlegt und insbesondere zu der Frage Stellung nimmt, ob und in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt eine Änderung der Rundfunkgebühr notwendig ist.

Der Vorschlag der KEF ist Grundlage für eine Entscheidung der Landesregierungen und der Landesparlamente. Davon beabsichtigte Abweichungen soll die Rundfunkkommission der Länder mit den Rundfunkanstalten unter Einbeziehung der KEF erörtern. Die Abweichungen sind zu begründen.

Die Kommission besteht aus 16 unabhängigen Sachverständigen, die von den Ministerpräsidenten jeweils für die Dauer von fünf Jahren berufen werden; Wiederberufung ist zulässig. Die KEF wählt aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und seinen Stellvertreter.
Jedes Land benennt ein Mitglied. Die Sachverständigen sollen aus folgenden Bereichen berufen werden:
- drei Sachverständige aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung,
- zwei Sachverständige aus dem Bereich der Betriebswirtschaft; sie sollen fachkundig in Personalfragen oder für Investitionen und Rationalisierung sein,
- zwei Sachverständige, die über besondere Erfahrungen auf dem Gebiet des Rundfunkrechts verfügen und die die Befähigung zum Richteramt haben,
- drei Sachverständige aus den Bereichen der Medienwirtschaft und Medienwissenschaft,
- ein Sachverständiger aus dem Bereich der Rundfunktechnik,
- fünf Sachverständige aus den Landesrechnungshöfen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.kef-online.de

15 Cent pro Tag, 1 Euro pro Woche

Die Programme des ZDF kosten den Beitragszahler weniger als 15 Cent pro Tag und gerade einmal einen Euro pro Woche.
17,50 Euro zahlt jeder Haushalt seit dem 1. April 2015 monatlich an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. 4,32 Euro, rund eine halbe Kinokarte, das ist der Betrag, den das ZDF davon bekommt - für das volle Programm der gesamten Senderfamilie: ZDF-Hauptprogramm, ZDFneo, ZDFkultur, ZDFinfo und ZDFmediathek. Jeden Monat, sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang.

3sat, Phoenix und der Kinderkanal werden direkt aus den Haushalten des ZDF und der

Von 17,50 Euro pro Monat entfallen auf:

ARD: 12,37 Euro

ZDF:   4,32 Euro

Deutschlandradio: 0,48 Euro

Landesmedienanstalten: 0,33 Euro

Landesrundfunk-anstalten der ARD finanziert. Für ARTE ist ein jährliches Beitrags-aufkommen festgelegt. In dem Rundfunkbeitrag, den ARD und ZDF gemeinsam bekommen, ist die jeweils 50-prozentige Beteiligung an diesen Partnerprogrammen bereits enthalten.

Entsprechend den Vorgaben des europäischen Rechts veröffentlicht das ZDF an dieser Stelle seine Grundsätze zur Transparenz der Geschäftspolitik im Bereich der Sportrechte.

Beitragslast der Haushalte im Rahmen halten

Das ZDF finanziert sich nicht allein durch Erträge aus dem Rundfunkbeitrag, sondern teilweise auch durch Einnahmen aus ausgestrahlten Werbespots und aus Sponsoring - gemäß Paragraf 29 des Staatsvertrags .

Werbefernsehen

Werbung ist für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk rechtlich eine gleichrangige, wirtschaftlich eine nachgeordnete zweite Finanzierungsart. Eine überwiegende Finanzierung durch Werbung hat der Gesetzgeber zum Schutz der Programmautonomie und zur Sicherung der gesetzlich festgeschriebenen Grundversorgungsaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht gewollt. Die Mischfinanzierung aus Rundfunkbeitrag und Werbung ist dagegen geeignet, die Programmgestaltungsfreiheit von ARD und ZDF zu stärken. Vor der Einführung des privatwirtschaftlichen Rundfunks in Deutschland finanzierte sich das ZDF zu circa 40 Prozent aus Werbung. Heute ist dieser Finanzierungsanteil auf unter zehn Prozent zurückgegangen.

Wie viel Werbung wann?

Private Rundfunkveranstalter dürfen 20 Prozent ihrer täglichen Sendezeit mit Werbung füllen. In der Regel heißt das: drei bis vier Stunden Werbung pro Tag und Programm.Hinsichtlich der Werbesendungen von ARD und ZDF sind durch den Staatsvertrag folgende Rahmenbedingungen festgelegt: Werktäglich dürfen höchstens bis zu 20 Minuten Werbung ausgestrahlt werden. Nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ist es für ARD und ZDF generell verboten, Werbung zu senden. Das ZDF strahlt in der Regel werktäglich sieben Werbeinseln aus. Die durchschnittliche Länge beträgt dabei lediglich 2.39 Minuten (Jahr 2012). Die Ausstrahlung eines 30-Sekunden-Werbespots kostet im Jahr 2013 zwischen 2.700 Euro und 29.160 Euro, je nach Werbeinsel und Monat. Der Jahresdurchschnittspreis liegt bei rund 15.930 Euro für 30 Sekunden Werbung. Werbung ist nur für wirtschaftliche Zwecke, nicht aber für politische Ziele oder religiöse und weltanschauliche Überzeugungen erlaubt.

Trennung von Werbung und Programm

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Werbesendungen vom übrigen Programm deutlich zu trennen sind - durch optische oder akustische Signale. Das ZDF hat als Beitrag zur Auflockerung der Werbeblöcke und als Übergang zwischen den Werbespots seit der ersten Werbesendung im April 1963 die Mainzelmännchen eingesetzt.

06.02.2013

Weitere Links zum Thema

20. KEF-Bericht

Regelung zur Nutzung von Archivgut

Die "Regelung über den Zugang für Wissenschaft und Forschung zum Archivgut der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und des Deutschen Rundfunkarchivs" finden Sie hier (PDF).

Die Liste der jeweiligen Ansprechpartner finden Sie hier (PDF).

Rundfunkbeitrag |

Faktencheck zum Meldedatenabgleich

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