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sonntags  Typisch deutsch

Neuer Blick auf Altbekanntes

Wer sind wir eigentlich, wir Deutschen? Wie nehmen wir uns selbst und wie die anderen uns wahr? sonntags wirft einen Blick aufs äußere und innere Deutschland, jenseits der gängigen Stereotypen. Eine Sendung, die durch die Brille der anderen mehr über uns erfahren will. 

Bäcker zeigt ein Brot

Typisch deutsch

Gibt es das noch – das typisch Deutsche? sonntags wagt neue Blicke auf Altbekanntes und fragt: Wie nehmen uns die andere wahr und was können wir über uns durch die Brille der anderen erfahren?

(02.02.2014)
Ralf Kabelka

Wie geht deutscher Humor?

Wir treffen Ralf Kabelka von der heute-show und wollen herausfinden: Worüber lachen die Deutschen? Deshalb geht Ralf Kabelka für uns auf Humorsuche in die Kölner Innenstadt.

(02.02.2014)
Teilnehmer des Integrationskures

"Werden Sie Deutscher!"

Monatelang hat die Regisseurin Britt Beyer einen der Berliner Integrationskurse begleitet. In ihrem Film „Werden Sie Deutscher“ zeigt sie die Schicksale und den Alltag der Teilnehmer.

(02.02.2014)
Jürgen Rambke

Deutschland aus Sicht eines Seemanns

Seit 45 Jahren fährt Jürgen Rambke zur See. Heute ist er Kapitän und hat schon fast überall angelegt. Wie hat sein Leben auf dem Meer den Blick auf die Heimat verändert?

(02.02.2014)

Gibt es noch das typisch Deutsche? Zu den üblichen Klischees zählt die Pünktlichkeit und die
Installation der Ausstellung "typisch deutsch" in Berlin
Röhrender Hirsch und Kuckucksuhr: das typisch Deutsche? (Quelle: dpa)
Ordnungsliebe der Deutschen, sie jammern auch gerne und bespiegeln sich selbst. Doch mit der Selbstliebe tun sich die Deutschen schwer. Wer gerne nörgelt, macht halt dabei auch vor sich selbst nicht halt.

Deutschland ist am beliebtesten

Kaum zu glauben: Laut einer Umfrage des britischen Fernsehsenders BBC ist Deutschland das beliebteste Land der Welt. Bei der Befragung, an der 26.000 Menschen weltweit teilnahmen, hat Deutschland im vergangenen Jahr seine Werte gegenüber 2012 noch um drei Punkte auf 59 Prozent steigern können. Sogar die Urteile unserer europäischen Nachbarn etwa Spanien (68 Prozent), Frankreich (78 Prozent) und Großbritannien (78 Prozent) fielen deutlich positiv aus. Was begeistert die anderen eigentlich so an uns und unserem Land?

Literaturtipps "typisch deutsch"

Die deutsche Seele

Buchcover: Die deutsche Seele

Von Thea Dorn und Richard Wagner
Gebunden, 560 Seiten
Albrecht Knaus-Verlag (2011)

Anhand von „typisch deutschen“ Begriffen nimmt der Spiegelbestseller die deutsche Seele liebevoll, kritisch und kenntnisreich unter die Lupe. Thea Dorn und Richard Wagner ist eine facettenreiche Enzyklopädie der deutschen Kulturgeschichte gelungen - von „Abendbrot“ über „Feierabend“, „German Angst“, „Spargelzeit“ und „Waldeinsamkeit“ bis zu „Zerrissenheit“ . Die Texte glänzen durch die unterhaltsame und ansprechende Ausdrucksweise der Autoren und laden ein, auch kreuz und quer zu lesen. Mit ihrem reich bebilderten und mit Zitaten großer Köpfe gespickten Buch wollen die Autoren, die deutsche Seele nicht sezieren, sondern ansprechen.

Buchkritiken von Nicola Trenz

So sieht uns die Welt

Buchcover: So sieht uns die Welt

Ansichten über Deutschland
Herausgegeben von Hanni Hüsch

Taschenbuch, 255 Seiten, 17.99 Euro
Westend Verlag (2013)

15 langjährige Auslandskorrespondenten veranschaulichen in diesem Buch Bilder von Deutschen, wie sie von Brasilien bis China, von Spanien bis Russland gegenwärtig sind.
Die 82-jährige russische Rentnerin beispielsweise, die in einem Plattenbau lebt und nie in Deutschland gewesen ist, bewundert Deutschland als Land ohne Korruption und Umweltzerstörung. Der ägyptische Reiseführer, der sich über Deutschlands proisraelische Politik aufregt, hält die Deutschen dennoch für „die besten der Welt, das beste Volk“. Der amerikanische Bürgermeister, der voll des Lobes für deutsche Autos ist.
Ein Buch voller differenzierter, überraschender, berührender und amüsanter Antworten auf die Frage nach dem deutschen Fremdbild. Letztlich kommt es zu dem Schluss, „dass sie uns vielerorts mehr mögen als wir es selber tun“ (Vorwort Hanni Hüsch).

Typisch Deutsch

Buchcover: Typisch deutsch

Wie deutsch sind die Deutschen?
Von Hermann Bausinger

Taschenbuch, 176 Seiten
C. H. Beck-Verlag (2000)

Gibt es überhaupt etwas „typisch Deutsches“? Woher kommen bestimmte Klischees? Welche sind wirklich Leitvorstellungen der Deutschen und welche bloße Stereotype? Was sind die Folgen bestimmter Vorurteile?
Diese und weitere Fragen erörtert der Autor, ein emeritierter Professor der Kulturwissenschaften, in seinem Buch. Er nimmt nicht nur Nationalspeisen und Gartenzwerge unter die Lupe, sondern auch Nationalsymbole und Immigration. Schließlich befasst er sich mit der Frage, ob „typisch deutsch“ überhaupt noch aktuell und nicht eher ein Auslaufmodell ist.

Was ist deutsch?

Buchcover: Was ist typisch deutsch?

Wie die Deutschen wurden, was sie sind
Von Hans-Dieter Gelfert

Taschenbuch, 211 Seiten
C. H. Beck-Verlag (2005)

Hans-Dieter Gelfert begibt sich in diesem Buch auf die Suche nach der deutschen Mentalität. Der ehemalige Professor der Anglistik versucht die deutsche Kultur von außen zu betrachten, da sich nur so das „Typische eines Volkes (…) erkennen“ lässt. Anhand von „deutschen Urworten“ wie Sauberkeit, Wald, Gemütlichkeit oder Pünktlichkeit filtert er in diesem Buch das Typische der eigenen Nation heraus. Er forscht nach deren Ursprüngen in vergangenen Jahrhunderten. Auch deutschen Helden, der deutschen Philosophie und dem deutschen Humor sind Kapitel gewidmet. Gelfert gelingt es, alle Facetten des „Deutsch-Seins“ interessant und fundiert aufzuarbeiten. Eine lohnende Lektüre.

Planet Germany

Buchcover: Planet Germany

Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toasts
Von Eric T. Hansen

Taschenbuch, 287 Seiten
Fischer-Verlag (2006)


Der auf Hawaii aufgewachsene Autor lebt seit seinem Studium in Deutschland und analysiert humorvoll die Deutschen und das Deutsche. In Kapiteln wie „Die Deutschen machen aus ein paar toten Dichtern dermaßen Kult, dass man fast meint, sie würden sie auch lesen“ oder „Die Deutschen suchen ihre Identität wie andere den Yeti“ erzählt er persönliche Anekdoten. Häufig stellt er die USA gegenüber und kommt zu klugen, amüsanten und interessanten Erkenntnissen über die Deutschen.
Den Höhepunkt des Buches bildet ein Ranking der 10 größten Missverständnisse der Deutschen über sich selbst: in dem er zum Beispiel damit aufräumt, dass die Deutschen leben, nur um zu arbeiten oder die Deutschen anspruchsvolle Kultur bevorzugen und Kitsch hassen. Eine erfrischende, kluge Lektüre, die uns Deutschen den Spiegel vorhält.

30.01.2014

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