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Terra X  | 21.06.2015  Der sechste Sinn der Tiere

Katastrophen vorhersehen mit tierischer Hilfe

Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen. 

Elefanten werden vor Zunamis panisch

Der sechste Sinn der Tiere

Die ganze Sendung in der Mediathek

(21.06.2015)
Der kalifornische Kondor ist einer der größten Vögel auf unserem Planeten. Die Tiere fliegen sehr ruhig und majestätisch. Das macht die Kondore besonders interessant für die Forschung. Können Sie uns dabei helfen Wind - und Wetterbedingungen besser zu verstehen?
Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Conan Fitzpatrick

Tiere mit einem sechsten Sinn

Wie uns das Beobachten von Tieren helfen kann, Naturkatastrophen besser vorherzusehen.

(21.06.2015)

Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. "Der sechste Sinn der Tiere" begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde:

Forschung am "sechsten Sinn der Tiere"

Ziegen warnen vor Vulkanausbrüchen

Martin Wikelski vom Max Planck Institut Radolfzell

Martin Wikelski (Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie) ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: In naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten. In den Dschungeln Indonesiens ist er dabei, mit wilden Elefanten ein Tsunamifrühwarnsystem aufzubauen. In den Südausläufern der Rocky Mountains beobachtet er den majestätischen Kondor, und an den Hängen des aktivsten und gefährlichsten Vulkans Europas, dem Ätna, untersucht er das Verhalten von Ziegen kurz vor einem Vulkanausbruch. Die genaue Beobachtung tierischen Verhaltens kann Aufschluss über bevorstehende, große Umwälzungen in der Natur liefern - Katastrophen vorhersagbarer machen, Menschenleben retten. Mehr Informationen zum Projekt auf der Seite des Max-Planck-Institutes Max-Planck: Tiersensoren

Waldbrand-Frühwarnsystem Feuerkäfer

Der Zoologe Helmut Schmitz von der Uni Bonn

Helmut Schmitz von der Universität Bonn hat ein Faible für den australischen Feuerkäfer. Denn er spürt über Hunderte von Kilometern Waldbrände auf, lange bevor irgendeine Feuerwehr davon erfährt - und das in einem Land, das jährlich von großen Feuerstürmen heimgesucht wird. Schmitz beobachtet diese Tiere und versucht, die Wahrnehmung des Käfers zu enträtseln, der bei der Feuerbekämpfung in der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen könnte. Er denkt über eine großflächige Überwachung der Krisenregionen mit Drohnen nach - Drohnen mit Feuerkäfersensoren.

Die Lösung gegen den Klimawandel?

Graham Jones von der Southern Cross University in Lizmore

Der Australier Graham Jones von der Southern Cross University mag es eine Spur dicker: Mit der Steinkoralle Acropora hofft er ein Tier zu enträtseln, das eines der dringendsten Probleme der Menschheit lösen könnte, den Klimawandel. Denn die Koralle versteht es, sich wie kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten selbst zu schützen: Wenn es ihr zu heiß wird, entlässt sie einen speziellen Stoff ins Wasser und in die Luft, der nicht nur zur Wolkenbildung und damit zur Beschattung, sondern sogar zu Regen führt. Jones stellt sich daher die Frage, ob der Mensch mit angelegten "Korallengärten" - weltweit - das Klima beeinflussen könnte.

Die Tierwelt bietet also eine ungewöhnliche Seite: Es könnten visionäre Schritte in eine Zukunft sein, in der Mensch und Natur Seite an Seite existieren - mit gegenseitigem Nutzen.

Sendungsinformationen

Erstausstrahlung ZDF am 21. Juni 2015, 19:30 Uhr, in der Mediathek ab 20. Juni, 19.30 Uhr

Film von Ralf Blasius
TV-Redaktion: Jens Monath
Online-Redaktion: Björn Raddatz

21.06.2015

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