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Terra X  | 24.05.2015  Deutschland von oben 4: Land

Naturschönheiten aus spektakulärer Perspektive

Aus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Terra X: Deutschland von oben 4" führt uns über das Land. 

Kornkreis in Bayern

Folge 2: Land - in HD!

Aus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Terra X: Deutschland von oben 4" führt uns über das Land.

(24.05.2015)
Formationsflug

Formationssprung über Usedom

Der Kameramann trägt eine kiloschwere Zeitlupen-Kamera auf dem Kopf. So dauert der kurze Glücksmoment in der Schwebe ein kleine Ewigkeit. (Aus: "Deutschland von oben 4: Land")

(24.05.2015)
Wolfsrouten (Animation)

Animation: Wege der Wölfe

Wenn das Revier zu eng wird, machen sich Jungwölfe auf die Wanderschaft. Dabei legen sie in kurzer Zeit große Entfernungen zurück. (Aus: "Deutschland von oben 4: Land")

(24.05.2015)

Wie gut kennen Sie Deutschland?

Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von Menschen geformt. Der Monte Kali etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau - von oben entfalten diese Werke eine eigene Magie.

Science-Fiction am Ammersee

Und längst sind es nicht mehr nur wilde Landschaften, wie die Höllentalklamm am Zugspitzmassiv, die unsere Natur interessant machen und unzählige Wanderer anziehen. 2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. "Terra X: Deutschland von oben 4" hat die Science-Fiction-artigen Muster und ihre Besucher aus der angemessenen Perspektive gedreht: von oben.

Orte aus Folge 2: Land

Effelsberg in der Eifel, Nordrhein-Westfalen

Radioteleskopantenne Effelsberg

Eins der eindrucksvollsten technischen Bauwerken in Deutschland liegt mitten "in der Knüste" - auf dem Land also: die riesige Radioteleskop-Antenne bei Effelsberg in der Eifel: 100 Meter Durchmesser, 3200 Tonnen Gewicht. 1972 in Betrieb genommen ist sie heute eine der modernsten und größten Radioteleskope weltweit. Sie kann Radiowellen aus 12 Milliarden Lichtjahren Entfernung empfangen. Auch das ist Deutschland von oben.

Raisting, Bayern

Kornkreis bei Erdfunkstelle Raisting

Ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting am Ammersee zog 2014 Fans aus aller Welt an. "Terra X: Deutschland von oben 4" präsentiert die Science-Fiction-artigen Muster und ihre Besucher aus der angemessensten Perspektive: direkt aus der Luft. Der Andrang war so groß, dass der Bauer, dem die Felder gehören, Eintritt genommen hat - als Ausgleich für den Schaden, den die Besucher in seinen Feldern angerichtet haben. Entdeckt wurden die Kornkreise ebenfalls aus der Luft: von einem Ballonfahrer.

Heringen, Hessen

Monte Kali

Der "Monte Kali" bei Heringen (Werra) ist einer der höchsten, von Menschen gemachten Berge in Deutschland. Um 200 Meter überragt er die Umgebung. Und sein Gipfel erreicht 530 Meter über Normalnull. Er besteht aus den Überresten der Kalisalzproduktion und ist in jeder Hinsicht ein Koloss.

Tettnang, Baden-Württemberg

Wald-Kalkung

Wenn es bei Tettnang in der Nähe des Bodensees über hohen Bäumen ordentlich staubt, findet eine der zahlreichen Waldkalkungen statt - aus der Luft. 34 Prozent der deutschen Waldböden sind übersäuert. Der Kalk soll den Bäumen helfen, ist aber als massiver Eingriff in das Ökosystem Wald umstritten.

Franken

Schwarzstorch

Regelrechte Flugkünstler hat "Terra X: Deutschland von oben 4" in der Nähe des Mains in Franken "erwischt". Sie kommen nur dann, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: die Schwarzstörche. Die Dokumentation begleitet eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren Revierflügen und ein paar „Flug-Unterrichtsstunden“ für den Nachwuchs.

Berchtesgadener Land -mit Video

Waldrappe mit Ultraleichtflieger

Die Waldrappe waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen Eltern lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappe kennen die Flugroute nicht. In einem der großen Naturräume in Deutschland, dem Berchtesgadener Land, absolviert die Jugendgruppe ihre ersten Trainingsflüge.

Mosel

Bremmer Calmont an der Mosel

Die steilen Hänge entlang der Mosel sind zwar natürlich entstanden, aber die Menschen bauen schon seit der Römerzeit darauf Wein an. Hier liegt nicht nur der steilste Weinberg der Welt - der Bremmer Calmont mit einem Gefälle von circa 65 Grad. Etliche Weinberge sind hier so steil, dass jede Art der Schädlingsbekämpfung aus der Luft erfolgen muss. "Deutschland von oben 4" begleitet vor der ebenso schönen wie eindrucksvollen Mosel-Kulisse einen Helikopter, der an der Mosel jeden Sommer Fungizide versprüht.

Altes Land, Hamburg und Niedersachen

Deiche und Gräben Altes Land

Das größte Obstanbaugebiet Europas, das Alte Land, verdanken wir holländischen Experten, die die Region entlang der Elbe bereits im 14. Jahrhundert entwässert haben. Eine Animation zeigt, wie genau das Alte Land aus einer stets von Hochwasser bedrohten, sumpfigen Landschaft entstanden ist. Die Kamera schwebt mit ihren Bildern über endlose Apfelbaumplantagen, über Erntehelfer, Windmühlen und verwunschene Gutshöfe.

Holledau, Bayern

Hopfen-Feld

Was erstaunlich viele Leute nicht wissen: Auch Bier wächst gewissermaßen auf dem Feld. Endlos erstrecken sich die Hopfen-Felder in der Holledau (auch: Hallertau) über liebliche Hügel. Seit dem 8. Jahrhundert wird das "grüne Gold" hier angebaut, ein Hanfgewächs, das für den bitteren Geschmack im Bier sorgt. Heute ist die Region mit 15000 Hektar das größte zusammenhängende Hopfen-Anbaugebiet der Welt. Hier produzieren die Bauern etwa ein Drittel des Hopfens weltweit. Bis zu 80 Prozent werden exportiert, vor allem in die USA, nach Japan, Russland und Brasilien. "Deutschland von oben 4" zeigt die Ernte aus der Luft. Noch nie sah die Stangenlandschaft der Hopfengärten so schön aus.

Lüneburger Heide - mit Video

Biene mit Sender

Bienen ernten den ganzen Sommer über: Für ein Glas Rapshonig etwa bringen sie es auf durchschnittlich 75.000 Flugkilometer. Sie umrunden dafür also fast zweimal die Welt. Und man braucht Hochgeschwindigkeitskameras, um ihre Flügebewegungen zu sehen: Bis zu 240 Mal schlagen sie pro Sekunde. Biomechaniker in aller Welt untersuchen inzwischen den Flug der Bienen, denn niemand schwebt so präzise über Blüten im Wind wie diese kleinen Flugkünstler. Wie aber finden Bienen den Weg zu den Blüten, die sie abernten wollen? Und wie finden sie zurück in ihren Stock?

Bienenforscher Professor Menzel fängt Bienen zur Beantwortung dieser Frage an einer Futterquelle ab, klebt ihnen kleine Antennen auf, mit denen er sie per Radar verfolgen kann, und setzt sie einen knappen Kilometer weiter wieder aus - ohne dass die Bienen wissen, dass sie gerade "entführt" wurden. Das Erstaunliche: Nach einem kurzen Orientierungsflug machen sich die Bienen zielsicher auf den Weg zurück in ihren Bienenstock. Sie haben also eine Art Karten-Gedächtnis der Landschaft, in der sie sich bewegen. Das zeigt eine Animation. Highspeed-Kamera-Aufnahmen liefern faszinierende Bilder der fliegenden Honigsammler und ein Drohnenflug simuliert, wie die Bienen auf die Welt blicken.

Auch in der Lüneburger Heide wurden Bienen über Jahrhunderte jeden Sommer ausgesetzt, um den berühmten Heidehonig zu sammeln. Schnucken und Ziegen, die in der Heide weiden, sorgen zudem dafür, dass kaum Spinnennetze zwischen den Heidepflanzen bleiben, in denen Bienen verenden könnten. Doch die Honigwirtschaft in der Heide ist heute nur noch Touristenattraktion.

Ipf, Baden-Württemberg - mit Video

Keltenfestung Ipf (Animation)

Auch eines der großen Zentren der Kelten ist heute nur noch aus der Vogelperspektive zu erahnen: der keltische Fürstensitz am Ipf. Durch eine Animation wird dieser wieder zum Leben erweckt. Kaum eines der keltischen Zentren ist heute noch von Bedeutung.

Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu treffen. In der Nähe des Mains in Franken begegnen wir Flugkünstlern auf Augenhöhe, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Die Kamera begleitet eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs, die realen GPS-Daten solcher Revierflüge werden in einer Animation visualisiert. Genau wie die Wanderrouten einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte.

Trainingsflüge im Berchtesgardener Land

Deutschland von oben 4 |

Wie man Vögeln das Fliegen beibringt

Drehbericht von Freddie Röckenhaus [mehr]
Auch die Waldrappe waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen Eltern lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappe kennen die Flugroute nicht. "Terra X" hat die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet - einem der großen Naturräume in Deutschland.

Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen nicht zu kurz: Die Folge "Land" zeigt, dass Bienen eine Art Karten-Gedächtnis der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem wurden die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht und ihr Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen - ganz anders als wir.

Sendungsinformationen

Erstausstrahlung ZDF

Folge 2: Land am 24. Mai 2015, 19.30 Uhr

Flme von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus
Helikopter-Kamera Peter Thompson, Irmin Kerck, Stefan Urmann

Redaktion TV Friederike Haedecke, Katharina Kohl
Redaktion Online Michael Büsselberg

Weitere Folgen:

Folge 1: Stadt am 17. Mai 2015, 19.30 Uhr

Folge 3: Fluss am 31. Mai 2015, 19.30 Uhr

24.05.2015

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