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Terra X  | 14.06.2015  Ein Fall für Lesch und Steffens

Die Wettermacher

Wie lässt sich Wetter nach Wunsch gestalten? Mit dieser Frage begeben sich Harald Lesch und Dirk Steffens auf eine spannende Forschungsmission. An einem bestimmten Ort wollen sie zu einem festgelegten Zeitpunkt ihr Wunschwetter machen. 

Dirk Steffens und Harald Lesch vor dem Terra X Zeppelin

Aufbruch der Wettermacher

Harald Lesch und Dirk Steffens wollen das Wetter manipulieren. Aber wie?

(14.06.2015)
Hahn auf Misthaufen

Tiere spüren Wetter-Veränderungen schon viel früher als wir Menschen. Durch genaue Beobachtung können wir aus den tierischen Verhaltensweisen durchaus etwas über die Wetterlage erfahren: Wie aus heiterem Himmel begeben sich da die unterschiedlichsten Tiere plötzlich auf Wanderschaft.

(08.06.2015)
Stratus  - tiefe Schichtwolke

Möchten Sie selbst herrausfinden, wie das Wetter demnächst wird? Dann schauen Sie sich mal die Wolken genauer an. Sie können für eine Vorhersage hilfreich sein.

(05.06.2015)

Die Suche nach den geeigneten Mitteln führt Harald Lesch und Dirk Steffens dorthin, wo das Wetter entsteht: in die Atmosphäre. Dirk Steffens begibt sich dafür in abenteuerliche Situationen, Harald Lesch folgt lieber den Spuren der Forscher. Immer wieder treffen sich der Wissenschaftler und der Abenteurer, um ihre neuen Erkenntnisse auf den Prüfstand zu stellen. Denn nur gemeinsam kommen sie ihrem Ziel näher.

Prof und Profi auf Spurensuche

Gerade weil die beiden so unterschiedlich „ticken“, sind Lesch und Steffens das perfekte Ermittlerteam in Sachen Wissenschaft. Wie sicher Wetterprognosen sind, wo und wie Wetter entsteht und welche Kräfte Sonne, Wind und Regen rund um den Globus entfalten. Lassen sich die Kräfte, die das Wetter bestimmen, zähmen? Schließlich sind die Versuche, das Wetter zu manipulieren fast so alt wie die Menschheit selbst.  

Mehr zum Thema

Nur an einer Strickleiter hängend, nimmt Dirk Steffens Proben aus der Atmosphäre, um der Wissenschaft vom Wetter auf die Spur zu kommen. Er reist in entlegene Regionen, in denen besondere Wetterphänomene regieren.  Harald Lesch wiederum geht die Sache "geruhsamer" an: Er studiert zunächst einmal das, was andere Forscher schon herausgefunden haben. Gezielte Experimente, genaue Beobachtungen und scharfe Analysen sind für ihn eben aufschlussreicher als abenteuerliche Unternehmungen.

Die Stationen der Wettermacher

Im Terra X-Zeppelin auf Mission

Dirk Steffens fischt Luftplankton, Harald Lesch steuert den Zeppelin

Um herauszufinden, wie sich das Wetter beeinflussen lässt, gehen Lesch und Steffens mit dem Zeppelin hoch hinauf in die Atmosphäre – dorthin wo das Wetter entsteht. Während Lesch das Luftschiff steuert, fischt Steffens, nur an einer Strickleiter hängend, nach atmosphärischem Leben – Luftplankton. Ein Zeppelin kann auch in der Luft stehen bleiben und eignet sich damit besonders gut für Messungen in verschiedenen Höhen. Durch die Messwerte lässt sich eine genauere Windvorhersage machen und eine Windkarte erstellen. Das entscheidende dabei ist der Luftdruck. Luft strömt vom Hochdruckgebiet zum Tiefdruckgebiet. Wind ist also nur bewegte Luft. Wer weiß, wohin der Wind weht, kann auch die Reise von Wolken vorhersagen.

Im Heißluftballon auf Wolkenjagd

Dirk Steffens teuert einen Heißluftballon

Mit einem Heißluftballon erkundet Dirk Steffens, wie unser Planet das Wetter macht, welche Parameter die Wolkenbildung, den Niederschlag und den Wind bestimmen. Wolken sind Schwebenebel. Diese bestehen aus Wassertröpfchen, kleiner als ein Hundertstelmillimeter, die sich gut vom Wind schieben lassen. Der drückt eine riesengroße Menge Wasser wie einen Schleier durch den Himmel. So ähnlich erging es auch Dirk Steffens, der die Kapriolen des Windes im Ballon hautnah erleben musste.

In einer High-Tech-Seifenkiste

Dirk Steffens fährt ein Ventomobil

Ein Ventomobil fährt gegen den Wind – mit der Energie des Windes. Im Grunde ist es eine simple Kombination aus Windrad und Go-Kart. Das Windrad überträgt die Energie des Winds auf den Antrieb des Fahrzeugs. Dabei entzieht es dem Gegenwind Energie. Der Wind wird minimal schwächer. Lässt sich im großen Maßstab auf diese Weise der Wind stoppen? Forscher haben tatsächlich die verrückte Idee, mit diesem System Wirbelstürme zu beeinflussen. In der Karibik zum Beispiel gibt es jeden Sommer gewaltige Hurrikane. Die Stürme entstehen Tausende Kilometer entfernt vor Afrika. Wenn sie über den Atlantik ziehen, füttert die Wärme im Sommer den Sturm regelrecht mit Energie. Je mehr Wasser verdunstet, umso stärker wird der Hurrikan. Die Idee ist, genau auf diesem Weg den Stürmen „Windstopper“ entgegenzustellen: gewaltige Windräder. Damit will man verhindern, dass sich ein Sturm zu einem vernichtenden Monsterhurrikan entwickelt. Die Windräder sollen dem Wind einen Teil der Energie entziehen. Das Ganze wird aber für immer graue Theorie bleiben. Man bräuchte viel zu viele Windräder, um einen Effekt zu erzielen.

Auf Deutschlands höchstem Gipfel

Harald Lesch in der Meßstation auf der Zugspitze

Harald Lesch stellt sich den kosmischen Kräften auf der Zugspitze. Dort gibt es Deutschlands höchstgelegene Wetterstation, ausgestattet mit exakten Messinstrumenten. Hier wurde 1985 die höchste Windgeschwindigkeit in Deutschland gemessen. 335 Kilometer pro Stunde. Wind entsteht durch Ausgleichsprozesse in der Atmosphäre, die durch die Rotation der Erde entstehen. Mit einem Lasersystem wird auf der Zugspitze der Wasserdampfgehalt und die Temperatur der Atmosphäre und damit der Energieinhalt der Atmosphäre gemessen. Denn die Energie entscheidet darüber, ob aus Wind ein Sturm wird.

Auf einem hessischen Bauernhof

Harald Lesch und Dirk Steffens untersuchen einen Misthaufen

Lesch und Steffens suchen auf einem Bauernhof Verbündete zur Wettervorhersage. Tiere beobachten lohnt sich auf jeden Fall, wenn man etwas über das Wetter lernen will. Auch ein Misthaufen kann als Wettervorhersagestation dienen. Wenn man den Mist untersucht, weiß man, wann der Regen kommt. Nach der alten Bauernregel: „Kräht der Hahn auf dem Mist, bleibt´s wechselhaft, wie es ist. Kräht er auf dem Hühnerhaus, hält´s schöne Wetter aus.“ Der Grund ist einfach: Der Hahn will Käfer fressen und die Käfer mögen nur feuchten Mist. Ist der Haufen trocken, ziehen sie sich ins Innere zurück. Für den Hahn gibt’s  dann keinen Grund, obendrauf zu sitzen.

Im tropischen Regenwald

Dirk Steffens Hngt am Seil

Dirk Steffens ist dem Regen auf der Spur. Und wo? Natürlich im Regenwald. Der Regenwald ist der größte und effizienteste und nebenbei auch noch schönste Regenmacher auf der ganzen Welt. Die Bäume saugen das Wasser aus dem Boden und schwitzen es wieder aus – als Dampf. Der Wald schafft sich selbst Kondensationskeime. Zum Beispiel Pollen. Daran bilden sich winzige Tröpfchen, die dann wachsen bis sie runterfallen. Etwa 70 Prozent des Regens produziert damit der Wald selbst.

Der "Tatort" der Wettermacher

Blick auf das Städtchen Wetter (Hessen)

Harald Lesch und Dirk Steffens wollen das Wetter an einem ganz bestimmten Ort verändern. Was liegt näher, als dies in einer Stadt zu tun, die das Projekt schon im Namen trägt: in Wetter. Eine idyllische Kleinstadt in Hessen, mit knapp 9000 Einwohnern. Sie liegt am Westrand des Burgwaldes etwa 14 Kilometer nördlich von Marburg. Auf dem historischen Marktplatz kommt es zum Showdown. Werden Harald Lesch und Dirk Steffens den Fall lösen und das Wetter in Wetter verändern können?

Sendungsinformationen

ZDF-Ausstrahlung am Sonntag, 14. Juni 2015, 19:30 Uhr

Film: Stefan Schneider, Tamar Baumgarten-Noort, Tobias Schultes, Sabine Armsen

TV-Redaktion: Christiane Götz-Sobel

Online-Redaktion: Heidemarie Schnüriger

14.06.2015

Videos zur Sendung "Die Wettermacher"

Gegen den Wind

Dirk Steffens sitzt in einem Ventomobil bei den Dreharbeiten zur Sendung

Dirk Steffens hatte das Vergnügen mit einem Ventomobil, einer High Tech-Seifenkiste, bei den Dreharbeiten für "Die Wettermacher" rumzuflitzen. Arbeit kann so schön sein.

Wie funktioniert ein Ventomobil?

Dirk Steffens fährt mit einem Ventomobil bei den Dreharbeiten zur Sendung

Hätten Sie's gewußt? Dirk Steffens erklärt, wie ein Ventomobil funktioniert.

Aufbruch der Wettermacher

Dirk Steffens und Harald Lesch vor dem Terra X Zeppelin

Harald Lesch und Dirk Steffens wollen das Wetter manipulieren. Aber wie? Aufbruch zu einer spannenden Mission.

Der Schmetterlings-Effekt

Harald Lesch und Dirk Steffens sind dem Schmetterlings-Effekt auf der Spur. Aber wie sieht so ein Dreh mit zermatschtem Schmetterling auf der Windschutzscheibe eigentlich hinter den Kulissen aus?

Jagd nach atmosphärischem Leben

Dirk Steffens hängt mit einer Strickleiter am Zeppelin

Dirk Steffens hat eindeutig einen Hang zum Abenteuer. Diesmal darf er in 2.640 Metern Höhe aus dem Zeppelin aussteigen, um atmosphärisches Leben zu fangen. Ein Probelauf ist da doch ratsam ...

Künstlicher Regen in der Wüste

Harald Lesch und Dirk Steffens diskutieren

Harald Lesch und Dirk Steffens diskutieren: Wie könnte man über der Negev Wüste Regenwolken erzeugen?

Historie der Wetterkontrolle

Comic: Alter Ägypter Vor Blitz

Früher galt das Wetter als Gotteswerk. Dann versuchten die Menschen mit allen möglichen Methoden das Wetter zu beeinflussen. Was damals als Wissenschaft galt, wirk heute recht amüsant.

Wetter als Gottesstrafe

Grafik: Götterhand über Erde

Wie entstehen die Jahreszeiten? Hier eine kurze Erklärung.

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