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Terra X  | 10.01.2016  Wie Elefanten denken

Gefühlsempfinden und Intelligenz der sensiblen Dickhäuter

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. 

Nachtaufnahme eines Elefanten

Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen denken.

(10.01.2016)
Elefantin Shriini vor Spiegel

Der Spiegel-Test

Wie reagieren Elefanten, wenn sie mitten in der Wildnis plötzlich ihr eigenes Spiegelbild sehen?

(10.01.2016)
Census Karte Vebreitung von Elefanten

Census-Projekt: Elefanten in Afrika

In 18 Ländern leben 90 Prozent der afrikanischen Elefanten: Die Zählung der afrikanischen Elefanten ist ein Mammutprojekt. In Tausenden von Flugstunden versuchen die Wissenschaftler, endlich belastbare Daten zur Elefantenpopulation und -verteilung zu bekommen.

(10.01.2016)
Elefantenmutter mit Baby

Elefantenmutter mit Baby

Ähnlich wie Menschenkinder müssen Babyelefanten sehr viel lernen. Selbst der Umgang mit dem Rüssel ist für die Kleinen nicht ganz einfach. Sie verbringen ihre ersten Lebensjahre im Schutz der Familie und erfahren so von ihrer Mutter und den Tanten, was es zu wissen gibt.

(Quelle:  ZDF/Tom Barton-Humphreys)

von Ruth Omphalius

Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.

Chat zur Sendung

Am Sonntag, 10. Januar, ab 20.15 Uhr beantworteten Elefantenforscherin Angela Stöger-Horwath und Regisseur und Filmautor Emre Izat die Fragen der User und Zuschauer zum Thema der Sendung. Hier geht es zum Chatprotokoll

Dass der Mensch seine Mitgeschöpfe beobachtet und ihr Verhalten studiert, ist nichts Ungewöhnliches, aber auch Elefanten analysieren ihre Umwelt anscheinend sehr genau. Das gilt besonders, wenn es um ihren einzigen ernstzunehmenden Feind, den Menschen, geht. Mittlerweile haben die schlauen Rüsselträger gemerkt, dass längst nicht alle Menschen gleichermaßen gefährlich sind. Während die Massai in Kenia noch immer Jagd auf Elefanten machen, geht vom Bauernvolk der Kamba keine Bedrohung für die Dickhäuter aus. Entsprechend haben sie ihr Verhalten angepasst. Identifizieren die Tiere einen Menschen als Massai, rennen sie um ihr Leben. Entdecken sie dagegen irgendwo einen Kamba, bleiben sie gelassen und fressen einfach weiter.

Extra-Interviews zur Sendung

Können Elefanten Sätze bilden?

Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwat

Können Elefanten durch ihre Tröten Sätze bilden? Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwath von der Universität Wien beantwortet Facebook-Fragen zur Sendung "Wie Elefanten denken".

Kommunikation von Elefantenbabys

Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwat

Kommunizieren Elefantenbabys durch Laute mit ihren Müttern? Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwath von der Universität Wien beantwortet Facebook-Fragen zur Sendung "Wie Elefanten denken".

Trompeten Elefantenbabys von Geburt an?

Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwat

Trompeten Elefantenbabys von Geburt an? Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwath von der Universität Wien beantwortet Facebook-Fragen zur Sendung "Wie Elefanten denken".

Elefanten-Geräusche

Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwat

Machen Elefanten Geräusche, die kein Mensch hören kann? Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwath von der Universität Wien beantwortet Facebook-Fragen zur Sendung "Wie Elefanten denken".

Infraschall-Laute von Elefantenbabys

Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwat

Können Babys diese Infraschall-Laute produzieren? Elefantenforscherin Dr. Angela Stöger-Horwath von der Universität Wien beantwortet Facebook-Fragen zur Sendung "Wie Elefanten denken".

Bewusstsein und Intelligenz der Elefanten

Hirnforscher Christof Koch

Interview mit Christof Koch vom Allen Institut für Hirnforschung, Seattle/Washington. Die Fragen stellte Emre Izat

Der alte Elefantenbulle Satao zeigt ein außergewöhnliches Verhalten: Wenn sich Menschen nähern, dreht er sich um und verbirgt seine Stoßzähne so schnell wie möglich hinter Büschen oder Bäumen. Halten Sie es für möglich, dass er das ganz bewusst tut?
Allein auf die Geschichte bezogen, kann ich das unmöglich beurteilen. Es klingt aber plausibel. Vielleicht hat er gesehen, wie andere Tiere wegen ihrer Stoßzähne getötet wurden. Und vielleicht hat er daraus geschlossen, worauf es die Wilderer abgesehen hatten. Allerdings würde das einen wirklich sehr hohen Grad von abstraktem Denken erfordern. Natürlich ist das möglich, aber wir müssen sehr vorsichtig sein und noch einmal einen Schritt zurückgehen und so ein Verhalten gezielt testen. Benimmt sich nur dieser eine Elefant auf diese Weise, oder zeigen alle Elefanten dieses Verhalten? Nur so können wir wirklich verstehen, was Elefanten tun und ob es tatsächlich seine Intension war, sich zu schützen. Der Bulle könnte genauso gut von einem kürzlich erfolgten Angriff traumatisiert gewesen sein, und sich jetzt - immer, wenn er Menschen sieht – aufgrund von posttraumatischem Stress wegdrehen.

Haben Elefanten also kein Bewusstsein?
Unter Bewusstsein versteht man die Fähigkeit zu fühlen und Erfahrungen zu sammeln. Gerade jetzt haben Sie ein bestimmtes Bild im Kopf. Sie hören meine Stimme, stimmt‘s? Sie agieren nicht unabhängig, sondern haben Erfahrungen. Sie haben Sorgen oder freuen sich, Sie haben irgendetwas zum Frühstück gegessen. Ihnen ist vieles bewusst, zum Beispiel, dass sie ein Mann sind oder dass Sie irgendwann sterben werden. Diese Erfahrungen zusammen bilden Ihr Bewusstsein. Zumindest unter Biologen gibt es viele, die glauben, dass wir diese Fähigkeit, Erfahrungen zu sammeln, mit vielen Tieren teilen – auf jeden Fall mit solchen, zu denen eine nahe Verwandtschaft besteht, nämlich mit den Säugetieren, wie Elefanten, Hunde, Katzen und natürlich Affen.

Einige Forscher versuchen gerade, mit Experimenten wie etwa dem Spiegeltest zu belegen, dass Elefanten sich ihrer selbst bewusst sind. Das könnte doch helfen, die Intelligenz der Elefanten zu belegen, oder?
Ich glaube, die Sache mit dem Selbstbewusstsein wird überschätzt. In der wirklichen Welt, spielt es keine so große Rolle. Stellen sie sich vor, Sie sind ein Bergsteiger. Wenn Sie an ihrem straff gespannten Seil hängen, dann konzentrieren Sie sich komplett auf das, was ihre Hände tun. Sie sind sich nicht dauernd ihrer selbst bewusst, denn Sie haben genug anderes zu tun. Ich glaube wir unterschätzen, wie oft wir uns nur der Welt um uns herum bewusst sind und nicht unserer selbst. Menschen, die Bücher über das Bewusstsein schreiben, tendieren natürlich dazu, sich ihrer ständig bewusst zu sein und andauernd über sich nachzudenken. Die meisten Tiere sind sich ihrer selbst nur selten bewusst. Mein Hund zum Beispiel setzt sich ja auch nicht hin und grübelt über sich selbst nach. Er lebt im Hier und Jetzt - alles andere interessiert ihn nicht. Außerdem ist der Test, den Sie erwähnt haben, vor allem für visuell begabte Tiere ausgelegt – für solche, die so sind wie wir. Also die großen Affen, wie etwa die Schimpansen – aber auch ein paar andere Arten, wie Delfine und einzelne Elefanten.
Basierend auf diesem Test haben einige Wesen tatsächlich eine visuelle Vorstellung von sich selbst. Sie verstehen sofort, wenn etwas nicht stimmt, sobald sie ihr Abbild im Spiegel sehen.

Nicht alle Elefanten bestehen den Spiegeltest, deshalb galten sie lange als nicht so intelligent wie Affen oder Delfine. Warum gibt es unter den Elefanten solche Unterschiede?
Naja, die Frage ist doch: Welchen evolutionären Vorteil hat man, wenn man über ein Selbstbild verfügt? Ich glaube, man kann sich einfach besser selbst verstehen. Man hat eine Art Innensicht und kann lernen, sich zu verbessern. Man kann zum Beispiel aus einer Situation lernen, wenn man sich überlegen kann: "Ich habe hier einen Fehler gemacht. Was war falsch, und wie kann ich es in Zukunft besser machen?" Zu diesem Zweck hat sich bei Wesen mit großem Gehirn schon früh in ihrer Evolution ein Selbstbewusstsein entwickelt. Und irgendwann wurde das Gehirn so groß, dass es über sich selbst nachdachte. In diesem Zusammenhang ist Selbstreflexion sinnvoll, und wahrscheinlich ist dieses Bewusstsein für sich selbst als evolutionäres Phänomen erst relativ spät aufgetreten. Aber wir müssen vorsichtig sein. Bei anderen Arten, wie zum Beispiel Hunden oder auch Elefanten, ist der Geruchssinn viel wichtiger. Es könnte durchaus sein, dass sie eine sehr genaue olfaktorische Vorstellung von sich selbst haben, aber nicht unbedingt eine optische. Vielleicht würde sie ein geruchliches Spiegelbild sofort erkennen, denn Sehen ist für sie einfach nicht so wichtig wie Riechen.

Wie kann man mehr über die Intelligenz der Elefanten erfahren? Das Verhalten von Satao legt doch nahe, dass er sich nicht nur seiner selbst bewusst war, sondern auch intelligent gehandelt hat, oder?
Die Frage nach der Intelligenz ist eine völlig andere als die nach dem Bewusstsein, Man könnte Intelligenz als die Fähigkeit beschreiben, flexibel auf eine neue Umweltsituation zu reagieren. Man lernt etwas in einer bestimmten Umwelt und passt das, was man gelernt hat, an eine neue Situation an. Aber wie genau definiert man Intelligenz? Und wie kann man sie messen? Zweifellos sind Tiere intelligent, aber man muss sich entscheiden, welche spezifischen Aspekte der Intelligenz man untersucht. Geht es um das Gedächtnis? Oder um Vorausplanung? Ist schlussfolgerndes oder abstraktes Denken gefragt? Das sind alles verschiedene Aspekte der Intelligenz. Aber wie bei Babys oder Patienten, die nicht sprechen können, können wir Elefanten nicht einfach fragen, sondern müssen die Intelligenz der Tiere unter sorgfältig kontrollierten Bedingungen erforschen. Bei großen Tieren wie Elefanten, Delfinen und Walen müssen wir dazu nach draußen gehen – in die Nationalparks oder in die freie Wildbahn.

Glauben Sie, dass sich die Intelligenz der Elefanten noch weiter entwickeln könnte?
Ja, denn die Intelligenz ist eine Art Werkzeug. Wir haben sie auch hervorgebracht. Die Frage ist aber, in welchem Zeitraum sie dazu in der Lage sind, und bei Elefanten geht es eher langsam – vielleicht zu langsam für die aktuellen Herausforderungen. Denn der Druck, den wir Menschen auf alle Ressourcen ausüben, ist sehr groß und steigt weiter an – und zwar im Zeitraum von einigen Jahren und nicht etwa Jahrhunderten. Manchmal verliert die Evolution unter Druck einige Arten, vor allem wenn ihre Fortpflanzungszyklen lange dauern. Die Elefanten befinden sich in der ungünstigen Lage, dass ihre Existenz – wie die der meisten Wildtiere – heute mehr und mehr von unserem guten Willen und unserer Fähigkeit, sie zu beschützen, abhängt.

Lange Zeit gingen die Wissenschaftler davon aus, dass die grauen Riesen die Jäger der Massai an deren grellroter Kleidung erkennen. Neueste Forschung legt allerdings nahe, dass Elefanten sich nicht an der Optik orientieren, da sie gerade im Rotbereich nicht gut sehen können. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sie ihre Feinde am Geruch und an der Sprache erkennen. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass Elefanten allein an der Stimme Herkunft, Alter und Geschlecht eines Sprechers erkennen können. Wildbiologen spielten 47 freilebenden Elefantenfamilien im Verlauf von zwei Jahren insgesamt 142 Hörproben mit dem gleichen Inhalt vor. Männer, Frauen und Kinder der Massai und Kamba sagten immer den gleichen Satz in ihrer eigenen Sprache: "Schau, dort drüben kommt eine Gruppe Elefanten."

Zuordnung von Stimmen und Gerüchen

Die Herden reagierten nur bei Massai-Männern mit Flucht. Die Anwesenheit von Massaifrauen und –kindern beeindruckte sie ebenso wenig, wie das Auftauchen von Dorfbewohnern der Kamba. Diese außergewöhnliche Fähigkeit, die potentiell gefährlichen Menschen von den ungefährlichen unterscheiden zu können, ist ein großer Vorteil. Die Elefanten vermeiden so, ständig grundlos flüchten zu müssen oder eben einem mit Gewehren oder Giftpfeilen ausgestatteten Feind entgegen zu treten und zu sterben. Ähnlich eindeutig können die intelligenten Tiere Gerüche zuordnen. Rote Gewänder, die zuvor von Kamba getragen worden waren, wurden von den Elefanten gern als Spielzeug genutzt. Massai-Kleidung gleich welcher Farbe löste hingegen eine Fluchtreaktion aus.

Komplexes Verhalten wie dieses hat nichts mit Instinkt zu tun. Wissenschaftler gehen davon aus, dass junge Elefanten erst mit der Zeit lernen, Stimmen und Gerüche korrekt verschiedenen Menschengruppen zuzuordnen. Jungtiere ahmen zunächst nur das Verhalten der erwachsenen Elefanten nach. Mittlerweile entdecken Verhaltensforscher immer neue Fähigkeiten der grauen Riesen. Beispielsweise arbeiten die gigantischen Rüsselträger im Team zusammen und teilen einander Erfahrungen und neue Erkenntnisse durch Töne und Gebärden mit. Elefanten können im Test die komplexesten Probleme lösen und erkennen sich selbst im Spiegel – eine Leistung, die man bislang nur von Menschenaffen und Delfinen kannte.

Äußerst sensibel

Das Gefühlsleben der Tiere lässt sie entgegen der Bezeichnung "Dickhäuter" als äußerst sensibel erscheinen. Untersuchungen zufolge empfinden Elefanten Mitgefühl, Trauer, Freude, Furcht und Rachsucht. Die Forscher sind mittlerweile davon überzeugt, dass Elefanten zu den intelligentesten und komplexesten Lebewesen überhaupt zählen.

Sendungsinformationen

Erstausstrahlung ZDF Sonntag, 10. Januar 2016, 19.30 Uhr

Film von Emre Izat

Redaktion TV Ruth Omphalius
Redaktion Online Michael Büsselberg

10.01.2016

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