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Zeitgeschichte, zeitgemäß erzählt

Für den Dialog der Generationen - Vorwort der Redaktion

Über 67 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergan­gen, fast ein Menschenleben. Nicht mehr lange bietet sich die Chance, dass die Kriegsteilnehmer mit ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln in einen Dialog treten können. Der Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" soll Anlass sein, zu fragen und zu hinterfragen, den Dialog zu intensivieren. 

Der Trailer zum Film

Das sagt die Presse: "Ein Dreiteiler, der unter die Haut geht", "Wahrhaftig, ergreifend und mifühlend. Ein großes Fernsehereignis", "Großartiges Ensemble, eindrucksvoll umgesetzt", "Porträt einer Generation".

(17.03.2013)
VIKTOR GOLDSTEIN (Ludwig Trepte), Greta (Katharina Schüttler), Wilhelm (Volker Bruch), Friedhelm (Tom Schillling), Charlotte (Miriam Stein)

Der erste Teil des Films in Bildern

(22.01.2013)

Sie heißen Wilhelm und Friedhelm, Charlotte, Greta und Viktor. Sie sind jung und haben den Kopf voller Ideen, voller Pläne. Die Welt liegt ihnen zu Füßen. Und vom Leben mit seinen Verheißungen, so glauben sie, trennen sie nicht mehr als ein paar Monate. Schon an Weihnachten nämlich wird er beendet sein, der neue Krieg im Osten, siegreich versteht sich: Berlin im Juni 1941, wenige Tage vor dem Überfall auf die Sowjetunion.

Wir wissen, dass es anders kommen wird. Wissen um millionenfachen Tod und systematische Vernichtung, um den menschenverachtenden Irrsinn eines Regimes, das sein Ende erst findet, als Deutschland in Trümmern liegt.

Die Redaktion

Heike Hempel (Hauptredaktionsleiterin Fernsehfilm/Serie II), Alexander Bickel, Thorsten Ritsch

Von der Generation kaum 30-jähriger Frauen und Männer, die 1945 vor den Ruinen ihres noch jungen Lebens standen, erzählt der Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter". Und versucht, anhand von fünf fiktiven Lebensgeschichten für unsere Zeit erlebbar zu machen, was dieser Krieg bedeutet haben muss – an der Front und Zuhause. Mit einem genauen Blick auf die Figuren, ihre Haltungen, Hoffnungen und Sehnsüchte ergibt das weit mehr als einen Kriegsfilm: "Unsere Mütter, unsere Väter" versucht das bewegende Porträt einer schuldhaft verstrickten Generation – eine epische Geschichte über Freundschaft und Erwachsenwerden in der dunkelsten Epoche unseres Landes.

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Schmerz, Schuld und Schweigen ziehen sich als Spätfolgen des kollektiven Traumas Zweiter Weltkrieg bis in unsere Gegenwart und hinein in unzählige Familiengeschichten. Und treffen, wie die moderne Forschung gezeigt hat, beileibe nicht nur die Generation der Kriegsteilnehmer selbst, sondern mitunter auch ihre Kinder und Enkel. Ihnen allen möchte dieser Dreiteiler Anlass und Ermutigung bieten, sich über die Generationen hinweg über die eigene Familiengeschichte auszutauschen – über das Verschüttete, Verdrängte und Unaussprechliche zu sprechen: die Parteizugehörigkeit der Großeltern, das Album des Vaters mit verstörenden Bildern vom Russlandfeldzug oder die blutigen Erinnerungen der Kinder an die letzten Kriegstage im Volkssturm. Kein Zufall also, dass "Unsere Mütter, unsere Väter" zu einem Zeitpunkt auf Sendung geht, da die Letzten jener Generation noch am Leben sind, von deren Jugend er handelt.

Hochdramatisch und fesselnd, nicht bequem adressiert der Film im Hauptabendprogramm ein Publikum aller Altersstufen. Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, hat Autor Stefan Kolditz ("Dresden") in jahrelanger Recherche und Auseinandersetzung mit einem namhaften historischen Fachberaterstab Drehbücher geschrieben, die mit der Unmittelbarkeit ihres Blicks, der Nähe und packenden Direktheit ihres Erzählens und einem kompromisslosen Willen zur Authentizität die Generation der Kriegsteilnehmer hoffentlich ebenso überzeugen wie ihre Enkel und Urenkel.

Junge Schauspielerriege mit großen Namen

In der Regie von Philipp Kadelbach haben diese Bücher ihre kongeniale Umsetzung gefunden. Mit einer begeisternden handwerklichen und künstlerischen Meisterschaft und einem wachen filmischen Blick ge­stalten er und sein Kameramann David Slama diesen großen Ensemblestoff im einen Moment als bildmächtiges zeitgeschichtliches Panorama, und im nächsten als hoch konzentrierte Reise in die Abgründe der menschlichen Erfahrungs- und Empfindungswelt.

Vor der Kamera steht eine Schauspielerriege mit den größten Namen ihrer Generation: Volker Bruch, Tom Schilling, Katharina Schüttler, Miriam Stein und Ludwig Trepte in den Hauptrollen der fünf Freunde, und an ihrer Seite unter anderen: Mark Waschke, Henriette Richter-Röhl, Götz Schubert, Lucas Gregorowicz, Maxim Mehmet, Christiane Paul, Sylvester Groth, Johanna Gastdorf, Peter Kremer und Bernd Michael Lade, um nur einige zu nennen.

Fiktive Handlung & historische Realität

Noch leben Menschen aus den Generationen, die jene bewegten Kriegsjahre bewusst miterlebt haben. In zwei packenden Dokumentationen berichten ehemalige Frontsoldaten, eine Feldlazarettschwester, eine Schauspielerin und ein von der Deportation bedrohter Jude von ihren tief prägenden Erlebnissen, ihren Hoffnungen und Ängsten in jener Zeit.


Die Dokumentationen erläutern Hintergründe der Filmhandlung, zeigen geschichtliche Zusammenhänge auf, präsentieren zeitgenössisches Bildmaterial – und erzählen authentische Geschichten von Menschen, die als Vorbild für die Protagonisten im Spielfilm dienten:

Sonntag, 17. März 2013, 21.45 Uhr und Mittwoch, 20. März 2013, 00.45 Uhr

22.01.2013

Interaktiv |

Der Motion Comic zum Film

Klicken Sie sich durch die Vorgeschichte der fünf Freunde! [mehr]

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