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Wie geht's, Europa? - Politik trifft Alltag

Live-Forum mit Maybrit Illner und Mitri Sirin

Vor der Wahl zum Europäischen Parlament fragen sich viele Menschen, welche Lösungen Europa für unsere Probleme hat.  Bei "Wie geht's, Europa?" geben Politiker und Bürger Antworten auf diese Frage. Und kommen miteinander ins Gespräch. 

Moderator Mitri Sirin hat sich in Europa auf Spurensuche gemacht. Er war unter anderem in Deutschland, Spanien, Rumänien und Frankreich unterwegs, um mit Menschen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Europa zu sprechen.

Mischen Sie sich ein! Sagen Sie Ihre Meinung auf Twitter unter #wiegehts, bei Facebook oder im Chat zur Sendung. Verfolgen Sie bei heute.de die Themen vor und während der Sendung.

Reaktionen im Netz

Auf Ausschnitte aus der Reportage reagierten User im Netz. Emotional waren die Aussagen zum Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU. Die Positionen schwanken zwischen Ablehnung und Verständnis für EU-Bürger, die in Not geraten.

Die meisten sind gegen eine sogenannte „Einwanderung in unsere Sozialsysteme“ (Zitat von User Annely Kah). Im Gegensatz dazu postet Markus Demitrowitz auf facebook: „Man sollte sich mal darüber Gedanken machen, dass wirklich niemand gerne seine Heimat verlässt.“.  Sozialstandards, Jugendarbeitslosigkeit, Verbraucherschutz, Binnenmarkt und Subventionspolitik sind weitere Themen des Abends.

 

Feedback für Politiker

Direkt im Anschluss an die Reportage diskutieren Maybrit Illner und Mitri Sirin live in Berlin über die Themen der Doku. Die Spitzenkandidaten der sechs im EU-Parlament vertretenen deutschen Parteien treffen auf die Protagonisten des Films. Decken sich die Einschätzungen der europäischen Spitzenpolitiker mit den Alltagserfahrungen der Menschen? Die Akteure der filmischen Begegnung können den EU-Parlamentariern ein direktes Feedback geben.

Gäste im Live-Forum

Sozialarbeiterin Doinita Grosu

Doinita Grosu

Die rumänische Sozialarbeiterin Doinita Grosu hilft in Hamburg in Not geratenen Landsleuten. Vor allem Osteuropäer erleben die Kehrseite der Freizügigkeit in Europa. Sie kämpfen oft mit Sprachproblemen und finden keine Arbeit.

Winzerin Spomenka Palinkas

Miroslav ud Spomenka Palinkas

Die kroatische Winzerin Spomenka Palinkas und ihr Mann Miroslav sehen für sich Nachteile im EU-Binnenmarkt. Die Konkurrenz kommt ins Land und sie selbst können nicht mithalten. Die EU-Bürokratie ist kompliziert und bietet kaum Chancen, Unterstützung zu bekommen.

Lebensmittelkontrolleur Guido Friske

Guido Friske

Lebensmittelkontrolleur Guido Friske findet die Überwachung von Lebensmitteln in Europa nicht ausreichend. „Meine Kontrollmöglichkeit endet schon am Kreis meines Überwachungsgebiets“, sagt er. Er wünscht sich einen besseren Verbraucherschutz.

Bürgermeister Jean-Marc Puchois

Jean-Marc Puchois

Der französische Bürgermeister Jean-Marc Puchois prangert ungleiche Sozialstandards in Europa an. Niedrige Löhne in Deutschland würden französische Schlachtbetriebe, die hohen Mindestlohn zahlen, unter Druck setzen. In seiner Stadt in der Bretagne gingen deshalb bereits Arbeitsplätze verloren.

Landwirt Franz-Joachim Bienstein

Landwirt Franz-Joachim Bienstein

Landwirt Franz-Joachim Bienstein aus Wismar findet, dass EU-Subventionen in der Landwirtschaft ungerecht verteilt werden. „Ein Großer bekommt im Grunde dafür, dass er existiert und dass er viel Fläche hat, viel Geld“, sagt er. So würden auch Felder gefördert, die gar nicht bestellt werden. 

Umwelttechnikerin Elia Carceller

Umwelttechnikerin Elia Carceller

Die Umwelttechnikerin Elia Carceller ist von Spanien nach Berlin gezogen, weil sie zuhause keine Arbeit fand. „Für Spanien ist es eine Katastrophe, weil wir alle gehen“, sagt sie. Viele ihrer Freunde sehen in Spanien keine berufliche Zukunft für sich.

Die Hauptakteure der Reportage wenden sich mit ihren Fragen direkt an die Politik: Wie gerecht verteilt Europa seine Subventionen? Wer profitiert vom gemeinsamen Binnenmarkt? Brauchen wir gemeinsame soziale Standards? Hat Europas Jugend die gleichen Chancen? Auch die Themen Verbraucherschutz und Freizügigkeit kommen auf den Prüfstand. Wer profitiert, wo könnte mehr getan werden?

Schlagfertigkeit der Spitzenkandidaten

Die Spitzenkandidaten Markus Ferber (CSU), Rebecca Harms (Grüne), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), David McAllister (CDU),  Martin Schulz (SPD) und Gabi Zimmer (Linke) werden dazu Stellung nehmen und zugleich eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit im Europaparlament ziehen.

Weitere Links zum Thema

Neben schlagkräftigen Argumenten geht es auch um die Schlagfertigkeit der Politiker. In kleinen Aktionen können sie diese unter Beweis stellen. Wer erklärt das europäische "Fachchinesisch" schneller und verständlicher? Wer kennt sich gut bei unseren europäischen Nachbarn aus – auch jenseits vom Politikbetrieb?

Mitreden erwünscht

Protagonisten und Zuschauer werden die Spitzenkandidaten genau beobachten und mit Nachfragen reagieren können. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, ihre Positionen online in die Sendung einzubringen. Der bereits etablierte #ZDFcheck überprüft Politikeraussagen auf ihre Richtigkeit.

 

 

14.05.2014

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