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Sendung vom 07.08.2016 [Archiv] Mythen-Jäger

In der Geschichte der Menschheit sind die Grenzen zwischen Realität und Mythos nicht immer klar auszumachen. Was ist Fakt, was Fantasie? 

Heuschreckenplage

Die zehn Plagen

Zwei Wissenschaftler untersuchen das Geheimnis der zehn biblischen Plagen. Der Epidemiologe John Marr glaubt, die Berichte über die Plagen seien medizinisch zu genau, um ein Mythos zu sein.

(07.08.2016)
Da Vincis

Der Heilige Gral

Der Heilige Gral ist eines der berühmtesten religiösen Relikte. Unzählige Menschen haben sich aufgemacht, um den Becher zu finden, den Jesus beim letzten Abendmahl benutzt haben soll.

(07.08.2016)
Der Turm zu Babel

Der Turmbau zu Babel

In der Bibel ist zu lesen, Gott habe den Menschen beim Bau des Turms zu Babel die Sprache gegeben. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Turm wirklich existierte, und wenn ja, wo genau.

(07.08.2016)
Orthodoxer Jude an der Klagemauer

Der verlorene Stamm Israels

Der Historiker Tudor Parfitt behauptet, einen der verlorenen Stämme Israels gefunden zu haben. Dieser Stamm der Lemba lässt sich sogar bis zu den Juden des Alten Testaments zurückverfolgen.

(07.08.2016)

In der Reihe „Mythen-Jäger" (Myth Hunters) begeben sich Abenteurer auf die Suche nach Antworten. Amerikanische Kreationisten folgen den Spuren der Arche Noah, ein Stasi-Offizier begibt sich auf die Jagd nach dem Bernsteinzimmer, und Heinrich Himmler schickt den SS-Mann Otto Skorzeny nach Grönland, wo er nichts Geringeres als den Heiligen Gral finden soll.

Die einzelnen Folgen

Der verlorene Stamm Israels

Orthodoxer Jude an der Klagemauer

Der Historiker Tudor Parfitt behauptet, einen der verlorenen Stämme Israels gefunden zu haben. Dieser Stamm der Lemba lässt sich sogar bis zu den Juden des Alten Testaments zurückverfolgen.

Seine Mitglieder leben in Simbabwe und Südafrika. Parfitt ist überzeugt, dass die Lemba einen wichtigen Hinweis darauf geben, was mit der wertvollen Bundeslade geschehen ist. Diese enthält der Legende nach die Steintafeln, auf denen die Zehn Gebote verewigt wurden.

Der Heilige Gral

Da Vincis

Der Heilige Gral ist eines der berühmtesten religiösen Relikte. Unzählige Menschen haben sich aufgemacht, um den Becher zu finden, den Jesus beim letzten Abendmahl benutzt haben soll.

Nun glaubt ein Mann, die Antwort gefunden zu haben. Nach jahrelanger Recherche denkt er, eine Verbindung zwischen dem Gral und einem geheimnisvollen Ritterorden gefunden zu haben, der gleichzeitig mit den ursprünglichen Geschichten über das Relikt bekannt wurde.

Der Turmbau zu Babel

Der Turm zu Babel

In der Bibel ist zu lesen, Gott habe den Menschen beim Bau des Turms zu Babel die Sprache gegeben. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieser Turm wirklich existierte, und wenn ja, wo genau.

Das Buch Genesis gibt dazu keine exakte Auskunft. Der Ägyptologe David Rohl hat Jahre damit verbracht, diese Geschichte zu erforschen. Er glaubt, einer Verwechslung in der Bibel auf die Spur gekommen zu sein, die den wahren Standort des Turms verraten könnte.

Die zehn Plagen

Heuschreckenplage

Zwei Wissenschaftler untersuchen das Geheimnis der zehn biblischen Plagen. Der Epidemiologe John Marr glaubt, die Berichte über die Plagen seien medizinisch zu genau, um ein Mythos zu sein.

Der Molekularbiologe Siro Trevisanato meint, die alleinige Ursache aller Plagen gefunden zu haben: der Ausbruch der ägäischen Vulkaninsel Thera. Außerdem behauptet er, die Ägypter hätten ihre Götter besänftigen wollen und damit die zehnte Plage selbst geschaffen.

Die Mauern von Jericho

Mauern von Jericho

Der Archäologe Bryant Wood meint, Beweise für das blutigste Kapitel der Bibel gefunden zu haben. Bisher dachte man, Jericho existierte gar nicht, als Josua die Stadt angeblich eroberte.

Wood glaubt jedoch, Beweise, die in Jericho im 20. Jahrhundert ausgegraben wurden, würden eindeutig belegen, dass dort um 1400 vor Christus, genau zu der Zeit, als Josua gelebt hat, eine blühende Stadt zerstört wurde. Dies würde die biblische Erzählung bestätigen.

Das Rätsel um Salomos Tempel

Die Schrifttafel von König Joas, die im Jahr 2001 in Israel entdeckt wird und angeblich die Existenz von Salomos Tempel beweisen soll, zieht einen aufsehenerregenden Betrugsprozess nach sich.

Amir Ganor, Detektiv der israelischen Antikenverwaltung, glaubt, einen weltweit operierenden Fälscherring enttarnt zu haben. Er verfolgt den Weg der Steintafel bis zu deren Besitzer. Ist das Artefakt eine Fälschung?

Das Jakobskissen

Der Historiker Adrian Gilbert glaubt, dass das legendäre Jakobskissen heute noch existiert - der Stein, auf den der Patriarch Jakob zum Ausruhen seinen Kopf gelegt haben soll.

Gilbert ist überzeugt, dass sich der Stein nicht mehr in Israel befindet. In einer abenteuerlichen Odyssee sei er vom Nahen Osten nach Europa, nach Großbritannien gelangt. Aber ist der dort verehrte Krönungsstein tatsächlich identisch mit dem Jakobskissen?

Das gelobte Land

Der Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Übergabe der Zehn Gebote am Berg Sinai zählen zu den bekanntesten Kapiteln der Bibel. Nun soll eine neue Route des Exodus entdeckt worden sein.

Sie führt nicht über die Sinai-Halbinsel, sondern durch die Arabische Wüste und das Rote Meer am Golf von Akaba. Für den britischen Forscher Sir Colin Humphreys ist der Vulkan Hala l-Badr in der Wüste Saudi-Arabiens der richtige Berg Sinai, der wahre Berg Gottes.

Die Teilung des Roten Meeres

Ein Ex-Polizist und ein Software-Experte haben versucht, das Rätsel um die Teilung des Roten Meeres zu lösen. Sie sind zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangt.

Bob Cornuke geht nach Untersuchungen in Ägypten und Saudi-Arabien davon aus, das Wunder habe an der Straße von Tiran stattgefunden. Carl Drews identifiziert als Ort einen See im Nildelta. Er simuliert am Computer, wie der Wind das Wasser geteilt haben könnte.

Die Suche nach Sodom

Laut der Bibel zerstört Gott die Städte der Sünde Sodom und Gomorra in einem Hagel aus Schwefel und Feuer, tötet jedes dort lebende Wesen und löscht eine ganze Zivilisation aus.

1996 beginnt der Archäologe Steven Collins, nach den beiden Städten zu suchen. Im Jordanland gräbt er die Ruinen der Stadt Tall el-Hammam aus, die vor 4000 Jahren einer Katastrophe zum Opfer gefallen sein muss. Er ist überzeugt, das einstige Sodom entdeckt zu haben.

Der Stab des Mose

Der Stab des Mose hat einige der erstaunlichsten Wunder vollbracht, über die die Bibel berichtet. Moses benutzte ihn, um Ägypten mit den Sieben Plagen zu strafen und das Rote Meer zu teilen.

Autor Graham Phillips sucht seit Jahren nach dem Stab. Er glaubt, Moses sei mit dem Namen Thutmosis in Ägypten zur Welt gekommen. Als er von dessen Grab in der antiken Stadt Petra liest, entdeckt er, dass dort im 19. Jahrhundert ein schwarzer Holzstab gefunden wurde.

Die Gebeine der Johanna von Orléans

Dr. Philippe Charlier will hinter die Wahrheit der sterblichen Überreste von Johanna von Orleans kommen. Sie hatte die Engländer in der Schlacht bei Orleans besiegt, dennoch wurde sie später auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Eine forensische Analyse der Überreste brachte Ergebnisse, die nicht ins 15. Jahrhundert passten. Die Altersbestimmung ergab, dass die Knochen aus der Zeit des vorchristlichen 7. oder 8. Jahrhundert stammten, also eher zu einer ägyptischen Mumie gehörten.

Der Pfarrer und der Heilige Gral

Pfarrer Bérenger Saunière

Ende des 19. Jahrhunderts kommt der Pfarrer Bérenger Saunière über Nacht zu enormem Reichtum. Bis heute geht das Gerücht um, er habe den bedeutendsten Schatz entdeckt: den Heiligen Gral.

Damit hätte der Dorfpfarrer des kleinen französischen Ortes Rennes-le-Château den Beweis gefunden, dass Jesus biologische Nachfahren hinterlassen habe. Fakt oder Fiktion? Die Geschichte inspirierte Dan Brown zu seinem Weltbestseller "Sakrileg".

Der Schatz der spanischen Flotte

Schatzsucher Mel ist geradezu besessen von der verschollenen spanischen Galeone "Our Lady of Atocha". Als das Schiff einst vor der Küste Floridas sank, war es mit märchenhaften Schätzen beladen.
16 Jahre lang suchte Mel erfolglos danach. Schließlich schickte sein Sohn Kane ihm am 20. Juli 1985 die erlösende Nachricht, dass sie das Wrack gefunden haben. Auch heute noch tauchen Mels Enkel und dessen Familie weiterhin zur "Our Lady of Atocha" hinab.

Der Fluch des "Treasure Mountain"

Der Legende nach liegt irgendwo in den Rocky Mountains ein Goldschatz von unermesslichem Wert vergraben. Den einzigen Hinweis auf die genaue Stelle liefert eine alte geheimnisvolle Karte.

Vor über 200 Jahren hat sie der einzige Überlebende einer gescheiterten Expedition angefertigt. Seither suchen seine Nachfahren nach dem Schatz. Doch als sie glauben, das Rätsel endlich entschlüsselt zu haben, schlägt der Fluch des "Treasure Mountain" wieder zu

Die geheimnisvolle Goldmine

Die Legende von Superstition Mountain ist die wohl bekannteste Geschichte über verlorenes Gold im Wilden Westen. Wie so oft endet die Schatzsuche für die Suchenden tragisch.

Jakob Waltz erzählt dem Viehtreiber Dick Holmes von einer verborgenen Goldmine. Holmes verbringt sein ganzes Leben mit der Suche nach der Mine - ohne Erfolg. Auch der Amateur-Schatzjäger Adolph Ruth macht sich auf den Weg, doch er kehrt nie zurück.

Die Suche nach dem Garten Eden

Der Garten Eden ist der Inbegriff des Paradieses und einer der mächtigsten Mythen aller Zeiten. Aber existierte er wirklich? Professor Juris Zanis glaubt zu wissen, wo sich Eden befand und warum es verschwand. Er ist der Überzeugung, dass die Sumerer vor 7000 Jahren an der Ostküste Bahrains die erste Stadt der Welt gegründet haben - mit einem riesigen Garten.

Das Labyrinth des Minotaurus

Die griechische Mythologie erzählt von einem Labyrinth, das Dädalus für Minos, den König von Kreta, angelegt hatte. Darin lebte der Minotaurus, ein mythisches Wesen, halb Mensch, halb Stier.

Aber ist dieses ausgeklügelte Labyrinth nur eine Legende oder hat es wirklich existiert? Die Suche nach dem Irrgarten wurde zur Obsession von Sir Arthur Evans, einem britischen Abenteurer und Archäologen, der als Entdecker der minoischen Kultur gilt.

Die Schatzkarte vom Toten Meer

John Marco Allegro war davon überzeugt, dass nach dem Einsturz des Tempels in Jerusalem ein wertvoller Schatz in Höhlen in Jordanien versteckt worden war.
Die Geschichte um diesen Schatz begann mit der Entdeckung der Schriftrollen vom Toten Meer im Jahr 1946. Eine der 972 entdeckten Rollen unterschied sich völlig von den anderen. Sie enthielt eine Liste mit 64 Orten und Beschreibungen dort vergrabener Gegenstände.

Der Piratenschatz der Kokos-Insel

Vom Rhein aus folgte er dem Lockruf des Goldes: der deutsche Schatzsucher August Gissler. Ende des 19. Jahrhunderts zog es ihn auf die meist im Nebel verborgene Pazifikinsel Isla del Coco.
Wie besessen suchte er dort 17 Jahre lang nach den unermesslichen Schätzen, die Piraten im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hier vergraben haben sollen. Gissler holte sogar deutsche Siedler auf den winzigen Flecken Erde mitten im Ozean.

Das verfluchte Gold des Montezuma

mit goldschmuck gefuellte schatztruhe

Jahrhundertelang suchten Schatzgräber in den Hügeln von Mexiko nach dem Gold des Montezuma. 1914 behauptete der Amerikaner Freddie Crystal, Hinweise zum Verbleib des Schatzes zu besitzen. Angeblich befindet sich der sagenhafte Schatz des Montezuma nahe der Kleinstadt Kanab in Utah. Angesichts der drohenden Ausrottung durch die spanischen Konquistadoren soll der Aztekenherrscher Montezuma seine sagenhaften Schätze sicher versteckt haben.

Das Geheimnis der Maya

Die Maya gelten heute als Begründer einer der größten Hochkulturen der Geschichte. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein wussten westliche Wissenschaftler allerdings wenig über sie. Sie hatten kaum eine Ahnung, welches wertvolle Erbe sich in den dichten Dschungeln Mittelamerikas verbarg. Nachdem Berichte von riesigen Ruinenstätten im Regenwald auftauchten, reisten ein amerikanischer Anwalt und ein britischer Maler in die Wildnis.

Die sagenhafte Geschichte von Machu Picchu

Die geheimnisvolle Welt der Inka hatte den amerikanischen Archäologen Hiram Bingham schon immer fasziniert. Im Sommer des Jahres 1911 machte er eine Reise nach Peru. Die sollte sein Leben und unseren Blick auf die Geschichte Altamerikas für immer verändern: Auf 2300 Metern Höhe fand er mitten in den Anden die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu - die abgelegene Ruinenstätte über den Wolken.

El Dorado - Die legendäre Goldstadt

Der Legende nach gibt es irgendwo in Südamerika eine Stadt aus Gold: Eldorado, das Überbleibsel eines Königreichs, das einst tief im Dschungel des Amazonas-Gebiets lag. Der britische Forscher Percy Fawcett glaubte an die Legende. 1925 startete er mit Sohn Jack und seinem besten Freund Raleigh die Eldorado-Suche. Sie verschwanden spurlos. Tatsächlich gab es eine sagenumwobene Zivilisation im Dschungel, doch die Reichtümer des wahren Eldorados hatten nichts mit Gold zu tun.

Die Macht der Kristallschädel

Die Macht der Kristallschädel

1924 fand ein Mädchen im Dschungel Mittelamerikas einen Schädel aus Kristallquarz. Angeblich ist er Teil einer geheimnisvollen Legende. Der Film geht der Frage nach, was tatsächlich hinter dem Geheimnis der Kristallschädel steckt.

Der verlorene Schatz des Shoguns

Der verlorene Schatz des letzten Shoguns hat zwei Familien über drei Generationen hinweg beschäftigt - eine Geschichte von Betrug, Gier und dem unbeirrbaren Glauben an vergrabene Schätze.
In den 1860er Jahren ordnet ein Beamter des Shogunats an, dessen Goldmünzen zu vergraben. Später sucht Kurando Nakajima unter Einsatz neuester Technologie nach dem Gold. Er gräbt monatelang, findet aber nichts. Auf seinem Sterbebett enthüllt er seinem Neffen Mizuno alles in einem geheimen Brief. Die Suche dauert bis heute an.

Yamashitas Kriegsbeute - Das Gold des Generals

Im Zweiten Weltkrieg unternimmt die japanische Armee in Südostasien einen der größten Raubzüge in der Geschichte. Der Schatz selbst aber sollte Japan niemals erreichen.

Mit dem Eintritt der USA in den Krieg ist ein Transport zu gefährlich. Der japanische General Yamashita Tomoyuki lässt die Beute auf den Philippinen verstecken. Viele Jahre nach Kriegsende macht sich der Filipino Rogelio Roxas auf die Suche nach dem Gold.

Das verlorene Samurai-Schwert

Das Honjo Masamune ist das vielleicht legendärste Schwert Japans, doch niemand weiß, wo es sich befindet. Geschmiedet im 13. Jahrhundert, wurde es für 250 Jahre zum Zeremonienschwert der Samurai-Dynastie Tokugawa. Seit 1868 gab es eine Generation der nächsten weiter, doch nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand es. Möglicherweise wurde es im besetzten Japan unerkannt eingeschmolzen, doch Experten glauben, dass es vielleicht als Souvenir in die USA gelangte.

Das verschollene Schiff in der Wüste

Die Mojave-Wüste in Südkalifornien soll etwas wahrhaft Erstaunliches beherbergen - ein Schiffswrack samt Gold und Kostbarkeiten. Doch wie soll ein Schiff mitten in die Wüste gelangt sein?

Im Jahr 1870 begibt sich der Kriegsveteran und Goldgräber Charley Clusker auf die gefährliche Suche. Die Geschichte, die ihm die Indianer vom Stamm der Cahuilla erzählt haben, führt ihn auf die Spur zu dem legendären, verschollenen Schiff.

Der verschollene Buren-Schatz

Kiste mit Goldmünzen

Während des Buren-Krieges in Südafrika um die Wende zum 20. Jahrhundert befahl Präsident Paul Kruger, seinen Goldschatz aus Pretoria vor den anrückenden Truppen in Sicherheit zu bringen.

Verantwortlich für die Aktion war Fritz Duquesne. Auf dem Weg nach Mosambik ließ Duquesne den Schatz in der Nähe der kleinen Stadt Ermelo vergraben. Von dort wollte er ihn später wieder abholen, wozu es jedoch nie kam.

Duquesne wurde gefangengenommen und aus Südafrika deportiert. Damit war die Legende von den Kruger-Millionen geboren.

Die verschollene Bibliothek von Iwan dem Schrecklichen

Alte Handschriften

Archäologe und Historiker Ignatius Stelletski war besessen von der Idee, die Bibliothek von Iwan dem Schrecklichen zu finden. Er begann seine Suche im Untergrund Moskaus.

Der Erste Weltkrieg zwang ihn zu einer Pause, doch er setzte sein Unterfangen fort. Nichts konnte ihn von seiner Suche abhalten. Auf dem Totenbett soll er den verschlüsselten Hinweis gegeben haben, dass sich sein Traum erfüllt habe.

Der Schatz-Code des Thomas Beale

1817 brechen Thomas Beale und eine Gruppe Abenteurer zur Büffeljagd auf. In der Gegend der Rocky Mountains in Colorado stoßen sie auf eine Goldader und beuten sie aus.

Sie tauschen das Erz gegen Goldmünzen, Silberbarren und Juwelen und vergraben später alles in den Blue Ridge Mountains von Virginia. Die genaue Lage des Schatzes verschlüsselt Beale in einem Geheimcode. Doch daran beißen sich Schatzsucher die Zähne aus - bis heute.

Veronika und das Schweißtuch Jesu

Das Schweißtuch Jesu

Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung musste Jesus Christus sein Kreuz selbst tragen. So zeigen es die Stationen des Kreuzweges seit dem 18. Jahrhundert in jeder römisch-katholischen Kirche.

Dazu gehört auch die Darstellung Veronikas, die dem zum Tode Verurteilten ein Schweißtuch reicht. Jesus soll in dem Stoff seine Gesichtszüge hinterlassen haben – und diese sind dort bis heute sichtbar. Als "Schleier von Manoppello" wird die Reliquie verehrt.

Die Suche nach dem Heiligen Kreuz

In den 1990er Jahren untersuchte der Historiker Michael Hesemann eines der wichtigsten christlichen Reliquien: das Titulus Crucis, den Kreuzestitel. Das kleine Stück Holz soll am Kreuz Jesu angebracht gewesen sein. Doch ist es echt oder eine mittelalterliche Fälschung? Hesemann versuchte die Geschichte dieses angeblich 2.000 Jahre alten Holzstückes nachzuvollziehen. Er ist von dessen Echtheit überzeugt, aber laut einer Untersuchung mit der C-14-Methode ist es eine Fälschung.

Das Rätsel der "Spider Rocks"

Der Wilde Westen steckt voller Geheimnisse – die nur darauf warten, gelüftet zu werden. So denkt auch der Glücksritter Dave Arnold zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Damals sucht er in Texas nach einem verschollenen spanischen Goldschatz. Eine uralte Karte und drei mysteriöse, mit netzartigen Linien überzogene Steine sollen ihm den Weg weisen. Sieben Jahre lang folgt er den Zeichen der Spinnensteine, den "Spider Rocks".

Das Nazi-Geheimnis vom Toplitzsee

In der Steiermark liegt der Toplitzsee, einer der tiefsten Seen Österreichs. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges erhält eine Gruppe von SS-Offizieren den Befehl, dort Kisten zu versenken.

Schon bald ranken sich zahlreiche Legenden um diese Nacht-und-Nebel-Aktion: Angeblich handele es sich um Unmengen von Raubgold. 1959 initiiert der deutsche Journalist Wolfgang Loehde eine Tauchexpedition auf den Grund des Sees - mit erstaunlichen Ergebnissen.

Hitler und die Heilige Lanze

Als Hitler 1938 in Wien eintraf, bestand eine seiner ersten Handlungen darin, die Heilige Lanze an sich zu bringen, die im Museum der Hofburg verwahrt wurde. Mit dieser Lanze soll Jesus verletzt worden sein, als er am Kreuz hing. Hitler nahm die Lanze, die ihren Besitzer angeblich unbesiegbar macht, mit nach Nürnberg, um sich damit als Erbe der größten europäischen Herrscher zu präsentieren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs galt die Lanze zunächst als verschollen.

Himmler und der Heilige Gral

Der Heilige Gral gilt seit Jahrhunderten als Reliquie, die Lebenskraft spendet und dessen Verbleib immer wieder den Anstoß zu vielfältigen Mythen gibt. 1935 wurde der Schriftsteller Otto Rahn nach Berlin beordert und bekam von Heinrich Himmler den Auftrag, nach dem Heiligen Gral zu suchen. Er sollte in der von der SS genutzten Wewelsburg ausgestellt werden, die Himmler zu seinem "Camelot" machen wollte. Otto Rahn musste seine jahrelange Suche am Ende mit dem Leben bezahlen.

Die Nazis und das Buch der Macht

1944 schickt Heinrich Himmler SS-Soldaten nach Italien, um dort nach einem verschollenen Schriftstück zu suchen. Es handelt sich um die älteste Fassung des Werks "Germania", das Tacitus 98 vor Christus verfasste. In dem Buch wird eine "noble und reine Menschenrasse" beschrieben, als deren Nachfahren sich die Nazis sahen. Mit dem Werk wollte Himmler beweisen, dass die Deutschen von Übermenschen abstammten, die von den Nazis als Arier bezeichnet wurden.

Himmlers Suche nach Atlantis

Es ist eine Geschichte von Wahnsinn und verlorener Integrität. Heinrich Himmler entsendet 1937 zwei Expeditionen in den Himalaya. Das erklärte Ziel: die letzten Menschen von Atlantis finden. Himmler glaubte, dass in Tibet die letzten Vertreter einer nahezu ausgestorbenen Rasse leben - die Menschen von Atlantis. Die Deutschen sollen deren direkte Nachfahren sein. Ernst Schäfer führt die Expeditionen nach Tibet an.

Der Piratenschatz des Captain Kidd

Richard Knight bereiste die Welt als Schauspieler, Entertainer und Gelegenheitsarbeiter. Doch dann ließ ihn die Geschichte um Captain Kidds Piratenschatz nicht mehr los. Er entdeckte in Kidds Nachlass markierte Landkarten und lokalisierte die wahrscheinliche Schatzinsel: Hon Tre Lon, die zum kommunistischen Vietnam gehörte. Knight und sein Partner Fred Graham wurden beim illegalen Betreten erwischt. Erst nach 14 Monaten kam Knight durch eine Lösegeldzahlung schließlich frei.

Die Schatzkammer des König Salomon

Der biblische König Salomon war berühmt für seine Weisheit, seine Frauen und seinen Reichtum. Die Königin von Saaba schenkte ihm Gold aus dem geheimnisvollen Land Ophir. Tausende von Jahren suchten Abenteurer und Forscher die Quelle des Goldes, die Minen des König Salomon. Der deutsche Forscher Karl Mauch glaubte Ophir tief im Herzen Südafrikas gefunden zu haben. Zwar bewiesen archäologische Grabungen Anfang des 20. Jahrhunderts das Gegenteil, doch seine Entdeckung einer antiken Stätte erwies sich als einer der wichtigsten archäologischen Funde Afrikas. Die Minen des König Salomon bleiben verschollen.

Das Rätsel der Bundeslade

Seit über 2000 Jahren ist die Bundeslade verschollen. Der Legende nach soll sie die Macht Gottes enthalten und von den Israeliten als Waffe in die Schlacht getragen worden sein. 1982 behauptete der Amerikaner Ron Wyatt, er habe sie in Jerusalem gefunden, doch er hatte weder Zeugen, noch konnte er Beweise vorlegen. Funde bei neuen Ausgrabungen in Israel lassen vermuten, dass es mehr als nur eine Lade gegeben hat, da auch andere mobile Schreine "Lade Gottes" genannt wurden.

Die Legende um das Buch Thot

Der Legende nach überreichte der ägyptische Gott Thot das Buch Thot an die Menschen. Mit seiner Hilfe soll sich die Zukunft voraussagen lassen. Die Griechen nahmen eine Version des Buchs in ihre Kultur auf, die Christen lehnten es als heidnisch ab. Im 17. Jahrhundert beeinflusste es angeblich die Freimaurer, im 18. Jahrhundert Tarot-Kartenleser. Im 20. Jahrhundert schließlich orientierte sich die Flower-Power-Bewegung der 1960er Jahre an seinem überlieferten Inhalt. Doch da das eigentliche Buch bis heute nicht gefunden wurde, ist es zweifelhaft, ob es überhaupt jemals wirklich existierte...

Die Suche nach der Arche Noah

Seit 2000 Jahren suchen Abenteurer nach dem Schiff, das laut Bibel Noah, seine Familie und die Tiere vor der großen Flut rettete, mit der Gott das Böse von der Erde tilgen wollte. In den letzten 50 Jahren haben vor allem die amerikanischen Kreationisten die Suche übernommen. Die Dokumentation begleitet sie auf ihren gefährlichen Expeditionen.

Die Juwelen der Helena von Troja

Es ist ein ganz besonderes Foto von Sophia, der Frau von Heinrich Schliemann. Darauf ist sie mit hochwertigem Schmuck aus der Bronzezeit abgebildet. Wo sind diese sagenhaften Juwelen geblieben? Die Juwelen sind alt und von unschätzbarem Wert. Im Jahr 1993 tauchten sie im Puschkin-Museum in St. Petersburg wieder auf. Die Wahrheit über sie könnte jetzt enthüllt werden.

Das verschollene Bernsteinzimmer

Friedrich I. schenkte das Bernsteinzimmer 1716 dem russischen Zaren, 1941 raubten es die Deutschen und brachten es nach Königsberg. Nach dem Krieg verschwand das Bernsteinzimmer spurlos. Die größte Schatzsuche des 20. Jahrhunderts begann. Lange bestimmten sowjetische Geheimpolizei und Stasi die Suche. 2002 finanzierte ein Unternehmen eine Nachbildung, die heute im St. Petersburger Sommerpalast zu sehen ist. Die Suche nach dem Original geht weiter.

Der Kelch von Valencia

Mann hält einen Kelch in die Höhe

Seit dem Mittelalter ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um den Heiligen Gral - es ist der wohl geheimnisvollste Schatz des Christentums.

Bei einem Besuch der Kathedrale von Valencia im Jahr 1991 steht die Bibelwissenschaftlerin Janice Bennett schließlich selbst vor dem "Santo Cáliz": dem Kelch, den Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern in den Händen gehalten haben soll.

Ist er das wirklich? Die Gral-Forscherin begibt sich auf Spurensuche und rekonstruiert die Geschichte.

07.08.2016

ZDFinfo| Mi 31.08.2016 | 20:15

 

Mythen-Jäger - Der Stab des Mose

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ZDFinfo| Mi 31.08.2016 | 21:00

 

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