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Sendung vom 10.11.2015 [Archiv] Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?

Der große Ansturm und die Folgen

Deutschland steht vor der größten Herausforderung seit der Einheit. "Wir schaffen das", der Satz von Angela Merkel hat Bewunderung und Irritation geweckt. Schaffen wir das wirklich? Die Sendung zeigt, wie tiefgreifend der Sommer der Flüchtlinge Deutschland verändert hat. Was ist zu tun, damit Versorgung und Integration von Hunderttausenden nicht nur logistisch gelingen, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert werden? 

Tumulte bei der Registrierung auf dem LaGeSo-Gelände Berlin

Deutschland und die Flüchtlinge

Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland? Hier im Bild: Tumulte bei der Registrierung auf dem LaGeSo-Gelände Berlin.

(Quelle: ZDF; Christof Lerch)
Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland? Hier im Bild: Tumulte bei der Registrierung auf dem LaGeSo-Gelände Berlin.

Wie viele Flüchtlinge verträgt Dtld.?

Die Dokumentation „Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?“ zieht eine erste Zwischenbilanz in der Flüchtlingskrise und stellt wichtige, aber auch unangenehme Fragen.

(10.11.2015)
Eine syrische Famiile bezieht Quartier in Ingelheim.

ZDF.reportage: Flüchtlinge

Täglich kommen Dutzende, ja Hunderte Flüchtlinge in Ingelheim an. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist für Asylsuchende ein Zuhause auf Zeit, ein Start in ein Leben ohne Krieg und Armut.

(01.11.2015 Quelle: ZDF)
Sanaa, ein Fluechtlingsmaedchen aus dem Irak, fotografiert sich zusammen mit ihrer Freundin Mariam aus dem Libanon.

Die Flüchtlingskrise - eine Chronologie

Täglich kommen Tausende Flüchtlinge an Europas Grenzen an - für viele heißt das Ziel: Deutschland. Die Europäische Union steht vor ihrer größten Herausforderung. Doch Lösungen sind nicht in Sicht.

(24.09.2015)

ZITAT

Die Frage, ob wir uns diese Flüchtlinge leisten können, ist falsch gestellt. Wir müssen uns diese Flüchtlinge leisten, denn wir haben ein GG und dieses GG war die Antwort auf den Nationalsozialismus.”

Klaus J. Bade, Migrationsforscher

800.000 Flüchtlinge werden 2015 nach Deutschland kommen, so die Einschätzung des Bundesinnenministeriums. Es ist ein gewaltiger Sprung. Im Mai kalkulierte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) noch mit 450 000 Asylanträgen bis zum Jahresende. Schon das wäre ein Rekord gewesen.

"Die Entwicklung ist eine Herausforderung für uns alle", sagt Innenminister Thomas de Maizière (CDU). "Wir sind alle gefordert. Überfordert ist Deutschland mit dieser Entwicklung nicht."

 Aber stimmt das auch? Es ist eine Frage, die viele Bundesbürger bewegt.

ZITAT

Die Aufnahmefähigkeit Deutschlands ist endlich.”

Thomas de Maizière, Innenminister

Weil sie verunsichert sind, wenn in ihrer Nachbarschaft Flüchtlingsunterkünfte entstehen. Weil sie sich um ihre Sicherheit sorgen, weil sie das Gefühl haben, dass Deutschland zum Zufluchtsort von Menschen wird, die nicht vor Krieg und Lebensgefahr fliehen, sondern "nur" vor Armut. Auf der anderen Seite allerdings stehen Tausende, die mit

ZITAT

Wir können die Sicherheit in Deutschland nicht garantieren, aber wir tun unser Bestes.”

H.-G. Maaßen, Verfassungsschutz

Hilfsbereitschaft und Engagement ein neues Bild von Deutschland in die Welt senden, die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen, die darauf hoffen, dass die Zuwanderung am Ende für die gesamte Gesellschaft Vorteile bringt: demografisch, finanziell und kulturell.

Die Sendung prüft Chancen und Gefahren der neuen Situation – mit namhaften internationalen Experten, Befürwortern und Gegnern verstärkter Zuwanderung – und mit bewegenden Reportagen von Betroffenen. So zieht die Dokumentation „Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?“ eine erste Zwischenbilanz in der Flüchtlingskrise und stellt wichtige, aber auch unangenehme Fragen: Wer kommt zu uns – und wer muss wieder gehen? Können wir uns das leisten? Wen wollen wir haben? Und: Schaffen wir das?

Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen

Verkraftet Deutschland den Flüchtlingsstrom?

Zurzeit kommen viele Flüchtlinge aus Krisengebieten zu uns. Was meinen Sie, kann Deutschland das verkraften, oder kann Deutschland das nicht verkraften?


Deutschland kann Flüchtlinge...
... verkraften                                 48%
... nicht verkraften                        48%

... weiß nicht                                     4%

Bringen die Flüchtlinge Vor- oder Nachteile?

Glauben Sie, dass die vielen Flüchtlinge, die aus Krisengebieten zu uns kommen und bleiben, Deutschland langfristig gesehen eher Vorteile bringen, eher Nachteile bringen oder dass sich Vor- und Nachteile ausgleichen?
 

Flüchtlinge bringen langfristig ...

... eher Vorteile                               16%

... Vor- und Nachteile                   46 %

... eher Nachteile                          28%

... weiß nicht                                   10%

Meinung zu einem Einwanderungsgesetz

Und wenn es um die Zuwanderung von Arbeitskräften von Ländern außerhalb der Europäischen Union geht, brauchen wir da ein Einwanderungsgesetz, also zusätzliche Regelungen, um den Zuzug von Arbeitskräften zu steuern, oder brauchen wir da keine zusätzlichen Regelungen?


Ein Einwanderungsgesetz ...
... brauchen wir                   74%
... brauchen wir nicht             19%
... weiß nicht                            7%

Kulturelle Bereicherung vs. Überfremdungsgefahr?

Wenn Sie an die Flüchtlinge denken, die zurzeit zu uns kommen: Sehen Sie darin für Deutschland eher eine kulturelle Bereicherung, eher die Gefahr einer Überfremdung oder wird sich dadurch bei uns nicht so viel ändern?

Flüchtlinge bedeuten eher ...
... kult. Bereicherung                24%
... Überfremdungsgefahr         44%
... werden nicht viel ändern     26%

... weiß nicht                                  6%

Ehrenamtliches Engagement

Wollen Sie in absehbarer Zeit ehrenamtlich Flüchtlingen helfen, wollen Sie das nicht oder helfen Sie bereits?

Ehrenamtlich helfen ...
... will ich                              18%
... will ich nicht                   56%
... mache das bereits             22%
... weiß nicht                           4%

Erklärungen zur Erhebungsmethode

Die hier sowie ihn der ZDFzeit-Sendung präsentierten Daten sind von der Forschungsgruppe Wahlen e. V. (Mannheim) erhoben worden und basieren auf insgesamt 1.052 Interviews, die vom 12. bis zum 15. Oktober 2015 mithilfe von 97 Interviewern telefonisch in Deutschland durchgeführt wurden.

Die Umfrage ist repräsentativ für die deutschen Wahlberechtigten. Die Stichprobe wurde aus der Gesamtheit der deutschen Wahlberechtigten gezogen, die in Privathaushalten leben und dort über eine Festnetznummer (Nummer mit Ortsvorwahl) telefonisch erreichbar sind.
Für die Stichprobe wurde eine regional geschichtete, zweifach gestufte Zufallsauswahl verwendet. Die Zufallsauswahl der Haushalte erfolgte proportional zu den Wahlberechtigten in den regionalen Schichten, dann wurde zufällig eine wahlberechtigte Person im Haushalt ausgewählt.

Alle Fragen wurden außerdem nach den Ausprägungen folgender Merkmale aufgeschlüsselt: Alter, Geschlecht, Kombination Alter und Geschlecht.
Infolge von Gewichtung und Rundung kann es vorkommen, dass sich einzelne Prozente nicht auf 100 addieren.

Willkommenskultur & Integrationsaufgabe

Sendetermine der Dokumentationen und Reportagen

Nah dran an den Menschen sein, zugleich aber auch die politischen Diskussionsprozesse abbilden: Die Situation der Flüchtlinge in Deutschland und Europa ist derzeit das quantitativ und qualitativ stärkste Thema in der ZDF-Berichterstattung. In über 500 Beiträgen haben die aktuellen Sendungen des Zweiten in den zurückliegenden vier Monaten die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingsbewegungen beleuchtet – mit Empathie für die Menschen, die alles verloren haben, aber auch mit dem analysierenden Blick darauf, was dies für die aufnehmenden Länder und die einheimische Bevölkerung bedeutet. Der Weg von der Willkommenskultur zu den anstehenden Integrationsaufgaben prägt das Nachrichten- und Informationsprogramm weiter. Täglich in den aktuellen Sendungen, aber auch in großen Dokumentationen zu den drängendsten Fragen – wie etwa in der "ZDFzeit" am Dienstag, 10. November 2015, 20.15 Uhr: "Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland? Der große Ansturm und die Folgen". Zwei Tage zuvor, am Sonntag, 8. November 2015, 18.00 Uhr, beleuchtet die "ZDF.reportage" den Alltag in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Ingelheim. Und am Dienstag, 24. November 2015, 20.15 Uhr widmet sich die "ZDFzeit" mit Blick auf die hinzukommenden Flüchtlinge der Frage: "Wie viel Islam verträgt Deutschland?".

Sonntag, 8. November 2015, 18.00 Uhr, ZDF
Zuflucht Ingelheim – Alltag in der Erstaufnahme
Film von Ulrike Eichin und Bernd Mosebach
Redaktion: Rita Stingl


Dienstag, 10. November 2015, 20.15 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland? - Der große Ansturm und die Folgen
Film von Mona Botros, Gesine Müller und Utta Seidenspinner
Redaktion: Udo Frank

Dienstag, 24. November 20.15 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Wie viel Islam verträgt Deutschland?
Film von Annette Heinrich, Candan Six-Sasmaz und Robert Wortmann
Redaktion: Udo Frank

10.11.2015

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Die Flucht und die Folgen

Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht - vor Hunger, Krieg und Terror in ihrer Heimat. Aktuelle Berichte und Hintergründe: hier im Überblick. [mehr]

Interview mit Filmautorin Mona Botros

Über den Filmschwerpunkt

Nimmt Ihre Dokumentation das in den Blick, was nach den Wochen der Willkommenskultur nun auf Deutschland zukommt?

Unser Film blickt etwas eingehender auf die Republik in sehr bewegten Zeiten: Was macht der Zustrom an Flüchtlingen mit Deutschland, wie wirkt sich das aus auf die Gesellschaft, auf die Wirtschaft, auf das Zusammenleben insgesamt? Wir greifen dabei die Aspekte heraus, die in der aktuellen Berichterstattung bislang weniger im Vordergrund standen, beleuchten mit repräsentativen Umfragen die Meinung der Menschen in Deutschland und stellen Zusammenhänge zu historischen Migrationsbewegungen in Deutschland dar. Für unseren Blick auf die aktuellen Geschehnisse haben wir Menschen aus den Berufsgruppen begleitet, für die mit der Flüchtlingswelle eine immense Herausforderung entstanden ist – Lehrer, Ärzte oder etwa die Polizei, die sich um die Sicherheitsmaßnahmen zu kümmern hat. Zudem haben wir auch mit einer Security-Firma gedreht, die in einer Flüchtlingsunterkunft in Karlsruhe rund um die Uhr für die Sicherheit sorgt.

Tumulte haben Sie dabei auch mit der Kamera eingefangen?

Wir haben auf dem LAGeSo-Gelände gedreht, der Anlaufstelle für Flüchtlinge in Berlin-Moabit, als zufällig dort die Situation eskalierte. Zwei Flüchtlinge drohten, aus dem zehnten Stock zu springen, wenn sie nicht sofort ihre Registrierungspapiere erhalten würden. Polizei und Feuerwehr rückten an, die Atmosphäre war sehr aufgeheizt. Auch sonst war viel Unmut wahrzunehmen, weil viele sich nicht fair behandelt fühlten. Es scheint ein sehr starkes nationales Zugehörigkeitsgefühl unter den Flüchtlingen zu herrschen. Sie schauen genau hin, wie ihre Landsleute behandelt werden und ziehen Vergleiche zu den Angehörigen anderer Nationen. Wer bekommt seine Papiere zuerst, wer muss länger auf eine Leistung warten – sei es ein Platz im Bus oder ein Platz in einer Unterkunft? In dieser Hinsicht sind viele Sensibilitäten im Spiel.

Über die Veränderungen in Deutschland

Sie haben auch in der Ferienregion Sasbachwalden im Schwarzwald gedreht – ein Kontrastprogramm zu Berlin?

In Sasbachwalden konnten wir drehen, wie sich innerhalb von drei Tagen ein leerstehendes Hotel in eine Unterkunft für dreihundert Flüchtlinge verwandelte. Und wir waren auch dabei, als die neuen Gäste dort einzogen. Die Informationsveranstaltung für die Anwohner fand fünf Tage nach dem Einzug statt. Dort haben wir die Sorgen der Dorfbewohner dokumentieren können. Angesichts von nunmehr 700 Flüchtlingen und 2.500 Bewohnern befürchten die Einheimischen, dass sich ihr Dorf grundlegend verändern wird.

Richtet Ihre Doku auch den Blick auf die vielen freiwilligen Helfer, die nach den Willkommenswochen nun möglicherweise nicht mehr durchgängig Feuer und Flamme sind?

Aus vielen Interviews, die wir geführt haben, ist herauszuhören, dass die Helfer an ihre Grenzen stoßen. Beschwert hat sich jedoch keiner. Im Gegenteil, wir trafen auf viele engagierte Menschen, die die gewaltige Aufgabe mit Mut und einer Portion Humor angehen. Als Team haben wir uns zum Ziel gesetzt, auf die neuesten Entwicklungen in der Flüchtlingskrise zu schauen. So durfte meine Kollegin Gesine Müller als erste Journalistin in der Einrichtung für Balkanflüchtlinge im bayerischen Ingolstadt drehen. Dabei dokumentierte sie die schnellere und gezieltere Bearbeitung der Asylanträge aus den Westbalkanstaaten und begleitete eine Abschiebung von über 100 abgelehnten Asylbewerbern aus den Balkanstaaten, die mit dem Flugzeug ab München das Land verlassen mussten. Meine Kollegin Utta Seidenspinner begab sich in Baden-Württemberg auf die Spuren eines mutmaßlichen IS-Terrorhelfers, der sich mit gefälschten Papieren als Flüchtling ausgab und monatelang in einer Unterkunft in Ludwigshafen untergetaucht war, bevor er durch seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken ins Visier der Ermittler geriet. Eine spannende Geschichte, die aufzeigt, wie wichtig es ist, dass wir wissen, wer zu uns kommt.

Über die Experten-Interviews

Was sagen denn die Experten, mit denen Sie gesprochen haben: Wie viele Flüchtlinge verträgt Deutschland?

Sie geben vor allem den Hinweis darauf, dass für die Antwort auf diese Frage vor allem folgendes Kriterium entscheidend ist: Kann man die Hinzukommenden integrieren, sind die verschiedenen Kulturen und Religionen wirklich zusammenzubringen? Von dem Ökonomen und Migrationsforscher Mathias Czaika von der Universität Oxford erfuhren wir zum Beispiel Folgendes: Je schneller der Status eines Flüchtlings geklärt ist und die Integrationsarbeit in Bezug auf Sprache und Job beginnen kann, desto schneller kann die Wirtschaft von dem Arbeitspotential profitieren. Erst dann wechselt der Asylsuchende von jemanden, den die Gesellschaft finanziell unterstützt, zu jemanden, der sich selbst versorgt und der in die Sozialsysteme einzahlt. Aus diesem Grund ist die schnellere Bearbeitung der Asylanträge und die frühe Erfassung der Qualifikation überaus wichtig. Aber in unserem Film blicken wir auch in die jüngere Vergangenheit, in der Deutschland ja bereits Flüchtlingsströme zu integrieren hatte – in den 1990er Jahren Russlanddeutsche und Balkanflüchtlinge. Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutschen Bahn, bei der gerade ein Arbeitsprojekt speziell für Flüchtlinge entwickelt wird, bringt es so auf den Punkt: Es ist eine wichtige Aufgabe, die mit Sprachlehrer, Ausbilder Vorgesetzte und Sozialarbeiter "so aufwändig ist, wie sie klingt".

Und was hat Sie bei den Dreharbeiten besonders beeindruckt?

Wir konnten mehrere Flüchtlinge porträtieren, die angefangen haben, Deutsch zu lernen und beruflich oder von der Ausbildung her gerade in ihr neues Leben starten. Wie positiv sie in die Zukunft schauen, mit welchem Willen sie es schaffen wollen, das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

Mit Mona Botros sprach Thomas Hagedorn.

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