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Sendung  | 09.04.2014  Zeitzeuge: Gerhard Schröder

Der ehemalige Kanzler im Gespräch mit Thomas Bellut

Die Reihe “Zeugen des Jahrhunderts” gehört zu den Klassikern der Fernsehgeschichte. In den Jahren 1979 bis 2004 hat das ZDF für die Reihe mehr als 300 bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Literatur  befragt. Nun wird die Reihe “Zeugen des Jahrhunderts” neu aufgelegt: Anlass ist der 70. Geburtstag von Gerhard Schröder am 7. April. Gesprächspartner des ehemaligen Kanzlers ist Intendant Thomas Bellut. 

Gerhard Schröder
(02.04.2014)

"Unsere jüngere Geschichte, vom Ende des Zweiten Weltkriegs über die Wiedervereinigung bis hin zu den Herausforderungen der Gegenwart, bietet genug Anlässe und gute Gründe, den ZDF-Klassiker "Zeugen des Jahrhunderts" wieder neu aufzulegen.", sagt ZDF-Intendant Thomas Bellut.

 

Gerhard Schröder, der in seinen jungen Jahren am Zaun des Bonner Kanzleramts rüttelte und rief: "Ich will da rein", war sieben Jahre  Bundeskanzler. Vor fast neun Jahren kehrte er dem Berliner Kanzleramt den Rücken. Als Gerhard Schröder die erste rot-grüne Bundesregierung bildete war Thomas Bellut Chef der Innenpolitik des ZDF.

 

Das Interview wird am Sonntag, 6. April, in Berlin aufgezeichnet und am Mittwoch, 9. April, 23.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

09.04.2014

Zitate von Gerhard Schröder

Politik der ruhigen Hand

Gerhard Schröder

„Die Politik der ruhigen Hand darf man nicht mit Aussitzen verwechseln.“

Gerhard Schröder, 2001

Agenda 2010

"Die Agenda 2010 sind nicht die zehn Gebote, und niemand, der daran mitgearbeitet hat, sollte sich als Moses begreifen."

Gerhard Schröder, 15. Oktober 2007

Toleranz und Verständigung

"Wir müssen darauf bestehen, dass unserer Integrationsbereitschaft ein Integrationswille bei denen entspricht, die zu uns kommen."

Gerhard Schröder, 2004

Solidarität

"Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft!"

Gerhard Schröder, 2001

Bundestagswahl 2005

"Verloren haben wir ja nicht, wir haben nur knapp nicht gewonnen."

Gerhard Schröder, 2005

"Ist Putin ein lupenreiner Demokrat?"

"Das sind immer so Begriffe. Ich glaube ihm das und ich bin davon überzeugt, dass er das ist. (Anm. d. Red.: Putin behauptet von sich Demokrat zu sein) Dass in Russland nicht alles so ist, wie er sich das vorstellt und gar wie ich oder wir uns das vorstellen würden, das, glaube ich, sollte man verstehen. Dieses Land hat 75 Jahre kommunistische Herrschaft hinter sich und ich würde immer gerne die Fundamentalkritiker daran erinnern, mal darüber nachzudenken, ab wann denn bei uns alles so wunderbar gelaufen ist."

Gerhard Schöder, 2004

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