Die Fundamental-Realistin

Schauspielerin und Kabarettistin Christine Prayon als Birte Schneider

Christine Prayon, geboren in Bonn, ist eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Humorarbeiterinnen. Im Team der "heute-show" verkörpert sie ab Oktober 2011 die unerschrockene Fundamentalistin Birte Schneider.

Christine Prayon
Christine Prayon Quelle: ZDF,Willi Weber

Nach dem Abitur studierte Christine Prayon, die die Fremdsprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch beherrscht, ab 1994 zunächst Germanistik und Romanistik in Köln, bevor sie von 1996 bis 2000 an der Bayerischen Theaterakademie "August Everding" in München eine Schauspielausbildung absolvierte.

Erfolgreich im "Duett"

Von 2000 bis 2002 hatte Christine Prayon zahlreiche Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen und wirkte in diversen Fernsehproduktionen mit. Von 2002 bis 2004 war sie Ensemblemitglied am Theater Baden-Baden, anschließend bis 2008 am Renitenztheater Stuttgart. Von 2005 bis 2008 bildete Christine Prayon gemeinsam mit Eva Eiselt das Duo "Top Sigrid". Mit dem Bühnenprogramm "Wir machen alles" tourten sie im deutschsprachigen Raum und gewannen 2006 beim Kabarett-Nachwuchswettbewerb "Stuttgarter Besen" den "Goldenen Besen" sowie den Zuschauerpreis.

Im gleichen Jahr wurden "Top Sigrid" auch mit dem "Kleinkunstpreis Baden-Württemberg" bedacht. 2009, nach Auflösung des erfolgreichen Duos, gründete Christine Prayon zusammen mit der Schauspielerin Sarah Masuch das Kabarett-Duo "Bleckonweit". Außerdem tritt Christine Prayon seit 2008 regelmäßig mit Helge Thun und Udo Zepezauer in der monatlichen COMEDYSTUBE Tübingen auf.

Solo als die "Diplom-Animatöse"

Im Januar 2010 feierte Christine Prayon mit ihrem Soloprogramm "Die Diplom-Animatöse" im Theaterhaus Stuttgart Premiere und macht da weiter, wo sie mit ihrem Duo "Top Sigrid" aufgehört hat: "Von Therapeuten empfohlen, von Redakteuren gefürchtet" verweigert sie sich schauspielerisch brilliant und konzeptionell anspruchsvoll radikal kabarettistischer Meterware.

Neben dem Gewinn des "Dortmunder Kabarett & Comedy Pokals" 2010 belegte sie im selben Jahr im Wettbewerb um das "Passauer ScharfrichterBeil" den zweiten Platz als "innovativster Beitrag" der sechs Finalisten. In der Begründung der Jury hieß es: "Christine Prayon ist eine große Clownin und Lyrikerin, die eine gelungene "Entmythologisierung der Diva" präsentiert. Selbstbewusst und ohne Angst vor Peinlichkeit spannt sie einen Bogen von Mario Barths literarischen Ergüssen bis hin zu Carla Brunis erotisch-säuselndem Gesang."

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