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Gesichter der Armut

Leben mit ein paar Cent

Sie nähen unsere Kleidung, gerben Leder für Schuhe und Taschen - und sind oft bitterarm. Manfred Karremann zeigt am Beispiel von Bangladesch, woher unsere Produkte kommen.

Beitragslänge:
44 min
Datum:
Sprachoptionen:
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 30.03.2021

Sie nähen unsere Kleidung, gerben Leder für Schuhe und Taschen. Zwölf Stunden Arbeit, jeden Tag. Trotzdem sind die Menschen in den Lieferländern oft bitterarm. Wie kommt es zu dieser Armut? Dieser Frage geht Manfred Karremann am Beispiel von Bangladesch nach, wo viel von dem produziert wird, was wir täglich benutzen.

Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Textilproduzent der Welt. Hauptgrund für die Armut: Die Waren werden in Bangladesch unglaublich billig produziert. Etwa neun Cent pro Stunde gibt es für die gefährliche Arbeit in einer Gerberei. Etwas mehr bekommen die Näherinnen in den Textilfabriken. Gerade genug, um zu überleben. Denn darum geht es den Männern, Frauen und Kindern, die jede Arbeit machen, für jeden Lohn.

37 Grad zeigt die Lebensumstände der Menschen, die acht Flugstunden entfernt
für uns arbeiten. Erwachsene, aber auch Kinder. Wir fragen nach den Ursachen, aber auch nach Lösungen. Denn schnell wird klar: Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt sieht anders aus.

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