Der große Test - die Auflösung

Die richtigen Antworten für das Online-Quiz

Was wissen die Deutschen heute noch von den historischen Wendepunkten vergangener Jahrhunderte - von Kaisern, Fürsten, Reformern und Revolutionären? Hier die Auflösung des großen Tests zur "history"-Dokumentation.

Krönung Otto I. Quelle: ZDF
Reichskrone Quelle: ZDF

"In welcher Stadt wurde Otto I. im Jahr 936 zum König gekrönt?" In Aachen: Im dortigen Kaiserdom trat Otto symbolisch die Nachfolge von Karl dem Großen an. "Wer ging beim "Gang nach Canossa" 1077 zu wem?" Kaiser Heinrich IV. ging damals im Büßerhemd zu Papst Gregor VII., der im Machtkampf einen Kirchenbann über den Kaiser verhängt hatte.

Keine kurenden Fürsten

"Was war das Ziel der Kreuzzüge?" Jerusalem: Die heilige Stadt der Bibelreligionen sollte christlich werden. "Was sind die deutschen Kurfürsten?" Die Kurfürsten des Heiligen Römischen Reichs hatten das Recht, den deutschen König zu wählen (zu "küren"); der deutsche König wurde traditionell später auch zum Kaiser der Reichs gekrönt.

Kein Double Data Race

Bismarck Quelle: ZDF

"Wer hat die Abspaltung der evangelischen Gemeinden von der katholischen Kirche bewirkt?" Das war der Augustinermönch Martin Luther; unter dem Decknamen "Junker Jörg" suchte der Verfolgte später Unterschlupf auf der Eisenacher Wartburg. "Was beendete der Westfälische Frieden?" Den 30-jährigen Krieg, der 1618 bis 1648 Mitteleuropa, vor allem Deutschland, verwüstete."Wo tagte 1848 die deutsche Nationalversammlung?" In der Frankfurter Paulskirche. "Wer wurde 1871 erster deutscher Reichskanzler?" Fürst Bismarck. "Was bedeutet DDR?" Deutsche Demokratische Republik.

Soldat mit dem 2ten Quelle: ZDF

Die letzte war vermutlich die schwierigste Frage: "Woher kommt das Wort "deutsch"?" Aus dem Westfränkischen: "theodisk" heißt: "zum Volk (thiuda) gehörend". Das bezeichnete die weniger gebildeten Westfranken, die noch die germanische "Volkssprache" sprachen, von den gebildeten Schichten ab, deren "Fränkisch" stark vom Lateinischen beeinflußt war (das spätere Französisch). Nach der Jahrtausendwende fand der Begriff über das Lateinische und Italienische (im Plural: "tedesci", gesprochen: "tedäschi") Eingang ins Ostfränkische, wo er schließlich zur Eigenbenennung wurde: "deutsch".

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