Literatur und Links

Buchtipps und weitere Informationen aus dem World Wide Web

Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens
Die Deutschen
Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert
Buch zur Sendereihe
C. Bertelsmann Verlag, München 2008

1000 Jahre deutsche Geschichte - von verstreuten Stämmen bis zum modernen deutschen Nationalstaat. Wie die Sendereihe erzählt das Buch von dieser bemerkenswerten Entwicklung in insgesamt zehn Kapiteln. Umfangreiche Abbildungen sowie eine ausführliche Zeitleiste ermöglichen einen schnellen Überblick. Wer tiefer einsteigen möchte, findet fundierte Texte auf mehr als 400 Seiten.

Stefan Weinfurter
Das Reich im Mittelalter
Kleine deutsche Geschichte von 500 bis 1500
C.H. Beck, München 2008

Schon in der Gestalt unserer Städte, Dörfer, Klöster, Kirchen, Burgen und Schlösser ist das Heilige Römische Reich bis heute präsent geblieben. Dass seine Auswirkungen noch weiterreichen, am deutlichsten sichtbar am föderativen Prinzip unserer modernen Staatsordnung, zeigt Stefan Weinfurter eindrucksvoll in seinem Parcoursritt durch tausend Jahre mittelalterlicher Geschichte. Von der Entstehung und Ausprägung des Reichs bis zu den Anfängen einer deutschen Nation im Spätmittelalter wird hier in handlichem Format alles Wichtige elegant zusammengeführt.

Gerd Althoff
Die Ottonen
Königsherrschaft ohne Staat
Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2005

Dieses Buch behandelt die fünf Herrscher der ottonischen Dynastie chronologisch und ausführlich. Doch nicht nur biografische Daten sind hier wichtig. Der Untertitel "Königsherrschaft ohne Staat" zeigt, wohin die Reise geht: Althoff klärt den Leser auch darüber auf, was Herrschaft in Zeiten ohne moderne staatliche Institutionen bedeutete. Wie übten die Ottonen ihre Macht aus - ohne Gesetzgebung, Verwaltung und Gewaltmonopol?

Bernd Schneidmüller, Stefan Weinfurter
Die deutschen Herrscher des Mittelalters
Verlag C.H. Beck, München 2003

Von Heinrich I. bis Maximiliam I. - so umfassend erzählt dieses Buch von den deutschen Herrschern des Mittelalters. Mehr als 500 Jahre Geschichte, die anhand historischer Porträts der Machthaber erklärt werden. Neben den Herausgebern Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter haben weitere renommierte Historiker wie etwa Gerd Althoff einen Beitrag zu diesem Buch geleistet. Dementsprechend tief steigen die Porträts in die Themen ein. Im Anhang finden sich zudem übersichtliche Stammbäume der wichtigsten Herrschergeschlechter. Doch das sind auch die einzigen Abbildungen in diesem faktenreichen Buch. Wer sich also fundiertes und umfangreiches Wissen über die Zeit zwischen 919 und 1519 anlesen möchte, der ist mit diesem Buch gut beraten. Für das schnelle Blättern eignet es sich weniger.

Widukind von Corvey
Res gestae Saxonicae - Die Sachsengeschichte
Reclam Verlag, Ditzingen 1981

Der Mönch Widukind von Corvey hat mit der Sachsengeschichte eines der heute meist beachteten Werke mittelalterlicher Geschichtsschreibung geschaffen. Die Res gestae Saxonicae erzählt in drei Büchern die Geschichte des Volkes der Sachsen von den Anfängen und der Zeit Heinrichs I. bis zum Tod Ottos I. Umstritten ist heute, wieviel von all dem Dichtung, und was Wahrheit ist. Trotzdem vermittelt das Buch ein Gefühl des authentischen Einblicks in ein Originaldokument - zumal der Text auf Deutsch und Latein abgedruckt ist.

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