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Der Bankraub - Die Dokumentation

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Doku - Der Bankraub - Die Dokumentation

Es war ein Crash, der die Weltwirtschaft ins Wanken brachte. Die Finanzkrise 2008 traf die Welt tief ins Mark.. Die Doku zum Spielfilm "Der Bankraub" rekonstruiert, wie es dazu kommen konnte.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 09.05.2016, 21:40 - 22:25
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Es war ein Crash, der die Weltwirtschaft ins Wanken brachte und den Glauben an die Stärke des Kapitalismus und die Kraft des Marktes. Die Finanzkrise 2008 traf die Welt tief ins Mark.
Die Dokumentation „Der Bankraub“ rekonstruiert, wie es dazu kommen konnte und orientiert sich dabei an dem Spielfilm „Der Bankraub“, der unmittelbar zuvor gesendet wird. Die Autoren stellen dabei Parallelen zu den fiktiven Personen aus dem Spielfilm her.

Der Bankraub - Di Doku 2
Hannes Vogel mit Ex-Lehman-Banker Larry McDonald in seinem Apartment. Quelle: ZDF/Hannes Vogel

Der Finanz-Crash 2008 sorgte nicht nur für einen Wertverlust allein an den Börsen in Höhe von mindestens 30 Billionen Dollar, den Konkurs von Banken rund um den Globus und den Bankrott von fast 1.500 Hedgefonds. Die Kommentare waren einhellig: "Es ist die schlimmste Krise seit dem schwarzen Freitag von 1929" oder: "Die Welt, so wie wir sie kennen, wird nicht mehr dieselbe sein".
Auch Deutschland geriet in den Sog der Krise, weil sich viele deutsche Geldinstitute an den abenteuerlichen Anlageprodukten beteiligt hatten und nun in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren. Am 13. Oktober 2008 griff die Bundesregierung ein. Sie beschloss das teuerste Gesetz der deutschen Geschichte: mit einem Rettungsschirm für die Banken, der fast 500 Milliarden Euro betrug. Deutsches Sorgenkind war die "Hypo Real Estate", die immer wieder mit Milliardenkrediten und Garantiezusagen vor dem Untergang bewahrt wurde. Insgesamt pumpte der deutsche Staat 102 Milliarden Euro in die Bank, die schließlich verstaatlicht wurde.
Die Autoren Frank Gensthaler und Hannes Vogel treffen deutsche Kleinanleger, die viel Geld durch die Finanzkrise verloren haben und sich bis heute um Gerechtigkeit und einen Ausgleich bemühen. Sie sprechen mit einem ehemaligen leitenden Angestellten der Investmentbank Lehman-Brothers, deren Zusammenbruch im Jahr 2008 in der Finanzwelt Schockwellen auslöste. Und sie begegnen Politikern, die sich bis heute dem Vorwurf ausgesetzt sehen, dem waghalsigen Treiben auf den Finanzmärkten tatenlos zugesehen zu haben. Außerdem gehen sie der Frage nach, welche Lehren Politik und Wirtschaft aus der Krise gezogen haben und ob Anleger heute besser vor unseriösen Finanzprodukten geschützt sind.

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