2075 - Verbrannte Erde

Ein Zukunftsszenario, das nachdenklich macht

Wie wird die Erde aussehen, die wir unseren Kindern hinterlassen? Die Dokufiction "2075 - Verbrannte Erde" entwirft ein Szenario in der Zukunft, in dem die Erwärmung des Klimas weltweit zu dramatischen Veränderungen geführt hat.

In der hochwertigen deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion "2075 - Verbrannte Erde" erleben die Protagonisten in vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht. Die Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.

Orangen aus Frankreich?

Julie Peyrefitte lebt im Süden Frankreichs und hat das Weingut ihres Großvaters übernommen. Ein Heuschreckenschwarm verwüstet ihre Rebstöcke. Immer wieder fliegen mit dem Südwind Heuschreckenschwärme über die letzten Weinberge bei Bordeaux und nehmen Kurs auf Paris.

Auch der ausbleibende Regen macht Julie das Leben schwer. Die Felder drohen zu vertrocknen. Julies Traum, Orangen anzubauen, wo Trauben nicht mehr wachsen können, droht zu zerplatzen. Bis es eines Tages zu einer Naturkatastrophe kommt, die über alles entscheiden wird.

Trutzburg Europa

Zur gleichen Zeit machen sich Idri und sein Freund Faouzi aus Nordafrika auf den Weg nach Europa. Bei ihnen zu Hause hat die Dürre vielen die Lebensgrundlage entzogen. Die jungen Männer durchqueren mit letzter Kraft die gefährliche Wüste, vorbei an verlassenen Städten und schier endlosen Feldern mit Solarspiegeln, auf denen für das energiehungrige Europa Strom produziert wird.

In einem Auswahlverfahren werden in langen Tests in einem Auffanglager nur die Afrikaner genommen, die nach Meinung der Europäer auf den stark eingeschränkten Arbeitsmarkt passen. Einer der beiden Freunde wird es nach Europa schaffen - bis nach Südfrankreich.

Ignorierte Warnungen

In Kanada begibt sich der deutsche Biologe Niels Meister auf die Suche nach der berühmten Umweltaktivistin Grace Lajoie, die sich seit Jahren in die Einöde zurück gezogen hat. Auf ihre Warnungen hatte im Jahr 2035 niemand hören wollen. Damals hatte niemand mit den extremen Folgen des Klimawandels gerechnet.


Nun versuchen Niels und seine Frau Lotte, eine weltweite Kampagne zum Kampf gegen die Zerstörung der Natur zu initiieren und eine Charta zum Schutz der letzten lebenden Tierarten zu verabschieden. Als Niels die Umweltaktivistin in einem verlassenen Winkel Kanadas findet, lehnt sie ihre Unterstützung zunächst ab. Niels eröffnet sich jedoch plötzlich die Chance, Grace in ein lebensgefährliches Abenteuer zu folgen.

"2075 - Verbrannte Erde" ist aufwändig mit digitalen Effekten gestaltet. Der Film zeigt auf spannende und unterhaltsame Weise, dass es gelingen kann, die größten Umweltveränderungen in den Griff zu bekommen. Die Anstrengungen müssen allerdings gemeinsam unternommen werden - weltweit.

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