Arbeit ohne Grenzen

Von Fachkräften und Billiglöhnern

Der 1. Mai 2011 ist für viele ein besonderer Tag. Was Menschen aus Polen, Litauen oder Tschechien bislang verwehrt wurde, ist dann möglich. Sie können in die Bundesrepublik reisen und sich hier eine Arbeit suchen. Ohne Auflagen, ohne Beschränkungen. Die so genannte volle Arbeitnehmerfreizügigkeit weckt Hoffnungen auf allen Seiten.

Die neuen Europäer sehen ihre Chance, endlich rauszukommen aus der Armut daheim oder der Schwarzarbeit in Deutschland. Deutsche Arbeitgeber hingegen spekulieren auf begehrte Fachkräfte - oder billige Leiharbeiter.

Fluch oder Segen?

Ist diese neue Freizügigkeit ein Fluch oder eher Segen für alle Seiten? Ist Deutschland überhaupt attraktiv genug für die Fachkräfte aus dem Osten, oder interessieren die sich mehr für andere Länder?

Die ZDF-Reporter Sylvia Bleßmann, Carsten Thurau und Gunnar Krüger zeigen, was es heißt, wenn der gemeinsame europäische Arbeitsmarkt Wirklichkeit wird. Sie begleiten eine Krankenpflegerin aus Danzig auf dem Weg zur Arbeit in Mannheim, einen Klinik-Chef in Mecklenburg-Vorpommern auf der Suche nach polnischen Fachärzten und die tschechischen Lehrlinge, die in Chemnitz in Sachsen ihre Gesellenprüfung machen. Der Film liefert einen Blick auf die neuen Herausforderungen im vereinten Europa.

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